"Ich verspreche euch, es macht extrem süchtig!" Das sagt John 'Bucky' Buckley, Head of Communications and Publishing bei Pocketpair, über das neueste Publishing-Projekt des Studios. Und nachdem man ein paar Minuten mit der kostenlosen Steam-Demo verbracht hat, ist das kaum zu bestreiten.
Das Spiel heißt Clicky Islands und wurde von dem polnischen Zwei-Personen-Studio Karrot Games entwickelt. Pocketpair, das Team hinter Palworld (das erst vor zwei Wochen mit 72 neuen Pals und einer kompletten Überarbeitung der Story auf 1.0 aktualisiert wurde), übernimmt hier die Rolle des Publishers, und diese Kombination ergibt absolut Sinn.

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Was Clicky Islands eigentlich ist
Das Konzept ist täuschend einfach: Baue eine Stadt auf einer Insel, klicke dich durch die ersten Ressourcen-Loops und beobachte dann, wie deine Zivilisation durch Automatisierung nach und nach autark wird. Man denke an die Befriedigung der Produktionsketten in Factorio, verpackt in eine gepixelte, zugängliche Ästhetik, die kein 40-seitiges Wiki erfordert, bevor man Spaß daran haben kann.
Der Genre-Mix ist wirklich ungewöhnlich. Die meisten Town-Builder verlangen von dir, dass du verwaltest und wartest. Die meisten Clicker-Spiele verlangen von dir, dass du tippst und skalierst. Clicky Islands verknüpft beides: Das Klicken treibt den frühen Fortschritt voran, und die Automatisierung übernimmt das Ruder, während deine Siedlung wächst. Dieser Übergang vom manuellen Grind zum autonomen Betrieb ist genau die Art von Feedback-Loop, die Spiele wie Factorio und seine Artverwandten so fesselnd macht.
Der Publishing-Ansatz von Pocketpair
Pocketpair baut neben der eigenen Entwicklungsarbeit still und leise seinen Publishing-Arm aus. Clicky Islands ist das neueste Projekt in dieser Pipeline, und Buckleys Begeisterung in den sozialen Medien signalisiert, dass das Studio wirklich in den Erfolg des Spiels investiert ist und nicht nur seinen Namen für einen Vertriebsdeal hergibt.
Die Sache ist die: Pocketpair versteht Automatisierungs-Loops. Das gesamte Pal-Basissystem von Palworld basiert darauf, Kreaturen bei der autonomen Arbeit zuzusehen, damit man es selbst nicht tun muss. Dieser Design-Instinkt passt perfekt zu dem, was Karrot Games in Clicky Islands umsetzt, auch wenn die Genres unterschiedlich sind.
Erste Eindrücke aus der Demo
Die Demo lässt dich schnell ins Spiel kommen. Es gibt keinen langwierigen Tutorial-Korridor oder ein menülastiges Onboarding. Du klickst, platzierst, beobachtest, was passiert, und das frühe Feedback ist unmittelbar. Dieses Tempo ist für einen Clicker-Hybrid sehr wichtig, bei dem die ersten fünf Minuten darüber entscheiden, ob man am Haken hängt oder das Interesse komplett verliert.
Was die meisten Spieler bei frühen Demos wie dieser übersehen, ist, wie sehr die Automatisierungsebene das Spielgefühl verändert, sobald sie greift. Die Clicker-Mechaniken fühlen sich nicht mehr wie lästige Arbeit an, sondern wie Aufbauarbeit. Du grindest nicht mehr für Ressourcen, sondern arbeitest auf den Moment hin, in dem du sie nicht mehr selbst sammeln musst.
Der gepixelte Grafikstil hält das Ganze leicht und übersichtlich – eine kluge Entscheidung für ein Spiel, bei dem man Produktionsketten auf einen Blick erfassen muss.
Warum das für Palworld-Fans wichtig ist
Die Spielerbasis von Pocketpair neigt genau zu der Art von Gamer, die es genießt, Systemen bei der Arbeit zuzusehen. Wenn du Zeit damit verbracht hast, deine Pal-Basis zu optimieren oder dich in die besten Zuchtkombinationen von Palworld zu vertiefen, um effiziente Produktionsabläufe aufzubauen, dann zielt Clicky Islands genau auf denselben Nerv ab.
Der vollständige Release ist für irgendwann in diesem Jahr angesetzt. In der Zwischenzeit ist die Steam-Demo kostenlos, kurz genug für eine Mittagspause und lang genug, um dir zu zeigen, ob der Loop für dich funktioniert. Schau dir unsere Gaming-Guides für weitere Berichterstattung an, während sich Clicky Islands auf den Launch zubewegt.








