Nvidias geschäftliche Prioritäten haben sich drastisch verschoben, da KI- und Rechenzentrumsprodukte mittlerweile den Großteil des Umsatzes des Unternehmens ausmachen. GeForce-Grafikkarten verkaufen sich zwar weiterhin gut, doch das Gaming-Segment macht einen immer kleineren Teil von Nvidias Gesamteinkommen aus. Berichten zufolge drosselt das Unternehmen die Produktion seiner RTX 50-series GPUs und verschiebt die Pläne für einen Blackwell-Refresh zur Mitte des Produktzyklus – ein deutliches Zeichen dafür, dass Consumer-Grafikhardware nicht mehr im Zentrum der Roadmap steht.
Nvidia hält daran fest, dass die Nachfrage nach GeForce RTX stark bleibt, und verweist auf begrenzte Speicherkapazitäten als limitierenden Faktor. Das Unternehmen gibt an, weiterhin alle aktuellen SKUs auszuliefern und mit Zulieferern an einer besseren Verfügbarkeit zu arbeiten. Doch die Zahlen zeichnen ein anderes Bild davon, wo Nvidias Fokus tatsächlich liegt. Das Unternehmen meldete kürzlich einen Quartalsumsatz von über $50 Milliarden. PC-Gaming trug dazu etwa $4,3 Milliarden bei – rund 8 Prozent des Gesamtumsatzes.
Unterdessen hat Nvidia allein $20 Milliarden für OpenAI zugesagt, eine Summe, die höher ist als der erwartete Umsatz aus dem PC-Gaming-Bereich für ein ganzes Jahr. Da Enterprise-KI, Cloud-Computing und Infrastrukturprojekte im Zusammenhang mit Web3 expandieren, wirken GeForce-GPUs zunehmend wie ein Nebengeschäft und nicht mehr wie ein zentraler Wachstumsmotor.

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Ubisoft-Mitarbeiter kritisieren die Führungsebene
Ubisoft hielt kürzlich eine Town-Hall-Versammlung ab, die nicht reibungslos verlief. Mitarbeiter stellten CEO Yves Guillemot und das Führungsteam zur Rede bezüglich der Rückkehrpflicht ins Büro und der Möglichkeit weiterer Entlassungen. Die Führung verteidigte die Büro-Richtlinie mit Verweis auf ähnliche Schritte bei Riot Games, Activision Blizzard und Rockstar Games.
Zu den Entlassungen vermied der CFO von Ubisoft konkrete Antworten. Das Unternehmen hat bereits mehr als 2.000 Stellen abgebaut, und die Belegschaft forderte Klarheit darüber, ob weitere Kürzungen bevorstehen. Sie erhielten keine. Der Austausch unterstreicht die anhaltenden Spannungen bei großen Publishern, die sich in einer der instabilsten Phasen der Branche restrukturieren und gleichzeitig versuchen, wichtige Talente zu halten.
Square Enix bereitet sich auf den letzten Akt von Final Fantasy VII vor
Square Enix bereitet sich darauf vor, mehr über die Final Fantasy VII Remake-Trilogie zu sprechen als bisher. Da Final Fantasy VII Rebirth für Switch 2 und Xbox für den 3. Juni bestätigt wurde, sagte Director Naoki Hamaguchi, dass das Unternehmen plant, im Laufe des Jahres 2026 weitere Updates zum Projekt zu teilen.
Das wirft natürlich Fragen zum dritten Teil auf. Ein Veröffentlichungsdatum wurde noch nicht bekannt gegeben, aber die verstärkte Kommunikation deutet darauf hin, dass die Entwicklung stetig voranschreitet. Ob das Finale Ende 2026 oder Anfang 2027 erscheint, könnte davon abhängen, wie Square Enix es im Umfeld anderer großer Releases, einschließlich Grand Theft Auto 6, positioniert.
Borderlands 4 liefert weiterhin Updates
Gearbox Entertainment hält einen stetigen Content-Zeitplan für Borderlands 4 ein. Das nächste Update, Bounty Pack 2: Legend of the Stone Demon, erscheint am 26. Februar und enthält kurze narrative Missionen sowie kostenlose Ergänzungen wie Pearlescent-Ausrüstung.
Im März erhält das Spiel mit Mad Ellie and the Vault of the Damned substanziellere Story-Inhalte. Diese Erweiterung führt C4SH ein, einen neuen Vault Hunter, der früher ein Casino-Roboter war. Anstatt große Drops durch lange Pausen zu strecken, hält Gearbox die Spieler mit regelmäßigen Charakter-, Ausrüstungs- und Story-Updates bei der Stange.
Kojima zurück am Schnittplatz
Hideo Kojima erwähnte kürzlich, dass er nach einer achtmonatigen Pause wieder mit dem Videoschnitt begonnen hat. Er verriet nicht, woran er arbeitet, aber das Timing deckt sich mit Gerüchten über ein PlayStation State of Play-Event später in diesem Monat.
Spekulationen deuten auf Neuigkeiten zu Death Stranding 2 hin, möglicherweise DLC oder eine PC-Version. Kojima Productions hat noch nichts bestätigt, aber dass Kojima wieder selbst Hand an den Schnitt legt, deutet darauf hin, dass bald etwas öffentlich gezeigt wird.
Nioh 3 bleibt bei seinem Schwierigkeitsgrad
Team Ninja hat klargestellt, dass Nioh 3 keine anpassbaren Schwierigkeitsgrade bieten wird. Director Masaki Fujita erklärte, dass die Serie auf einer gemeinsamen Herausforderung aufbaut, die allen Spielern das gleiche Gefühl von Fortschritt und Erfolg vermittelt.
Anstatt den Schwierigkeitsgrad zu skalieren, wird Nioh 3 den Spielern mehr strategische Optionen bieten, um Begegnungen zu meistern, ohne die grundlegende Herausforderung zu senken. Für langjährige Fans bleibt der Ansatz der Identität des Franchise treu, auch wenn die Debatten über Barrierefreiheit in der gesamten Branche anhalten.
Bethesdas physische Releases für Switch 2 sorgen für Verwirrung
Bethesdas Strategie für physische Releases auf der Switch 2 sorgt für Stirnrunzeln. Indiana Jones and the Great Circle wird mit dem vollständigen Spiel auf Cartridge ausgeliefert, aber Fallout 4 und Oblivion Remastered nicht. Diese Titel werden als Download-Codes in der Box geliefert, anstatt als echte Cartridges oder Game-Key-Cards.
Für Spieler, denen physischer Besitz wichtig ist, fühlt sich diese Entscheidung wie ein Rückschritt an. Sie spiegelt zudem einen breiteren Trend wider, bei dem Publisher ihre Vertriebsmethoden anpassen, während die Spielgrößen wachsen und Plattformen verstärkt auf Digital-First-Modelle setzen.
Eine Branche im Wandel
Über Hardware, Publishing und Entwicklung hinweg verschiebt die Branche ihre Prioritäten. Nvidias PC-Gaming-GPUs machen heute nur noch einen kleinen Bruchteil eines Geschäfts aus, das von KI dominiert wird. Publisher wie Ubisoft restrukturieren sich und kämpfen mit internen Reibungen. Entwickler wie Square Enix und Gearbox planen langfristige Content-Strategien, während Unternehmen wie Bethesda überdenken, was physische Releases auf moderner Hardware bedeuten.
Zusammengenommen zeigen diese Veränderungen, wie Gaming durch breitere Technologieinvestitionen, sich entwickelnde Plattformen und neue Geschäftsmodelle rund um Cloud-Dienste, KI und Web3-nahe Infrastruktur umgestaltet wird – und nicht mehr allein durch traditionelle Konsolen- und PC-Märkte.
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Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Warum konzentriert sich Nvidia weniger auf PC-Gaming-GPUs?
Nvidias Umsatz stammt heute primär aus KI- und Rechenzentrumsprodukten. PC-Gaming macht etwa 8 Prozent des Geschäfts aus, wodurch GeForce-GPUs im Vergleich zu KI-Investitionen und Enterprise-Computing weniger zentral sind.
Sind neue Nvidia RTX-Grafikkarten verzögert?
Berichten zufolge drosselt Nvidia die Produktion der RTX 50-series und verschiebt einen Blackwell-Refresh, obwohl das Unternehmen angibt, dass die Nachfrage stark bleibt und das Angebot hauptsächlich durch Speicherengpässe begrenzt ist.
Was passiert aktuell bei Ubisoft?
Ubisoft-Mitarbeiter haben Bedenken hinsichtlich der Rückkehrpflicht ins Büro und möglicher zukünftiger Entlassungen geäußert. Die Führung verteidigte ihren Ansatz, gab jedoch keine klare Orientierung zu weiteren Kürzungen.
Wann erscheint das nächste Final Fantasy VII-Spiel?
Square Enix hat kein Datum für den dritten Teil des Final Fantasy VII Remakes angekündigt. Weitere Updates sind für 2026 geplant, wobei der Release wahrscheinlich für Ende 2026 oder Anfang 2027 angesetzt ist.
Welche Inhalte kommen für Borderlands 4?
Borderlands 4 erhält am 26. Februar das Bounty Pack 2: Legend of the Stone Demon, gefolgt von Mad Ellie and the Vault of the Damned im März, das einen neuen Vault Hunter namens C4SH hinzufügt.
Wird Nioh 3 einen einfachen Modus haben?
Nein. Team Ninja bestätigte, dass Nioh 3 keine Schwierigkeitsgrade enthalten wird und stattdessen auf strategische Vielfalt setzt, anstatt den Schwierigkeitsgrad zu skalieren.
Wie geht Bethesda mit physischen Releases für Switch 2 um?
Indiana Jones and the Great Circle wird auf Cartridge ausgeliefert, aber Fallout 4 und Oblivion Remastered werden als Download-Codes in der Box verkauft, nicht als vollständige physische Game-Cards.








