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Slay the Spire 2: 66% positive Steam-Reviews nach erstem großen Update

Slay the Spire 2 erreicht 66% positive Steam-Reviews nach dem ersten großen Update. Über 21.000 negative Bewertungen nennen den überarbeiteten Doormaker-Boss und Deckbeschränkungen als Gründe.

Eliza Crichton-Stuart

Eliza Crichton-Stuart

Aktualisiert

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Slay the Spire 2 hat auf Steam einen weiteren Rückschlag bei den Reviews erhalten. Das erste große Update des Spiels, das Änderungen aus dem Beta-Branch in den Main-Build übernommen hat, löste eine zweite Welle negativer Reviews aus, die den Gesamtscore des Spiels auf 66% positive Bewertungen gedrückt hat, während die aktuellen Reviews nur 48% positive Bewertungen aufweisen. Über 21.000 negative Reviews sind in etwa fünf Tagen eingegangen, beginnend um den 17. April.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Entwickler Mega Crit eine solche Review-Welle erlebt. Eine frühere Welle von rund 13.000 negativen Reviews traf nach einem früheren Balance-Patch ein, und das Team nahm nach diesem Backlash mindestens einen Nerf zurück. Die Sache ist die: Das Muster wiederholt sich, und diesmal ist das Ausmaß größer.

Das Doormaker-Problem

Die lauteste Beschwerde in den negativen Reviews richtet sich direkt gegen den Doormaker, einen Boss aus Akt 3, der im Update überarbeitet wurde. Der Doormaker durchläuft nun Phasen, die Karten erschöpfen (aus dem Spiel entfernen mid-run), das Ziehen verhindern oder die Kosten von Karten erhöhen. Spieler beschreiben ihn als den mit Abstand schwierigsten Boss in Akt 3, und viele argumentieren, dass er nicht nur schwierig, sondern aktiv unspaßig ist.

"Nichts ist frustrierender, als einen gottgleichen Run brutal und gnadenlos von einem Boss zerstört zu sehen, der nicht im Geringsten ausbalanciert ist", schrieb Steam-Nutzer Shannegh. "Der Doormaker muss überarbeitet oder entfernt werden", fügte Cindecent hinzu.

Der Kern der Frustration ist, dass das Design des Doormakers nicht nur schlechte Decks bestraft. Es bestraft den Akt des Deckbuildings selbst, indem es Karten entfernt und das Ziehen verweigert in einem Genre, das vollständig auf dem Zusammenstellen von Synergien basiert.

Wenn Balancing gegen das Genre arbeitet

Der Doormaker ist der schärfste Kritikpunkt, aber die breitere Beschwerde reicht tiefer. Viele Spieler argumentieren, dass die Kartenanpassungen und Gegner-Reworks des Updates es schwieriger gemacht haben, eine kohärente Strategie zum Laufen zu bringen, wobei bestimmte Combos hinter dem Skalieren der Gegner zurückbleiben. Koop-Spiel ist eine wiederkehrende spezifische Beschwerde: Der Modus skaliert Gegner erheblich, bietet aber vergleichsweise wenig für die Spieler-Kartenstärke, und mehrere Rezensenten behaupten, dass ihre Koop-Erfolgsraten nach dem Patch selbst auf niedrigeren Ascension-Levels stark gesunken sind.

"Die Entwicklungsphilosophie muss sich davon wegbewegen, 'Spieler vom Deckbuilding in einem Deckbuilder abzuhalten'", schrieb Nutzer Knusdij. "Tolles Spiel an der Oberfläche, aber es wird unter weiteren Änderungen wie diesen leiden."

Die Klasse Silent ist ein weiterer Brennpunkt. Ihre Schlüssel-Draw-Karte Acrobatics wurde in diesem Patch in ihrer Seltenheit erhöht, was es schwieriger macht, sie zu finden und darum herum aufzubauen. Für eine Klasse, deren Strategien vom schnellen Karten-Cycling abhängen, hat diese einzelne Änderung eine Wellenwirkung darauf, wie zuverlässig sie funktionieren kann.

Wer hinterlässt diese Reviews

Reviews, die in vereinfachtem Chinesisch verfasst sind, weisen im Durchschnitt deutlich niedrigere Bewertungen auf als andere Sprachgruppen, die zwischen "größtenteils positiv" und "überwältigend positiv" liegen. Casey Yano, Mitbegründer von Mega Crit, kommentierte dieses Muster bereits nach der früheren Review-Welle und stellte fest, dass chinesische Spieler Steam-Reviews oft als primären Feedback-Kanal nutzen, da die Online-Kommunikationsbeschränkungen in der Region bestehen.

Dieser Kontext ist wichtig, wenn man diskutiert, ob dies als Review-Bombing qualifiziert. Der Begriff impliziert normalerweise eine Koordination, die darauf abzielt, einen Score aus Gründen zu drücken, die nichts mit dem Spiel selbst zu tun haben. Hier scheinen die Reviews eine direkte Reaktion auf In-Game-Änderungen zu sein. Das Ausmaß und die regionale Konzentration machen es leicht, dies abzutun, aber dabei riskiert man, einen großen Teil der Spielerbasis einfach dafür zu ignorieren, dass sie Steam-Reviews als ihre lauteste verfügbare Stimme nutzen.

Was die meisten Spieler in diesen Debatten übersehen, ist, dass die Grenze zwischen "Review-Bomb" und "viele wütende Spieler" schnell verschwimmt, sobald die Zahlen groß genug werden.

Was Mega Crit gesagt hat

Nach der früheren Review-Welle reagierte Mega Crit öffentlich und erklärte, dass "keine Änderung zwangsläufig permanent ist", was die Offenheit für die Umkehrung von Entscheidungen signalisierte. Das Studio nahm den Nerf zurück, der die erste 10.000-Review-Welle auslöste. Ob sie einen ähnlichen Ansatz für die Doormaker-Überarbeitung und die breiteren Schwierigkeitsbeschwerden dieses Updates verfolgen, bleibt abzuwarten.

Das Spiel befindet sich noch im Early Access, was beides bedeutet: Das Studio hat Raum für Iterationen, aber die Spieler zahlen auch dafür, Teil eines Prozesses zu sein, der manchmal Patches hervorbringt, die sie aktiv ablehnen.

Für alle, die die Entwicklung der Situation verfolgen, werden unsere aktuellen Gaming-News fortlaufend berichten, wenn Mega Crit reagiert. Behalten Sie die Steam-Diskussionsforen und das In-Game-Feedback-Tool im Auge, das Mega Crit für chinesische Spieler bestätigt hat, um den direktesten Kanal zu den Entwicklern zu haben. Für einen breiteren Kontext, wie andere Early-Access-Roguelikes mit ähnlichem Backlash umgegangen sind, stöbern Sie in unseren neuesten Reviews, um zu sehen, wie sich das Vertrauen der Community im Laufe der Entwicklung eines Spiels entwickelt.

Spiel-Updates

aktualisiert

April 26. 2026

veröffentlicht

April 26. 2026

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