Techland versprach ursprünglich Dying Light: The Beast für fünf Plattformen. Dieses Versprechen wurde nun um zwei Plattformen gekürzt. Der Entwickler hat die PS4- und Xbox One-Versionen des Spiels offiziell gestrichen und bestätigt, dass beide Last-Gen-Editionen endgültig vom Tisch sind.
Was den Last-Gen-Spielern versprochen wurde und was sich geändert hat
Als Dying Light: The Beast im September 2025 erschien, hatte Techland die PS4- und Xbox One-Versionen als Teil des Plattform-Rollouts des Spiels gelistet. Spieler auf diesen Konsolen warteten darauf. Fast ein Jahr später ist das Warten aus den falschen Gründen vorbei.
Die Einstellung ist auf die Hardware-Realität zurückzuführen. Techland erklärte, dass das Spiel von Grund auf so entwickelt wurde, dass es die Hardware der aktuellen Generation voll ausnutzt. Die offene Welt, die fortschrittliche Grafik sowie das flüssige Gameplay und die Fortbewegung hängen von Rechenleistung und Arbeitsspeicher ab, die Konsolen der vorherigen Generation schlichtweg nicht bieten können. Im Laufe der Entwicklung wurde deutlich, dass eine Portierung des Spiels Kompromisse erfordern würde, die das angestrebte Spielerlebnis grundlegend beeinträchtigt hätten.
Der Punkt ist: Das ist kein kleiner Vorbehalt. Das Bewegungssystem und die Dichte der offenen Welt von Dying Light: The Beast sind essenziell für das Spielgefühl. Diese Aspekte so weit zu reduzieren, dass sie in die Speicherbeschränkungen der Last-Gen passen, hätte nicht einfach zu einer schlechteren Version desselben Spiels geführt. Es wäre ein komplett anderes Spiel geworden.
Rückerstattungen und eine Entschuldigung für betroffene Spieler
Techland hat bestätigt, dass Rückerstattungen für alle Spieler verfügbar sind, die die PS4- oder Xbox One-Versionen vorbestellt oder gekauft haben. Das Studio veröffentlichte zusammen mit der Einstellung eine direkte Entschuldigung und erklärte, man sei „wirklich traurig über die Enttäuschung, die dies verursacht“. Die Entscheidung wurde dabei nicht als Aufgabe, sondern als Reflexion technischer Gegebenheiten und nicht als bewusster Verzicht auf Plattformen dargestellt.
Die Formulierung ist abgewogen, aber die Situation ist schmerzhaft für jeden, der mit einem Hardware-Upgrade gewartet hat, gerade weil dieses Spiel in Aussicht stand. Das sind echte Kosten, die eine Entschuldigung nicht vollständig abdeckt.
Die Realität der Current-Gen-Exklusivität setzt ein
Dying Light: The Beast ist nun exklusiv für PC, PS5 und Xbox Series X/S erhältlich. Für Spieler auf diesen Plattformen ist das Spiel seit dem Launch verfügbar und spielbar. Zudem liegt der Preis unter dem typischen Vollpreis-Niveau, was die Einstiegshürde für die Current-Gen erträglicher macht.
Was das für Gamer bedeutet, die noch auf Last-Gen-Hardware unterwegs sind, ist ein schwieriges Thema. Die Lücke zwischen den Leistungsgrenzen von PS4/Xbox One und dem, was aktuelle Titel tatsächlich fordern, ist zu groß geworden, um sie zu überbrücken, ohne das Erlebnis zu zerstören. Dying Light: The Beast ist nicht das erste Spiel, das eine Last-Gen-Version zurückzieht, und es wird nicht das letzte sein.
Das allgemeine Muster ist beachtenswert. Wenn Sie das Beste aus dem Spiel herausholen wollen, jetzt wo es offiziell nur noch für die Current-Gen erscheint, erklärt der Dying Light: The Beast Beast Mode Kampf-Guide, wie man die Fähigkeiten von Kyle Crane effektiv auf den Systemen einsetzt, die eindeutig für diese Hardware-Generation konzipiert wurden.
Wo das Spiel fast ein Jahr nach dem Launch steht
Dying Light: The Beast ist seit fast einem Jahr auf den unterstützten Plattformen erhältlich. Die Einstellung der Last-Gen-Versionen schließt ein Kapitel, mit dem viele Spieler mental bereits abgeschlossen hatten, formalisiert aber etwas, das seit dem Launch wie ein Schatten über der Plattform-Strategie des Spiels hing.
Für Spieler, die neu einsteigen oder mehr aus ihrer Zeit in Castor Woods herausholen möchten, deckt die vollständige Dying Light: The Beast Guide-Sammlung alles ab, von Docket-Codes bis hin zu Optimierungseinstellungen – es gibt also reichlich Material für die Plattformen, auf denen das Spiel tatsächlich zu Hause ist.








