"High volume of purchase requests." Mit dieser Fehlermeldung wurden Steam-Nutzer am Montag begrüßt, als sie versuchten, Valves neuen Steam Controller zu ergattern – und sie sagt alles darüber aus, wie der Launch-Tag verlaufen ist.
Valves erstes neues Peripheriegerät seit Jahren ging am 4. Mai um 10 Uhr PDT für $99 in den Verkauf. Die Hardware war in etwa 30 Minuten ausverkauft. Noch bevor die meisten Leute ihren Morgenkaffee getrunken hatten, war er bereits vergriffen.

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Vom Ausverkauf zum Scalping in unter einer Stunde
Der Resale-Markt verlor keine Zeit. eBay-Listings für den neuen Steam Controller tauchten fast unmittelbar nach dem Abverkauf des Bestands auf, wobei bestätigte Bestellungen bei etwa $220 starteten und von dort aus steil anstiegen. Mehrere Angebote bieten versiegelte Einheiten in der Originalverpackung für $300 an. Mindestens ein Verkäufer hat einen Preis von $400 aufgerufen, was einem Aufschlag von 300 Prozent auf einen Controller entspricht, der ohnehin schon als teurer galt als ein PS5 DualSense oder Xbox Series X/S Pad.
Um es klar zu sagen: Dies ist keine GPU oder Grafikkarte, bei der KI-gestützte Chip-Engpässe als Ausrede dienen könnten. Der Steam Controller hat keinen RAM. Es gibt hier keine Rechtfertigung durch die Lieferkette. Das ist reiner Opportunismus.
Wenn du einen "neuen" Steam Controller für unter $100 gelistet siehst, handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um Valves ursprüngliches Modell von 2015, nicht um das neue. Überprüfe das vor dem Kauf genau.
Was diesen Controller so begehrt macht
Der neue Steam Controller ist kein Standard-Gamepad. Valves offizielle Release Notes führen eine Akkulaufzeit von 35 Stunden, Grip Sense-Technologie und die Trackpad-Haptik auf, die ihn für PC-Gaming ohne Maus und Tastatur tatsächlich nützlich machen. Es gibt zudem eine skurrile Suchfunktion, mit der der Controller wie ein Telefon klingeln kann, wenn man ihn unter einem Sofakissen verlegt hat.
Der Punkt ist: Diese Features erklären die Nachfrage. Dies ist kein Hype-Kauf, der rein durch den Markennamen getrieben wird. PC-Spieler, die auf ein ernsthaftes Controller-Upgrade mit Trackpad-Unterstützung gewartet haben, haben einen triftigen Grund, einen haben zu wollen.
Warum Restocks kompliziert sind
Valve hat noch nicht bekannt gegeben, wann weitere Einheiten verfügbar sein werden. Der Bestand war zum Launch gering, und ein Teil der ersten Charge wird Berichten zufolge für die Steam Machine Heimkonsole zurückgehalten, die ursprünglich zusammen mit dem Controller in den Verkauf gehen sollte, bevor der Release entkoppelt wurde.
Das bedeutet, dass Restocks zumindest teilweise an einen umfassenderen Hardware-Rollout-Zeitplan gebunden sind, den Valve nicht öffentlich gemacht hat. Warten ist die einzige realistische Option für jeden, der nicht bereit ist, Scalper-Preise zu zahlen.
Wenn du immer noch versuchst, einen zum regulären Preis zu ergattern, behalte unsere aktuellen Gaming-News für Restock-Alerts im Auge, sobald Valve neue Verfügbarkeitsfenster bestätigt.








