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Steam Framerate Estimator: FPS-Vorhersage für Ihren PC

Steam testet einen Framerate Estimator, der die erwartete FPS basierend auf CPU, GPU und RAM anhand anonymisierter Spielerdaten vorhersagt.

Eliza Crichton-Stuart

Eliza Crichton-Stuart

Aktualisiert Apr. 8, 2026

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"Der Grad der Genauigkeit wird stark von der Anzahl der Steam-Nutzer abhängen, die sich bereit erklärt haben, Leistungsdaten bereitzustellen." Diese Zeile, versteckt in einem Resetera-Post über eine Steam-Beta-Entdeckung, verrät alles darüber, wie clever diese Idee tatsächlich ist.

Valve baut offenbar einen Framerate Estimator direkt in Steam ein, und wenn er so funktioniert, wie der Beta-Code vermuten lässt, könnte er die praktischste Funktion werden, die die Plattform je veröffentlicht hat.

So funktioniert Valves Framerate Estimator tatsächlich

Vor zwei Monaten fügte Valve still und leise eine Opt-in-Option zu einer Steam-Beta hinzu, die es Nutzern erlaubte, anonymisierte Framerate-Daten zu übermitteln. Das erklärte Ziel war damals die Verbesserung der Kompatibilität auf SteamOS-Geräten. Aber ein scharfsinniger Nutzer auf Resetera entdeckte etwas Größeres, das sich im neuesten Beta-Build versteckte: Strings und Logik, die auf eine vollständige Framerate Estimator-Funktion hindeuten.

Hier ist die Zusammenfassung, wie es anscheinend funktioniert. Sie geben eine Hardware-Konfiguration ein, insbesondere eine CPU, GPU und die Menge an System-RAM. Wenn Sie den Steam-Client auf Ihrem eigenen Rechner verwenden, liest er Ihre Specs automatisch aus. Wählen Sie ein Spiel aus, und Steam liefert eine Framerate-Schätzung basierend darauf, wie dieses Spiel auf den Rechnern anderer Nutzer mit ähnlicher Hardware tatsächlich lief.

Der Schlüssel hier ist, dass dies kein synthetischer Benchmark oder eine vom Entwickler bereitgestellte Spezifikationsliste ist. Es sind Crowd-sourced, reale Leistungsdaten von Millionen von tatsächlichen Spielern.

Was das für PC-Gamer bedeutet, die auf Steam einkaufen

Der Kauf eines PC-Spiels, ohne zu wissen, ob Ihr Rig es richtig ausführen kann, ist ein Problem, das so alt ist wie das PC-Gaming selbst. Mindest- und empfohlene Specs sind notorisch vage und oft optimistisch. Reviews decken Leistungsprobleme zum Launch auf, aber ein Spiel, das kaputt veröffentlicht und sechs Monate später gepatcht wurde, bekommt selten einen zweiten Blick.

Eine zuverlässige FPS-Schätzung, die an Ihre spezifische Hardware-Konfiguration gebunden ist, verändert diese Gleichung vollständig. Bevor Sie 60 $ für einen Titel ausgeben, wissen Sie, ob Ihre RTX 3070 und Ihr Ryzen 5 5600X 60 fps erreichen oder mit 35 fps kämpfen werden.

Valve wird wahrscheinlich die Datenerfassung über SteamOS-Nutzer hinaus erweitern müssen, um die Datenbank breit genug zu machen, um sie für die gesamte Bandbreite der PC-Hardware-Konfigurationen wirklich nützlich zu machen.

Steam hardware survey data

Steam-Hardwareumfrage-Daten

Ein Konzept, das schon einmal versucht wurde, jetzt mit echtem Ausmaß

Diese Idee ist nicht ganz neu. Futuremark betrieb vor Jahren über seine YouGamers-Seite etwas namens Game-o-meter, das Ihren PC anhand von 3DMark-Daten scannte und Leistungsschätzungen für Spiele generierte. Das System funktionierte einigermaßen gut, aber es basierte auf Benchmark-Ergebnissen und nicht auf tatsächlichen In-Game-Framerate-Daten, was es eher zu einer Annäherung als zu einer direkten Messung machte.

3DMark macht heute noch etwas Ähnliches und zeigt nach der Ausführung eines Benchmarks erwartete FPS in ausgewählten Spielen an, obwohl die vollständige Aufschlüsselung eine kostenpflichtige Version der Software erfordert.

Valves Ansatz umgeht beide Einschränkungen. Die Schätzungen wären kostenlos und sie würden auf realen Gameplay-Daten von echter Hardware, die echte Spiele ausführt, basieren und nicht auf einer synthetischen Arbeitslast extrapoliert werden. Das ist eine bedeutsam andere und genauere Grundlage.

Das Datenproblem, das Valve noch lösen muss

Die größte offene Frage ist derzeit die Auflösung und die Qualitätseinstellungen. Der Resetera-Post klärt nicht, ob der Framerate Estimator berücksichtigt, ob jemand mit 1080p auf Medium oder 4K auf Ultra gespielt hat. Ohne diesen Kontext hat eine FPS-Schätzung offensichtliche Grenzen.

Valve muss auch das Kaltstartproblem für neuere Veröffentlichungen lösen. Ein Spiel, das gerade erst gestartet ist, wird keine monatelangen Crowd-sourced-Leistungsdaten dahinter haben, sodass frühe Käufer immer noch etwas blind fliegen würden.

Was das langfristig für Gamer bedeutet, ist jedoch eine Plattform, die intelligenter wird, je mehr Leute sie nutzen. Laut Valves Steam Year in Review 2025 wächst die aktive Nutzerbasis der Plattform weiter, was bedeutet, dass der potenzielle Datenpool für eine Funktion wie diese enorm ist.

Wann man damit rechnen kann und worauf man achten sollte

Ein offizielles Startdatum wurde noch nicht bekannt gegeben. Die Funktion befindet sich noch im Beta-Code, und Valve hat eine Geschichte, Dinge lange Zeit still zu testen, bevor sie für alle ausgerollt werden. Die Datenerfassung von Frameraten, die vor zwei Monaten begann, deutet darauf hin, dass die Grundlagen jetzt gelegt werden.

Pro-Tipp: Wenn Sie den Steam-Beta-Client verwenden, behalten Sie die Einstellungen im Auge, die sich auf die Datenfreigabe beziehen. Wenn Sie sich frühzeitig anmelden, tragen Ihre Leistungsdaten zum Pool bei, der die Schätzungen für alle genauer macht. Je mehr Hardware-Konfigurationen vertreten sind, desto nützlicher wird die Funktion insgesamt. Für mehr Informationen zu Neuigkeiten auf PC-Gaming-Plattformen, stellen Sie sicher, dass Sie mehr lesen:

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aktualisiert

April 8. 2026

veröffentlicht

April 8. 2026

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