Valve stellt Steam Frame VR Headset für $1,059 inklusive Half-Life: Alyx vor

Das Steam Frame VR Headset ist für $1,059 inklusive Half-Life: Alyx offiziell. Reservierungen für das 256GB-Modell sind bis zum 17. September möglich.

Eliza Crichton-Stuart

Eliza Crichton-Stuart

Aktualisiert

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Jahrelange Leaks, Verzögerungen und Spekulationen haben endlich ein Ende. Valve hat offiziell das Steam Frame vorgestellt, sein lang erwartetes Standalone-VR-Headset, und Reservierungen sind ab sofort möglich. Das 256GB-Modell kostet $1,059 und enthält das Headset, Controller sowie Half-Life: Alyx im Bundle. Wer die 1TB-Version möchte, zahlt $1,299.

Wie das Reservierungssystem tatsächlich funktioniert

Eines zu ergattern ist nicht so einfach wie ein Klick auf „Kaufen“. Valve nutzt dasselbe Reservierungs-Lotteriesystem, das bereits beim Steam Controller und der Steam Machine zum Einsatz kam. Du kannst dich jederzeit von jetzt bis Donnerstag, den 17. September, um 10 Uhr pazifischer Zeit anmelden. Sobald dieses Zeitfenster schließt, führt Valve eine einmalige Randomisierung aller registrierten Namen durch und verschickt E-Mails, in denen mitgeteilt wird, ob man einen Platz in der Reservierungsschlange erhalten hat oder auf der Warteliste gelandet ist.

Der Punkt ist: Dieser Ansatz verwaltet die Nachfrage ohne eine klassische „First-come-first-served“-Warteschlange, bedeutet aber auch, dass es keine Garantie gibt, ein Headset zu bekommen, selbst wenn man sich am ersten Tag anmeldet. Profi-Tipp: Registriere dich so früh wie möglich, bevor das Fenster am 17. schließt.

Was du für den Preis von $1,059 bekommst

Das Datenblatt ist für den Preis wirklich solide. Das Steam Frame läuft auf einer 4nm Snapdragon 8 Gen 3 ARM64 APU mit 16GB LPDDR5X RAM und nutzt SteamOS, dasselbe Betriebssystem, das auch das Steam Deck und die Steam Machine antreibt. Was das Display betrifft, erhältst du 2160 x 2160 Pixel pro Auge auf LCD-Panels mit 72Hz bis hin zu experimentellen 144Hz, bei einem horizontalen Sichtfeld von bis zu 110 Grad.

Das Tracking erfolgt Inside-Out über eingebaute Kameras, sodass keine externen Basisstationen erforderlich sind, wie sie noch bei der älteren Valve Index benötigt wurden. Das Frame arbeitet kabellos und kann eine wachsende Bibliothek von 100 „Frame Verified“-Spielen nativ ausführen. Ein separater Dongle ermöglicht das Streamen von Spielen von einem PC oder Laptop über ein dediziertes Wi-Fi 6E-Band, obwohl das Headset selbst Wi-Fi 7 unterstützt. Die Stromversorgung erfolgt über eine 21.6 Wh Li-Ionen-Zelle.

Ein wichtiger Hinweis: Das Headset wird ohne Netzteil geliefert. Du musst dieses separat für $29 erwerben.

Optionales Zubehör umfasst ein Ergonomic Accessories Kit für $59, das Handschlaufen für die Controller, ein Kopfband für verbesserten Komfort und einen erweiterten Lichtschutz enthält. Ein separates Accessory Replacement Kit deckt eine Gesichtspolsterung, ein Kopfpolster und einen Standard-Lichtschutz für $49 ab.

Wo es sich im VR-Markt einordnet

Der Einstiegspreis von $1,059 platziert das Steam Frame über der 512GB Meta Quest 3 für $599, ordnet es aber in die gleiche Kategorie wie die HTC Vive Focus Vision und das Samsung Galaxy XR ein. Es ist deutlich zugänglicher als die Pimax Dream Air oder die Apple Vision Pro, die in einer wesentlich höheren Preisklasse angesiedelt sind.

Der Schlüssel liegt hier im Kontext. Meta hat seine Headsets in der Vergangenheit oft subventioniert verkauft, was direkte Preisvergleiche etwas irreführend macht. Valve hat, wie schon bei der Steam Machine, erklärt, dass die Subventionierung von Hardwarekosten nicht ihrem Ansatz entspricht. Diese Philosophie hält den Preis ehrlich, macht das Gerät für die meisten Spieler aber auch nicht zu einem Spontankauf.

Was die meisten Spieler übersehen: Das Steam Frame ist nicht nur ein reines VR-Gerät. Da es auf SteamOS läuft, kannst du auch Flat-Spiele (Nicht-VR-Titel) aus deiner Steam-Bibliothek mit einem Standard-Controller oder den mitgelieferten VR-Controllern spielen. Dieser Dual-Purpose-Ansatz ist dasselbe Verkaufsargument, das das Steam Deck bei Handheld-Skeptikern zum Erfolg geführt hat.

Die Frage zum Half-Life: Alyx Bundle

Das Bündeln von Half-Life: Alyx mit der Hardware ist auf dem Papier ein kluger Schachzug. Es bleibt eines der besten Argumente für den Besitz eines VR-Headsets, und die direkte Inklusion ab dem ersten Tag beseitigt eine Hürde für neue Käufer. Das Spiel erschien jedoch bereits 2020, und es 2026 als Flaggschiff-Titel im Bundle zu nutzen, wirft eine berechtigte Frage darüber auf, wie Valves Software-Pipeline für das Frame jenseits der 100 bereits verifizierten Titel aussieht.

Das Frame trug während der Entwicklung den Codenamen Valve Deckard, und die lange Verzögerung gegenüber dem ursprünglichen Zeitfenster „Anfang 2026“ wurde Berichten zufolge mit der anhaltenden RAM-Preiskrise in Verbindung gebracht. Ob Valve eine stärkere Software-Roadmap in der Hinterhand hat oder ob das Frame primär als Premium-Hardware-Plattform für bestehende Steam-Inhalte positioniert ist, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Für alles, was du brauchst, um das Beste aus dem Spiel herauszuholen, sobald dein Headset eintrifft, bietet die Half-Life: Alyx Guide-Sammlung die nötige Unterstützung.

Ankündigungen

aktualisiert

September 15. 2026

veröffentlicht

September 15. 2026

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