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Das Verschenken von Steam-Spielen ist jetzt deutlich unkomplizierter
Du kennst das Prozedere. Jemand wünscht sich ein Steam-Spiel zum Geburtstag, und plötzlich fragst du nach dem Usernamen, schickst eine Freundschaftsanfrage, wartest auf die Bestätigung und verdirbst die Überraschung komplett, noch bevor du überhaupt etwas gekauft hast. Valve hat diese umständliche Kette nun mit einem sinnvollen Update des Steam-Gifting-Systems beseitigt, und die Änderungen gehen weit über ein bloßes Quality-of-Life-Update hinaus.
Die wichtigste Neuerung: Du benötigst kein Steam-Konto mehr, um jemandem ein Spiel als Geschenk zu kaufen. Bisher war der Gast-Checkout auf Steam auf digitale Guthabenkarten und Hardware beschränkt. Jetzt umfasst er auch den Kauf von Vollversionen. Noch besser: Du musst den Steam-Usernamen des Empfängers gar nicht kennen. Eine normale E-Mail-Adresse reicht aus, und diese muss nicht einmal mit dem Steam-Account des Empfängers verknüpft sein.
Was sich beim Gifting-Prozess konkret geändert hat
Hier ist der Überblick über alle Gifting-Updates, die Valve veröffentlicht hat:
- Kein Steam-Account erforderlich für den Kauf eines Geschenks (zuvor war der Gast-Checkout nur für digitale Guthabenkarten und Hardware möglich)
- Gifting per E-Mail funktioniert jetzt sowohl für Spiele als auch für digitale Guthabenkarten, selbst wenn die E-Mail-Adresse nicht mit einem Steam-Account verknüpft ist
- Cross-Region-Gifting wird nun unterstützt, wobei du hierfür den Steam-Account des Empfängers benötigst, da der Preis den Kosten des Spiels in der jeweiligen Region entspricht
- Direktkauf von der Wunschliste ermöglicht es dir, ein Geschenk direkt von einer geteilten Wunschliste zu kaufen
Die Cross-Region-Funktion sollte man gesondert hervorheben. Der entscheidende Punkt ist, dass Steam dir den regionalen Preis des Spiels für den Standort des Empfängers berechnet, nicht für deinen eigenen. Das hat je nach Wohnort von dir und dem Empfänger echte Auswirkungen.
Das Thema Wunschliste
Neben der Überarbeitung des Gifting-Systems hat Valve auch ein separates Update für die Wunschliste veröffentlicht, das perfekt mit den neuen Gifting-Tools harmoniert. Das Highlight sind die Wunschlisten-Kategorien. Du kannst deine Wunschliste jetzt in benannte Gruppen unterteilen, was bedeutet, dass du nicht mehr durch 200 Spiele scrollen musst, um herauszufinden, was sich jemand wirklich für einen bestimmten Anlass wünscht.
Wenn du deine Wunschliste teilst, kannst du nur eine einzelne Kategorie statt der gesamten Liste freigeben. Wenn du also eine spezielle Liste für die Feiertage oder eine „Bitte kauf mir das“-Kategorie erstellt hast, kannst du genau diese senden, ohne deinen gesamten Backlog an spontan hinzugefügten Titeln preiszugeben. Die Gifting-Integration rundet das Ganze ab: Sobald jemand deinen geteilten Kategorielink hat, kann er direkt daraus kaufen.
Die Lücke bei physischen Guthabenkarten
Was dieses Update nicht löst, ist der Wegfall physischer Steam-Guthabenkarten. Valve hat diese kürzlich aufgrund von Betrugsbedenken komplett aus dem Einzelhandel genommen. Der neue E-Mail-Gifting-Prozess ist für die meisten Anwendungsfälle ein vernünftiger digitaler Ersatz, aber es gibt immer noch keine saubere Möglichkeit, jemandem eine physische Karte zum Auspacken in die Hand zu drücken.
Der Workaround, falls du darauf bestehst: Verschenke ein Spiel an eine E-Mail-Adresse, auf die du Zugriff hast, und teile den Einlöselink in einer physischen Karte. Es funktioniert technisch gesehen. Es ist zudem auf eine leicht chaotische Art charmant, die das Geschenk vielleicht sogar unvergesslicher macht.
Für die meisten Spieler beseitigt der neue E-Mail-basierte Prozess jedoch die größte Hürde beim Verschenken auf Steam. Keine Freundschaftsanfragen, kein Suchen nach Usernamen, keine Account-Voraussetzungen. Du wählst ein Spiel aus, gibst eine E-Mail-Adresse ein und fertig. Wenn der Empfänger noch keinen Steam-Account hat, wird er beim Einlösen dazu aufgefordert, einen zu erstellen.
Wenn du nach Geschenkideen suchst und wissen willst, was sich wirklich zu kaufen lohnt, schau dir unsere Gaming-Guides für die aktuellsten Empfehlungen an. Für etwas Spezifischeres deckt unser PowerWash Simulator 2 Möbel-Stapel-Guide eines der besseren Koop-Erlebnisse auf der Plattform ab. Und wenn du sehen willst, wie eine gut organisierte Wunschliste in der Praxis aussieht, ist unsere Gamble With Your Friends Item-Tier-List ein gutes Beispiel für die Art von gezielten Wunschlisten, für die diese neuen Kategoriefunktionen entwickelt wurden.







