Da ich mit Pokémon aufgewachsen bin, habe ich schon immer eine Schwäche für Creature-Collecting-Spiele gehabt. Daher hat Stackmon, das kommende Spiel von Riftpoint Entertainment, sofort mein Interesse geweckt. In einem bereits gesättigten Genre gelingt es diesem Indie-Game, sich durch einen Card-Stacking-Twist von der Masse abzuheben. Anstatt Kreaturen nur zu fangen und zu trainieren, baust du gleichzeitig dein Camp auf, indem du Packs öffnest und Karten kombinierst, um neue Ressourcen, Items und Ausrüstung zu erschaffen.
Nachdem ich einige Zeit mit einer frühen Version des Spiels verbracht habe, kann ich mit Sicherheit sagen: Auch wenn dieser Build vielleicht noch nicht die finale Version von Stackmon repräsentiert, hat er mich bereits komplett in seinen Bann gezogen.
Eine einfache Prämisse mit einem tieferen Geheimnis

Stackmon Intro-Szene
Die Geschichte spielt in Gaia, wo du als neuer Scout durch verschiedene Regionen reist und mit Hilfe deiner Stackmon rivalisierende Scouts und Scout Leader besiegst. Doch eine mysteriöse Korruption, bekannt als der Soot, breitet sich in der Welt aus – und vielleicht bist genau du derjenige, der ihre Geheimnisse aufdecken kann.
Ein Creature-Collecting-Abenteuer mit viel Entdeckungspotenzial

Stackmon Starter
Creature-Collecting-Spiele stehen und fallen damit, wie sehr sie den Spieler dazu motivieren, die vorhandenen Monster zu fangen und zu trainieren. Jedes Monster muss sich einzigartig genug anfühlen, um einen Platz im Team zu rechtfertigen, während das Leveln und Entwickeln einen stetigen Anreiz zum Weiterspielen bieten muss.
Glücklicherweise zeigt Stackmon hier bereits viel Potenzial. Es gibt über 100 Stackmon zu entdecken, jedes mit unterschiedlichen Typen, Fähigkeiten und Entwicklungen.
Natürlich ist das Sammeln der Kreaturen nur der halbe Spaß; du musst sie auch im Kampf einsetzen – allerdings nicht in einem traditionellen rundenbasierten System. Deine Stackmon greifen automatisch basierend auf ihrer individuellen Geschwindigkeit an, während du den Kampf mit Fähigkeiten, Nahrung und Ausrüstung beeinflussen kannst. Elementarvorteile machen die Wahl der richtigen Kreatur wichtig und ermutigen dich dazu, ein abwechslungsreiches Team aufzubauen, anstatt dich nur auf deinen stärksten Begleiter zu verlassen.
Ein Card-Stacking-System, das dich fesselt

Stackmon Gameplay
Während die Kreaturen wahrscheinlich der am leichtesten verständliche Teil von Stackmon sind, ist es das Card-Stacking-System, das das Spiel wirklich aus der Masse hervorhebt.
Falls du Stacklands gespielt hast, wird dir das Grundprinzip bekannt vorkommen. Fast alles in deinem Camp existiert als Karte, und du kannst Karten stapeln, um neue Ressourcen, Items, Gebäude und andere Effekte zu erzeugen.
Der wahre Dopamin-Kick kommt durch das Freischalten und Öffnen neuer Packs, um neue Karten zu erhalten. Dies erzeugt einen einfachen, aber unglaublich befriedigenden Loop:
- Ressourcen sammeln
- Quests abschließen
- Belohnungen verdienen
- Neue Packs freischalten
- Deine neuen Karten nutzen, um noch mehr zu erschaffen
Fazit

Stackmon erster Scout Leader-Kampf
Nachdem ich einige Zeit mit Stackmon verbracht habe, kann ich mit Sicherheit sagen, dass das Spiel einen sehr positiven Eindruck bei mir hinterlassen hat. Allzu oft neigen Spiele, die zwei verschiedene Genres kombinieren, dazu, sich zu sehr auf eines zu fokussieren, während das andere wie ein nachträglicher Einfall wirkt – doch Stackmon schafft es, beide Seiten seiner Formel unterhaltsam und motivierend zu halten.
Seit dem Launch am August 18, 2026 haben viele Spieler ihr Feedback und ihre Vorschläge auf der Steam-Seite hinterlassen, und die Entwickler haben sehr schnell darauf reagiert. Dieses Maß an Proaktivität und Community-Interaktion so kurz nach dem Launch ist ermutigend und verleiht Stackmon viel Potenzial für die Zukunft.








