Skale Labs hat ein neues Protokoll vorgestellt, das darauf ausgelegt ist, die Ausnutzung von Maximal Extractable Value (MEV) in Blockchain-Netzwerken zu bekämpfen. Das Protokoll mit dem Namen Blockchain Integrated Threshold Encryption (BITE) verhindert Front-Running und Sandwich-Attacken, indem Transaktionen direkt auf der Konsens-Ebene verschlüsselt werden, bevor sie den Mempool erreichen.
Mehr über Skale
Das Skale Network wird von der Skale DAO gesteuert und auf vollständig offene und dezentrale Weise verwaltet. Über 50 einzigartige Unternehmen, Geschäftseinheiten, Organisationen und DAOs arbeiten daran, das Skale Network zu unterstützen, zu betreiben und zu verwalten. Darüber hinaus gibt es Tausende aktiver Community-Mitglieder, die das Projekt auf vielfältige Weise unterstützen, unter anderem durch Beiträge zum Open-Source-Code. Alle Änderungen an den Core-Smart-Contracts erfordern eine dezentrale Multisig-Genehmigung, die von zahlreichen einzigartigen Einheiten und Mitwirkenden gehalten wird.

Skale Labs stellt das BITE Protocol vor

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Wie BITE auf der Konsens-Ebene funktioniert
BITE verschlüsselt Blockchain-Transaktionen, bevor sie in den Mempool gelangen, in dem ausstehende Transaktionen auf ihre Bestätigung warten. Transaktionsdetails bleiben für alle Parteien, einschließlich Validator-Nodes, verborgen, bis der Block finalisiert ist. Validatoren entschlüsseln Transaktionen erst nach der Finalisierung. Diese Abfolge verhindert, dass jemand Transaktionen einsehen oder deren Reihenfolge ändern kann, bevor sie einem Block hinzugefügt werden.
Der Verschlüsselungsschritt eliminiert das Zeitfenster, das Validatoren und andere Akteure normalerweise nutzen, um die Transaktionssichtbarkeit auszunutzen. Skale Labs positioniert dies als die erste MEV-Lösung, die auf der Konsens-Ebene arbeitet, ohne die Netzwerk-Performance oder Dezentralisierung zu opfern.

Skale Labs stellt das BITE Protocol vor
Auswirkungen auf DeFi und Web3 Gaming
Stan Kladko, Mitbegründer von Skale Labs und Entwickler von BITE, sagt, dass das Protokoll MEV-Probleme löst, ohne die Grundlagen der Blockchain zu gefährden. Jack O'Holleran, CEO von Skale Labs, hob die Auswirkungen von MEV über den Bereich Decentralized Finance hinaus hervor, insbesondere im Blockchain-basierten Gaming. In Web3-Games sind Spieler, die Assets handeln oder strategische Entscheidungen treffen, denselben Schwachstellen ausgesetzt wie DeFi-Nutzer.
Wenn externe Akteure Transaktionsdaten vor der Bestätigung einsehen und darauf reagieren können, erlangen sie unfaire Vorteile, die die Integrität des Gameplays zerstören. BITE schützt Transaktionen vor diesen Exploits und schafft fairere Bedingungen im Spiel. Entwickler können nun Games erstellen, bei denen Aktionen ohne Manipulation durch Bots oder Spieler mit technischem Vorsprung verarbeitet werden. Dieser Ansatz unterstützt zuverlässigere Spielmechaniken und könnte die Adaption von Web3-Gaming vorantreiben, indem er für Chancengleichheit sorgt.

Skale Labs stellt das BITE Protocol vor
Ein breiterer Ansatz zur MEV-Mitigation
Der Start von BITE spiegelt ein breiteres Bestreben in der Blockchain-Entwicklung wider, Transaktionsmanipulationen anzugehen, ohne dabei Dezentralisierung oder Performance zu opfern. Durch die Integration der Verschlüsselung in die Konsens-Ebene bietet BITE eine MEV-Lösung auf Infrastruktur-Ebene, die über Gaming und DeFi hinausgeht. Skale Labs priorisiert weiterhin Fairness und Transparenz in Blockchain-Umgebungen. Da MEV ein anhaltendes Problem im gesamten Bereich bleibt, könnten Protokolle wie BITE die Art und Weise prägen, wie zukünftige Blockchain-Systeme mit der Reihenfolge und Sichtbarkeit von Transaktionen umgehen.







