Falls Sie gehofft hatten, dass Valve den Einstiegspreis der Steam Machine von $1,049 nach dem anfänglichen Preisschock stillschweigend senken würde, haben zwei Ingenieure des Unternehmens gerade klargestellt, dass dies in absehbarer Zeit nicht geschehen wird. Die gute Nachricht ist: Sie stimmen Ihnen zu, dass das Gerät zu teuer ist. Die schlechte Nachricht ist: Ihnen sind die Hände gebunden.

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Was die Ingenieure von Valve tatsächlich gesagt haben
In einer öffentlichen Stellungnahme zur Preisgestaltung der Steam Machine äußerte sich Valve-Ingenieur Pierre-Loup Griffais direkt dazu, wie das Unternehmen philosophisch dazu steht. „Es ergibt für uns keinen Sinn, Hardware zu einem hohen Preis zu halten“, sagte er. „Sie soll eine stärkere Verbindung zwischen den Menschen und ihren Games ermöglichen und ist nichts, was wir aus anderen Gründen verkaufen wollen. Für uns gilt: Je günstiger, desto besser.“
Das ist eine ziemlich klare interne Position. Valve betrachtet Hardware-Margen nicht als Umsatzstrategie, wie es einige Plattformbetreiber tun. Die Steam Machine soll ein Gateway zum PC-Gaming im Wohnzimmer-Formfaktor sein, und ein Einstiegspreis von $1,049 wirkt diesem Ziel aktiv entgegen.
Die Sache ist jedoch die: Etwas zu wollen und es auch liefern zu können, sind derzeit zwei völlig verschiedene Dinge.
Das RAM-Problem, das den Preis in die Höhe treibt
Die Preissituation der Steam Machine lässt sich auf einen weltweiten Speicherengpass zurückführen, der die Kosten für RAM auf historische Höchststände getrieben hat. Der Ausbau von KI-Rechenzentren hat enorme Mengen an Speicherkapazitäten verschlungen, und diese Nachfrage verschwindet nicht einfach, nur weil ein Gaming-Unternehmen erschwingliche Komponenten benötigt.
Valve-Ingenieur Yazan Aldehayyat beschönigte den Zeitplan nicht. „Es ist natürlich schwer für uns, die Zukunft vorherzusagen, aber wir sind nicht optimistisch, dass sich das in naher Zukunft ändern wird. Andere Akteure in der Branche haben das ebenfalls so eingeschätzt.“ Er fügte hinzu, dass er Käufern kein baldiges Nachlassen der Preise versprechen könne und sich die Situation nicht schnell auflösen werde.
Um einzuordnen, wie lange „nicht bald“ bedeuten könnte: Micron-CEO Sanjay Mehrotra schätzt, dass der RAM-Engpass wahrscheinlich bis 2027 anhalten wird, bevor er sich 2028 „allmählich“ zu verbessern beginnt. Das ist kein Tippfehler. Zwei weitere Jahre mit erhöhten Speicherpreisen, bevor sich die Lage überhaupt zu normalisieren beginnt.
Besonders frustrierend ist, dass die Steam Machine Berichten zufolge eigentlich bei etwa $789 liegen sollte, passend zur Positionierung des Steam Deck als zugängliches PC-Gaming-Gerät. Die Lücke zwischen diesem Ziel und der aktuellen Realität ist fast vollständig auf die Speicherkosten zurückzuführen, die Valve nicht wegverhandeln kann. Ingenieure haben angemerkt, dass die RAM-Zulieferer auf dem aktuellen Markt am längeren Hebel sitzen und ein Widerstand das Risiko birgt, den Zugang zu den Lieferungen komplett zu verlieren.
Warum das für alle wichtig ist, die die Steam Machine im Blick haben
Valve war bei all dem ungewöhnlich transparent, was man anerkennen muss. Die meisten Hardware-Unternehmen würden die Diskussion über die Kostenstruktur hinter vagen Aussagen über „Marktbedingungen“ verstecken. Stattdessen haben Ingenieure öffentlich die spezifische Komponenten-Ökonomie erklärt, die den Preis treibt, was potenziellen Käufern zumindest ein ehrliches Bild vermittelt.
Der entscheidende Punkt ist, dass Valve hier nicht auf bessere Margen spekuliert. Das Unternehmen hat explizit erklärt, dass es die Hardwarekosten nicht subventioniert. Der Preis von $1,049 spiegelt also die tatsächlichen Kosten für den Bau der Maschine wider und ist keine künstlich aufgeblähte Zahl mit Spielraum für Rabatte.
Für Spieler, die auf eine Preisanpassung nach dem Launch gewartet haben, bevor sie zuschlagen, deuten die Kommentare der Ingenieure darauf hin, dass sich dieses Fenster 2026 nicht öffnen wird. Wenn sich die Speichermärkte frühestens 2028 spürbar verbessern, ist eine realistische Preissenkung wahrscheinlich erst ein Thema für 2028 oder 2029.
PC-Gaming ist derzeit mit massiven Hardwarekosten konfrontiert. Falls Sie bei Ihrem aktuellen Setup mit Rucklern und Performance-Problemen zu kämpfen haben, während Sie auf sinkende Preise warten, bieten unser Road to Vostok PC-Performance-Guide und unsere Directive 8020 PC-Optimierungseinstellungen praktische Lösungen, um mehr Leistung aus Ihrer vorhandenen Hardware herauszuholen.
Für einen breiteren Hardware-Kontext und weitere Berichte darüber, wie sich die anhaltende RAM-Situation auf Gaming-Plattformen auswirkt, schauen Sie in unserem Gaming-Guides-Hub vorbei, während sich die Geschichte um die Steam Machine weiter entwickelt.








