"High volume of purchase requests." Das ist die Fehlermeldung, die Steam-Nutzer am Montag zu sehen bekamen, als sie versuchten, Valves neuen Steam Controller zu ergattern – und sie sagt alles darüber aus, wie der Launch-Tag verlaufen ist.
Valves erstes neues Peripheral seit Jahren ging am 4. Mai um 10 Uhr PDT zum Preis von $99 in den Verkauf. Die Hardware war in etwa 30 Minuten ausverkauft. Noch bevor die meisten Leute ihren Morgenkaffee getrunken hatten, war er bereits vergriffen.

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Vom Sold-out zum Scalping in unter einer Stunde
Der Resale-Markt verlor keine Zeit. eBay-Listings für den neuen Steam Controller tauchten fast unmittelbar nach dem Abverkauf des Bestands auf, wobei bestätigte Bestellungen bei etwa $220 starteten und von dort aus steil anstiegen. Mehrere Angebote bieten versiegelte Einheiten in der Originalverpackung für $300 an. Mindestens ein Verkäufer hat einen Preis von $400 aufgerufen, was einem Aufschlag von 300 Prozent auf einen Controller entspricht, der ohnehin schon als teurer galt als ein PS5 DualSense oder Xbox Series X/S Pad.
Um das klarzustellen: Dies ist keine GPU oder Grafikkarte, bei der KI-gestützte Chip-Knappheit als Ausrede dient. Der Steam Controller hat keinen RAM. Es gibt hier keine Rechtfertigung durch die Supply Chain. Das ist reiner Opportunismus.
Was diesen Controller so begehrt macht
Der neue Steam Controller ist kein Standard-Gamepad. Valves offizielle Release Notes listen eine Akkulaufzeit von 35 Stunden, Grip Sense-Technologie und die Trackpad-Haptik auf, die ihn für PC-Gaming ohne Maus und Tastatur tatsächlich nützlich macht. Es gibt zudem ein skurriles Locator-Feature, mit dem der Controller wie ein Telefon klingeln kann, wenn man ihn unter einem Sofakissen verlegt hat.
Die Sache ist die: Diese Features erklären die Nachfrage. Das ist kein Hype-Kauf, der rein durch Brand-Recognition getrieben wird. PC-Spieler, die auf ein ernsthaftes Controller-Upgrade mit Trackpad-Support gewartet haben, haben einen echten Grund, ihn haben zu wollen.
Warum Restocks kompliziert sind
Valve hat noch nicht angekündigt, wann weitere Einheiten verfügbar sein werden. Der Lagerbestand war zum Launch gering, und ein Teil des ursprünglichen Bestands wird Berichten zufolge für die Steam Machine Home-Konsole zurückgehalten, die ursprünglich zusammen mit dem Controller in den Verkauf gehen sollte, bevor der Release entkoppelt wurde.
Das bedeutet, dass Restocks zumindest teilweise an einen umfassenderen Hardware-Rollout-Zeitplan gebunden sind, den Valve bisher nicht öffentlich gemacht hat. Warten ist die einzige realistische Option für jeden, der nicht bereit ist, Scalper-Preise zu zahlen.
Wenn du immer noch versuchst, einen zum Retail-Preis zu ergattern, behalte unsere aktuellen Gaming-News für Restock-Alerts im Auge, sobald Valve neue Verfügbarkeitsfenster bestätigt.








