Roblox führt Self-Serve IP Licensing ein, ein System, das es Creatorn und IP-Inhabern ermöglicht, ohne den üblichen bürokratischen Aufwand zusammenzuarbeiten. Die Plattform baut auf Tools auf, die im Juli eingeführt wurden – den Roblox License Manager und den Licenses-Katalog –, die dazu dienen, Creator mit bekannter Intellectual Property zu vernetzen und den Partnerschaftsprozess zu vereinfachen.
Der Self-Serve-Ansatz verkürzt den langwierigen Verhandlungsprozess, der bisher nur wenigen Studios zugänglich war. Jetzt können berechtigte Creator Inhalte schnell zu standardisierten Bedingungen lizenzieren. Das bedeutet, sie können beliebte IP in ihre Experiences einbinden, ein größeres Publikum erreichen und neue Monetarisierungsmöglichkeiten erschließen.
Tools für IP-Inhaber und Brands
IP-Inhaber erhalten ein Self-Service-Dashboard zur Verwaltung ihrer Properties. Berechtigte Brands können ihre Inhalte registrieren, Platform Licenses mit individuellen Konditionen und Revenue-Splits (in der Regel 10 bis 25 Prozent) festlegen, die Nutzung ihrer IP auf Roblox verfolgen und Zahlungen automatisch einziehen. Die Plattform bietet ihnen Zugang zu den 151.5 Millionen täglichen Nutzern von Roblox (Stand: September 2025).
Das Ziel ist es, Licensing nicht nur den größten Studios zugänglich zu machen. Kleinere Brands mit registrierten Inhalten können ihre Properties nun auf Roblox verfügbar machen, und jeder berechtigte Creator kann sich für deren Nutzung bewerben. Dies dürfte zu einer größeren Vielfalt an Experiences auf der Plattform führen.
Frühes Engagement und Erweiterung des IP-Angebots
Seit dem Start der Plattform mit Partnern wie Lionsgate, Netflix, Sega und Kodansha haben Creator über 1,500 Lizenzanfragen für die IP im Katalog eingereicht. Mehrere dieser Kooperationen haben sich bereits in beliebte Experiences verwandelt.
Blue Lock: Rivals von Pocket Lobster, das die "Blue Lock"-IP von Kodansha nutzt, verzeichnet über 4 Milliarden Visits. The Squid Game von Mr Ducky Studio, das auf der "Squid Game"-IP von Netflix basiert, wurde mehr als 1.6 Millionen Mal favorisiert. Der Katalog wächst stetig – Mattel-Franchises wie Polly Pocket und Street Sharks sind jetzt verfügbar, und Skibidi Toilet folgt in Kürze.
Roblox gibt an, dass dies erst der Anfang der Skalierung von Licensing auf der Plattform ist. Sie laden alle berechtigten IP-Inhaber dazu ein, ihre Properties zu registrieren und mit Creatorn zusammenzuarbeiten.
Quelle: Greg Hartrell, Senior Product Director bei Roblox
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Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Was ist die Self-Serve IP Licensing-Plattform von Roblox?
Die Self-Serve IP Licensing-Plattform von Roblox ermöglicht es berechtigten IP-Inhabern, ihre Intellectual Property zu registrieren und für Creator verfügbar zu machen. Creator können sich dann bewerben, um die IP unter standardisierten Lizenzbedingungen in ihren Experiences zu nutzen.
Wer kann das Self-Serve Licensing-System nutzen?
Die Plattform steht jedem berechtigten IP-Inhaber offen, egal ob es sich um ein großes Studio oder eine kleinere Brand mit registrierter Intellectual Property handelt. Berechtigte Roblox-Creator können Lizenzen anfragen, um diese IPs in ihre Arbeit zu integrieren.
Wie funktioniert der Revenue Share?
IP-Inhaber legen einen Revenue Share für ihre Inhalte fest, typischerweise zwischen 10 und 25 Prozent. Der License Manager verfolgt die Nutzung und zieht die Einnahmen automatisch gemäß den vom IP-Inhaber festgelegten Bedingungen ein.
Welche Vorteile haben Creator?
Creator erhalten Zugang zu bekannter IP, was die Auffindbarkeit verbessern, ein größeres Publikum anziehen und neue Monetarisierungsmöglichkeiten schaffen kann. Die Plattform eliminiert die Komplexität traditioneller Lizenzverträge, sodass Creator schneller loslegen können.
Wie hat sich die Plattform bisher geschlagen?
Die frühe Akzeptanz ist solide. Creator haben über 1,500 Lizenzanfragen eingereicht, und mehrere erfolgreiche Experiences wurden bereits unter Verwendung von Franchises wie "Squid Game" und "Blue Lock" gestartet.
Hat das etwas mit Web3 zu tun?
Nein. Die IP-Licensing-Plattform von Roblox hat nichts mit Web3-Technologien zu tun. Sie konzentriert sich auf lizenzierte Experiences innerhalb der Roblox-Plattform.








