Das Team hinter Splatoon Raiders hat endlich die Frage beantwortet, die jedem Splatoon-Fan auf der Seele brannte: Warum ein Spin-off statt Splatoon 4?
Die kurze Antwort lautet, dass sie einfach etwas anderes machen wollten. Nach über 11 Jahren der Entwicklung und Aktualisierung von drei Multiplayer-Haupttiteln wollten Producer Seita Inoue und Director Yoshihiko Ito etwas erschaffen, das die Spieler ganz nach ihren eigenen Vorstellungen erleben können.

Sichern Sie sich 1 Monat GTA+ Abonnement mit Ihrer Vorbestellung.
GTA 6 jetzt vorbestellen
Elf Jahre Multiplayer und der Wunsch nach etwas Neuem
"Wir waren seit dem Launch der Serie über 11 Jahre lang im Dauereinsatz und haben in dieser Zeit drei Titel entwickelt und mit Updates versorgt", so Inoue in einem Nintendo-Entwicklerinterview. "Wir dachten, es wäre interessant, etwas mit einem leicht veränderten Gameplay-Ansatz zu entwickeln, bei dem man die Action wirklich für sich allein genießen kann."
Das ist eine ziemlich direkte Antwort. Kein großer strategischer Schwenk, kein Plattform-Mandat. Das Team hatte über ein Jahrzehnt im kompetitiven Multiplayer-Bereich verbracht und wollte nun in Solo-Gefilde vordringen. Der entscheidende Punkt ist, dass dies eine kreative Entscheidung war und kein Zeichen dafür, dass Nintendo das aufgibt, was Splatoon so großartig macht.
Von Salmon Run zu einer vollwertigen Standalone-Erfahrung
Die Ursprünge von Splatoon Raiders lassen sich spezifisch auf den Salmon Run-Modus von Splatoon 3 zurückführen. Ito, der während seiner Arbeit an den Hauptspielen hauptsächlich für Singleplayer- und Salmon Run-Inhalte zuständig war, wollte diese chaotische, wellenbasierte Energie nehmen und zu etwas ausbauen, in das Spieler voll und ganz eintauchen können.
"Ursprünglich, als unsere Arbeit an den Updates für Splatoon 3 auslief, haben wir untersucht, ob wir eine Singleplayer-Erfahrung entwickeln könnten, in die Spieler nach Herzenslust eintauchen können", erklärte Ito.
Das rasante Tempo von Salmon Run, bei dem man ständig Horden von Salmoniden aus allen Richtungen abwehren muss, erwies sich als perfekte Grundlage für ein Standalone-Spiel, das auf die gesteigerte Hardware-Performance der Nintendo Switch 2 ausgelegt ist. Das Team experimentierte damit, die Anzahl der Salmoniden drastisch zu erhöhen, und verfolgte das, was Ito als "ultimative Multitasking"-Erfahrung beschrieb, bei der ein einzelner Spieler allein gegen riesige Wellen kämpft.
Ein neuer Einstiegspunkt, kein Ersatz
Inoue stellte klar, dass Splatoon Raiders nicht dazu gedacht ist, den kompetitiven Teil der Franchise zu ersetzen. Das Ziel war es, einen neuen Einstiegspunkt in die Serie zu schaffen, der auf nicht-kompetitiven Elementen basiert, die für sich allein stehen können, anstatt nur als Nebenmodus in einem Multiplayer-Spiel zu dienen.
"Eine unserer Motivationen für die Entwicklung dieses Spiels war der Wunsch, einen neuen Einstiegspunkt in die Serie zu schaffen, indem wir diese nicht-kompetitiven Elemente nicht nur als sekundäres Feature, sondern als eigenständiges Spin-off veröffentlichen", sagte er. "Davon abgesehen werden wir auch in Zukunft kompetitives Gameplay weiterentwickeln."
Dieser letzte Satz ist wichtig. Splatoon 4 wurde weder gestrichen noch auf Eis gelegt. Das Team hat effektiv bestätigt, dass es der nächste Schritt nach Raiders ist, wobei das Spin-off eher als kreativer Umweg denn als Neuausrichtung der Serie dient.
Was das für die Zukunft der Franchise bedeutet
Für Fans von Shootern, die seit dem ursprünglichen Splatoon dabei sind, ist das eine beruhigende Nachricht. Nintendo kehrt dem Revierkampf oder den Ranked-Modi nicht den Rücken. Das Team brauchte lediglich eine Verschnaufpause nach 11 Jahren kontinuierlicher Live-Service-Multiplayer-Entwicklung und nutzte diese Zeit, um etwas zu erschaffen, das das Universum erweitert, anstatt altbekannte Pfade neu zu beschreiten.
Splatoon Raiders ist jetzt für Nintendo Switch 2 erhältlich. Wenn du zum ersten Mal einsteigst oder mehr aus der Erfahrung herausholen möchtest, helfen dir die Splatoon Raiders Strategie-Guides auf unserer Seite weiter.

