Asha Sharma, die neue CEO von Microsoft Gaming, hat es klar auf den Punkt gebracht: Der Game Pass ist zu teuer. In einem internen Memo erklärte Sharma: „Der Game Pass ist für Spieler zu teuer geworden, daher brauchen wir ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis“ und bestätigte, dass an einer flexibleren Abo-Struktur gearbeitet wird.

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Was Sharma tatsächlich gesagt hat
Das Memo, das am 13. April auftauchte, redet nicht lange um den heißen Brei herum. „Langfristig werden wir den Game Pass zu einem flexibleren System weiterentwickeln, bei dem wir uns Zeit nehmen müssen, um zu testen und daraus zu lernen“, schrieb Sharma. Diese Formulierung „test and learn“ deutet darauf hin, dass Microsoft noch keinen festen Plan hat, aber die Richtung ist klar: Die aktuelle Preisstruktur funktioniert für die Spieler nicht, und Sharma ist sich dessen bewusst.
Das kommt nicht völlig überraschend. Ein Bericht vom März hatte bereits darauf hingewiesen, dass Sharma ein günstigeres Game Pass-Angebot ins Auge fasst, aber dies ist das erste Mal, dass die CEO dies direkt mit ihren eigenen Worten bestätigt hat.
Wie es zum aktuellen Game Pass kam
Der Kontext ist wichtig. Im Oktober 2025 erhöhte Microsoft den Preis für den Xbox Game Pass Ultimate auf $30 pro Monat, eine Preiserhöhung um 50%. Dieser Anstieg war direkt damit verknüpft, dass Microsoft neue Call of Duty-Releases zum Launch in den Game Pass aufnahm. Die Integration der Day-One-Releases eines Blockbuster-Franchise in ein Abonnement ist mit echten Kosten verbunden, und Microsoft hat einen erheblichen Teil dieser Kosten an die Abonnenten weitergegeben.
Der entscheidende Punkt ist, dass der Game Pass Ultimate für $30 nun in einem Markt konkurriert, in dem Spieler zunehmend wählerischer bei ihren Abonnements werden. Ein Preissprung um 50% auf einen Schlag ist schwer zu vermitteln, selbst wenn Day-One-Blockbuster im Mix enthalten sind.
Der Netflix-Aspekt
Sharma betrachtet Preissenkungen nicht isoliert. Sie prüft möglicherweise auch eine Bundle-Partnerschaft mit Netflix. Netflix-Co-CEO Greg Peters bestätigte, dass beide Unternehmen „Ideen für ein gemeinsames Abo-Angebot ausgetauscht“ haben. Peters sagte, er „würde keine Möglichkeiten ausschließen“, gab aber offen zu, dass Microsoft zunächst noch herausfinden müsse, wie das Game Pass-Bundle für sich genommen funktionieren soll.
„Was mir an Ashas Denkweise gefällt, ist, dass es nur darum geht: ‚Wie können wir mehr erreichen?‘“, sagte Peters. Es ist noch nichts bestätigt, aber die Gespräche finden definitiv auf Führungsebene statt.
Sharmas erste Schritte bei Microsoft Gaming
Sharma übernahm im Februar die Rolle als CEO von Microsoft Gaming und löste damit Phil Spencer ab. Das Thema Game Pass-Preise ist ihre bisher bedeutendste öffentliche Äußerung zum Abo-Service, doch sie hat bereits deutliche Akzente gesetzt. Eine ihrer ersten Entscheidungen war das Einstellen der „This is an Xbox“-Marketingkampagne, da sie sich für sie nicht „nach Xbox anfühlte“. Dieser Schritt signalisierte die Bereitschaft, unter der vorherigen Führung getroffene Entscheidungen rückgängig zu machen, und das Game Pass-Memo lässt sich auf die gleiche Weise lesen.
Änderungen sind nicht sofort zu erwarten. Sharmas Memo beschreibt dies als eine langfristige Entwicklung, nicht als kurzfristige Lösung für das nächste Quartal. Aber das Eingeständnis, dass der aktuelle Preis ein Problem darstellt, ist bereits eine Abkehr davon, wie Microsoft bisher öffentlich über die Game Pass-Preise gesprochen hat.
Für Abonnenten, die sich still über die monatliche Gebühr von $30 geärgert haben, ist Sharmas Memo zumindest die Bestätigung, dass die Beschwerde in der Chefetage angekommen ist. Für die neuesten Gaming-News und aktuelle Reviews, schaut regelmäßig vorbei, während sich diese Story weiterentwickelt. Ihr solltet auch weitere Guides durchstöbern, während die Abo-Pläne von Xbox in den kommenden Monaten Gestalt annehmen.








