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Sony plant neue PlayStation gegen schwächelnde PS5-Verkäufe

Angesichts sinkender PS5-Verkäufe und wirtschaftlichem Druck plant Sony Berichten zufolge den Launch der PS6 für 2027 statt einer Verlängerung der aktuellen Generation.

Eliza Crichton-Stuart

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Aktualisiert

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Sony plant Berichten zufolge einen Release der PS6 für das Jahr 2027, da Hardware-Insider argumentieren, dass es sich das Unternehmen schlicht nicht leisten könne, die PS5-Generation noch viel länger in die Länge zu ziehen.

Hier ist der Stand der Dinge: Die Verkaufszahlen der PS5 sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufig, und der allgemeine wirtschaftliche Druck belastet die Konsumausgaben auf breiter Front. Anstatt das Unwetter auszusitzen, scheint Sony zu kalkulieren, dass neue Hardware der bessere Schachzug ist.

Die Debatte um die Speicherspezifikationen, die die PS6 definieren könnte

Das spezifischste Detail, das derzeit kursiert, stammt von Hardware-Leaker KeplerL2, der behauptet, Sony erwäge eine Reduzierung der Speicherkonfiguration der PS6, um die Fertigungskosten zu kontrollieren. Die kolportierte Änderung würde den GDDR7 VRAM der Konsole von 30GB auf 24GB senken und den Speicherbus von 160-bit auf eine 128-bit-Konfiguration reduzieren.

Genau hier widerspricht Insider Moore's Law Is Dead (MLID) vehement. In einem aktuellen Podcast argumentierte MLID, dass 30GB VRAM effektiv das Minimum für den Art von Generationssprung seien, den Sony liefern möchte. Eine Kürzung auf 24GB und die Verengung des Speicherbusses, so das Argument, würden die Fähigkeit der PS6 untergraben, über einen mehrjährigen Konsolen-Lebenszyklus hinweg relevant zu bleiben.

Der entscheidende Punkt ist, dass die Speicherbandbreite isoliert betrachtet wichtiger ist als reine VRAM-Zahlen. Ein langsamerer 128-bit-Bus begrenzt, wie schnell die GPU auf diesen Speicher zugreifen kann, was die Performance auf eine Weise beeinträchtigt, die durch reine Taktfrequenz-Verbesserungen nur schwer zu kaschieren ist.

Warum Sony das nicht einfach aussitzen kann

Die PS5 kam Ende 2020 auf den Markt, was bedeutet, dass ein Release im Jahr 2027 die Konsole nach etwa sieben Jahren ihres Lebenszyklus erreichen würde. Das ist nach historischen Maßstäben nicht ungewöhnlich, aber der Kontext ist hier ein anderer. Die PS5 konnte sich während ihrer ersten zwei Jahre nie vollständig aus dem Lieferketten-Chaos befreien, was das Zeitfenster komprimierte, in dem die Plattform sowohl breit verfügbar war als auch für maximale Begeisterung sorgte.

MLID vertritt die Position, dass Sony ein Momentum-Problem riskiert, wenn die aktuelle Generation weiter in die Länge gezogen wird. Entwickler arbeiten bereits an den technischen Limits der PS5, und die PS5 Pro ist zwar ein sinnvolles Upgrade, aber ein Premium-Produkt, das die Diskussion über die breitere installierte Basis nicht zurücksetzt.

Sony CEO Hiroki Totoki hat bereits bestätigt, dass an einer „Plattform der nächsten Generation“ gearbeitet wird, ohne jedoch ein konkretes Zeitfenster für den Release zu nennen. Allein diese Formulierung verrät, dass die PS6 die frühe Konzeptphase bereits hinter sich hat.

Verluste in Kauf nehmen, um die Generation zu gewinnen

Ein Detail aus dem MLID-Bericht, das Beachtung verdient: Sony könnte bereit sein, die PS6 anfangs mit Verlust zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Komponentenkosten mit zunehmender Produktion sinken und sich die Lieferketten stabilisieren. Das ist ein bekanntes Vorgehen bei Konsolen-Hardware und deutet darauf hin, dass die Priorität darauf liegt, die Plattform zu einem wettbewerbsfähigen Preis in die Haushalte zu bringen, anstatt die Margen vom ersten Tag an zu schützen.

Für Gamer bedeutet das, dass die PS6 zu einem vernünftigen Preis auf den Markt kommen könnte, selbst wenn sie mit High-End-Specs ausgeliefert wird. Der Kompromiss besteht darin, dass Sony den finanziellen Schlag vorab abfedert.

Für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen, wohin sich PlayStation entwickelt: Unsere Game-Reviews decken die PS5-Bibliothek ausführlich ab, was nützlichen Kontext dazu liefert, was die aktuelle Hardware-Generation tatsächlich geliefert hat.

Die Frage ist nun, ob sich Sony noch vor Jahresende öffentlich auf einen Zeitplan festlegt oder die PS6 im Hintergrund hält, während die PS5 ihren Lebenszyklus beendet. Da der Summer Game Fest-Zyklus bereits läuft und ein PlayStation State of Play für den 2. Juni bestätigt ist, könnte es schon früher als erwartet Neuigkeiten geben. Schaut euch unsere Gaming-Guides an, um alles zu erfahren, was ihr über die Navigation durch die aktuelle PlayStation-Generation wissen müsst, während die nächste Gestalt annimmt.

Ankündigungen

aktualisiert

Mai 21. 2026

veröffentlicht

Mai 21. 2026

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