Romestead, das Survival-RPG-Städtebau-Spiel von Entwickler Beartwigs, hat ein festes Datum für den Steam Early Access: 26. Mai. Die Ankündigung erfolgte während des Triple-i Showcase und gibt einem der eher leise erwarteten Indie-Spiele, die vom Steam Next Fest Anfang des Jahres stammen, ein Release-Fenster.
Vom Next Fest-Liebling zum Early Access-Launch
Im Februar 2026 war Romestead eine der herausragenden Demos auf dem Steam Next Fest. Es sammelte über 250.000 Wishlists und landete während des Events auf einem Top-10-Platz unter den meistgespielten Demos. Das sind die Zahlen, die ein Spiel schnell auf den Radar bringen, und der Publisher dahinter hat die nötige Erfahrung, um dem Hype gerecht zu werden.
Das Spiel wird von Three Friends veröffentlicht, einem Studio, das von Veteranen gegründet wurde, die an Minecraft und Valheim gearbeitet haben. Diese Kombination aus Survival-Game-DNA ist praktisch in Romesteads DNA eingebrannt und zeigt sich in der Prämisse: Ihr baut das antike Rom aus Trümmern wieder auf, mit bis zu 8 Spielern gleichzeitig.
Hier ist jedoch die Sache. Die Pixel-Art-Ästhetik mag auf den ersten Blick gemütlich wirken, und die Vergleiche mit Stardew Valley sind leicht zu ziehen. Aber Romestead ist kein Farming-Simulator mit römischen Säulen. Die Welt hat "legendäre Bestien, die diese Länder durchstreifen", und der Early Access-Launch bringt ein brandneues vulkanisches Biom mit zwei Boss-Begegnungen, die darin schlafen.
Was der Early Access-Launch tatsächlich beinhaltet
Der Build vom 26. Mai ist nicht nur die Demo mit zusätzlichem Feinschliff. Three Friends und Beartwigs haben mehrere Ergänzungen im Vergleich zu dem bestätigt, was die Spieler im Februar ausprobiert haben:
- Ein neues vulkanisches Biom mit seiner eigenen, unverwechselbaren Umgebung und Bedrohungen
- Zwei legendäre Bosse, die mit der vulkanischen Region verbunden sind
- Mehr NPC-Bürger mit aktiven Rollen, darunter ein Zimmermann, der Bauaufgaben autonom übernehmen kann
- Das vollständige Römische Götterverehrungssystem, das es den Spielern ermöglicht, Opfergaben an Gottheiten zu leisten, um dafür Segen zu erhalten
Der letzte Punkt ist es wert, beachtet zu werden. Das Göttersystem ist eine Mechanik, die entweder aufgesetzt wirken oder den Verlauf eines Runs maßgeblich beeinflussen kann. Die Demo ging nicht tief darauf ein, daher wird der Early Access der erste wirkliche Test sein, ob es strategische Tiefe hinzufügt oder nur als Loot-Tabelle mit einer Toga fungiert.
Info
Romestead unterstützt bis zu 8 Spieler im Koop, was bedeutet, dass die Städtebau-Schleife für eine volle Gruppe ausgelegt ist und nicht nur für das Solo-Spiel.
Warum die Erfahrung des Publishers hier wichtig ist
Three Friends ist noch kein bekannter Name, aber die Leute dahinter haben einige der größten Survival-Spiele aller Zeiten veröffentlicht. Diese Erfahrung ist besonders wichtig für Early-Access-Titel, bei denen die Kluft zwischen einer vielversprechenden Demo und einer gut gemanagten langfristigen Entwicklung enorm sein kann.
Der Early-Access-Run von Valheim ist immer noch einer der Goldstandards dafür, wie man den Launch eines Survival-Spiels handhabt: klare Kommunikation, stetige Content-Releases und eine Roadmap, der die Spieler tatsächlich vertrauen konnten. Wenn Three Friends diesen Ansatz auch auf Romestead überträgt, hat das Spiel eine echte Chance, durch die Early-Access-Phase eine treue Fangemeinde aufzubauen, anstatt die Wishlist-Gunst im ersten Monat zu verspielen.
Die 250.000 Wishlists sind eine starke Ausgangsposition. Ob diese zu gehaltenen Spielern werden, hängt davon ab, wie viel Content zum Launch verfügbar ist und wie schnell das Team iterieren kann.
Für alle, die die Demo im Februar gespielt haben und auf ein Release-Fenster gewartet haben, ist der 26. Mai nicht mehr weit. Ihr könnt das Spiel jetzt auf Steam finden und zu eurer Wishlist hinzufügen. Für mehr Informationen über das, was dieses Jahr im Indie-Bereich auf uns zukommt, stöbert in den neuesten Gaming-News nach bevorstehenden Early-Access-Launches, die es wert sind, verfolgt zu werden. Vergesst nicht, mehr anzuschauen:







