Die Beschwerde war so alt wie Warzone selbst: Kleinere Squads wurden durch Public Events bestraft, die auf vollständige Vierer-Teams ausgelegt waren. Raven Software hat dies am 12. August endlich mit einem Patch behoben, der die Juggernaut-HP direkt an die Squad-Größe koppelt und gleichzeitig einen der am wenigsten genutzten Killstreaks im Spiel überarbeitet.
Call of Duty: Warzone läuft parallel zu Call of Duty: Black Ops 6 als Teil desselben Live-Service-Ökosystems, und Patches für das eine Spiel wirken sich häufig auf beide aus. Dieser Patch ist zwar Warzone-spezifisch, aber die Änderungen sind so substanziell, dass sie den Spielverlauf in mehreren Modi verändern werden.
Was die Änderungen an der Juggernaut-HP tatsächlich bedeuten
Zuvor hatte ein Juggernaut in Solos denselben HP-Pool wie in Quads. Das bedeutete, dass ein Solo-Spieler vor demselben Berg an HP stand, den normalerweise vier Teammitglieder gemeinsam abarbeiten würden. Nicht gerade ideal.
Die neuen Werte beheben das direkt. Solo-Juggernauts haben jetzt 50% des Standard-HP-Pools. Duos erhalten 70%. Quads bleiben unverändert. Raven bezeichnet das alte System in der eigenen Erklärung als "unverhältnismäßig schwierig für kleinere Teams", was ein ziemlich offenes Eingeständnis dafür ist, dass das Design fehlerhaft war.
Das Studio wies zudem darauf hin, dass weitere Juggernaut-Updates in der Pipeline sind, während Feedback und Daten ausgewertet werden – das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen, was dieses Public Event angeht.
HKD-Killstreak erhält eine grundlegende Überarbeitung
Die Änderungen am HKD sind technischer Natur, aber für jeden, der tatsächlich Killstreaks einsetzt, ebenso bedeutsam. Hier ist die vollständige Aufschlüsselung der Änderungen:
Der Nerf des Explosionsschadens ist hier der bemerkenswerteste Wert. Die Reduzierung des Timeout-Schadens von 220 auf 60 ist ein signifikanter Einschnitt, was bedeutet, dass der HKD weniger als passiver Schadensausteiler fungiert und mehr zu einem echten Tracking-Tool wird. Der erweiterte Suchradius (von 38 auf 55 Meter) und das längere Timeout-Fenster (10 auf 16 Sekunden) kompensieren dies, indem sie das Auffinden von Spielern deutlich erleichtern.
Die EMP-Interaktion ist eine kluge Ergänzung. Sie gibt Gegnern einen sinnvollen Counter, der echtes taktisches Vorgehen erfordert, anstatt nur einen Timer abzuwarten. Die Anforderung, 2 HKD zu verlieren, bevor ein weiterer eingesetzt werden kann, verhindert zudem, dass Spieler den Killstreak in schneller Folge spammen.
Bug-Fixes und weitere Neuerungen
Der Patch enthält außerdem Fehlerbehebungen für Quick Fix, Gunsmith und verschiedene Bugs beim Fortschritt von Challenges, wobei Raven in den Zusammenfassungen über die Juggernaut- und HKD-Änderungen hinaus keine weiteren Details nannte. Die vollständigen Patchnotes sind auf der offiziellen Call of Duty-Website verfügbar, falls ihr die komplette Liste sehen möchtet.
Die Skalierungsänderung beim Juggernaut ist die Art von Quality-of-Life-Fix, den sich Solo- und Duo-Spieler schon lange gewünscht haben. Es krempelt das Spiel nicht komplett um, entfernt aber einen Reibungspunkt, der Modi für kleinere Squads auf eine Weise bestrafend wirken ließ, die nichts mit Skill zu tun hatte. Kombiniert man das mit einem HKD, der jetzt tatsächlich gut trackt, hat man einen Killstreak, den man in seinem Loadout wieder in Betracht ziehen kann.
Für Spieler, die ihre Loadouts und Strategien rund um diese Änderungen anpassen, lohnt sich ein Blick in die Call of Duty: Black Ops 6 Guides, um aktuelle Waffen- und Ausrüstungs-Breakdowns zu erhalten, die das aktuelle Meta widerspiegeln. Umfassendere Ressourcen zu Loadouts und Strategien findet ihr außerdem im Gaming-Guides-Hub.








