Da The Relic: First Guardian in nur wenigen Tagen für PS5 und PC erscheint, war der Entwickler Project Cloud Games ungewöhnlich offen darüber, wo die Prioritäten vor dem Release liegen. Das Studio ist klein, dies ist ihr erstes Spiel, und anstatt die Ressourcen auf jedes erdenkliche Feature zu verteilen, hat das Team bewusste Entscheidungen darüber getroffen, was bei einem Action-RPG wirklich zählt.
Worauf das Studio bei der Konsole hinarbeitet
Die Kernphilosophie von Project Cloud Games ist direkt: Atmosphäre, Combat und stabiles Gameplay stehen an erster Stelle. Alles andere ist zweitrangig. Diese Herangehensweise prägt die Planung für die Versionen für Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2, die nicht zeitgleich mit dem PS5- und PC-Release erscheinen.
"Unser Ansatz ist es nicht, einfach die Grafikqualität zu reduzieren, sondern die Kernatmosphäre und das Combat-Erlebnis des Spiels so weit wie möglich zu bewahren", erklärte das Team. Das ist ein bedeutender Unterschied. Viele Ports auf Hardware mit geringerer Leistung fühlen sich am Ende so an, als würde etwas Grundlegendes fehlen, meist die Stimmung. Das Studio scheint sich dieser Falle bewusst zu sein und arbeitet aktiv daran, sie zu vermeiden.
Die Sache ist die: Bei einem Debüt-Titel, der um eine bestimmte Art von düsterer, rauer Welt herum aufgebaut ist, ist die Atmosphäre keine Dekoration. Sie ist das Produkt. Diese auf Xbox und Switch 2 richtig hinzubekommen, ist wichtiger, als irgendein beliebiges Auflösungsziel zu erreichen.
Die PS5-Performance-Frage, die noch beantwortet werden muss
Das dringendere Problem ist derzeit, was Spieler auf der PS5 zum Launch tatsächlich erwarten können. Das Team bestätigte, dass sich die PS5- und PS5 Pro-Versionen in der finalen Optimierungsphase befinden, wobei die Stabilität der Framerate und die Responsivität des Combats als oberste Ziele genannt wurden. Ob Quality- und Performance-Modi verfügbar sein werden und wie die finalen Auflösungs- und Framerate-Werte aussehen, wurde noch nicht bestätigt.
Dieser Zeitplan ist eng. Das Spiel erscheint diese Woche, und Spieler, die eine Vorbestellung auf der PS5 in Erwägung ziehen, tun dies, ohne zu wissen, ob sie ein Combat-Erlebnis mit stabilen 60fps oder etwas weniger Konsistentes erhalten. Für ein Action-RPG, bei dem die Responsivität des Combats die erklärte Priorität des Studios ist, ist genau das die Art von Detail, die Kaufentscheidungen beeinflusst.
Ein Debüt-Titel mit etwas zu beweisen
Der breitere Kontext sollte hierbei beachtet werden. Project Cloud Games veröffentlicht sein erstes Spiel, und das Zeitfenster zwischen Launch und den ersten Eindrücken ist kurz. Performance-Details vor dem Release-Tag zu veröffentlichen, ist nicht nur gute Kommunikation, sondern genau das, was darüber entscheidet, ob Spieler zuversichtlich zugreifen oder auf einen Patch warten.
Die Versionen für Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2 haben zumindest ein klares Versprechen: ein stabiles Erlebnis, das das Kerngefühl des Spiels nicht beeinträchtigt. Das ist eine vernünftige Position für ein kleines Studio, das mehrere Plattformen über einen gestaffelten Rollout hinweg verwaltet.
Für Spieler, die bereits planen, diese Woche in die PC- oder PS5-Version einzusteigen, lohnt es sich, die Strategie-Guides für The Relic: First Guardian vor dem Launch als Lesezeichen zu speichern. Das Combat-System sieht komplex genug aus, dass sich etwas Vorbereitung auszahlen wird.
Die Ankündigung zur PS5-Performance sollte vor dem Release des Spiels erfolgen. Wenn das geschieht, wird das den Spielern viel darüber verraten, wo der finale Build tatsächlich gelandet ist. Behalten Sie den Guides-Hub im Auge, um weitere Details zu erhalten, sobald sie diese Woche veröffentlicht werden.








