Erhöhe den Preis deines Flaggschiff-Abonnementdienstes um 50% und schau, was passiert. Es stellt sich heraus, dass man dabei Millionen von Abonnenten verliert.
Das ist die knallharte Realität, mit der Microsoft nach der Game Pass-Preiserhöhung im Oktober 2025 nun konfrontiert ist, bei der der Preis für den Game Pass Ultimate von $19.99 auf $29.99 pro Monat angehoben wurde. Matthew Ball, der Analyst der Spieleindustrie, der kürzlich die Rolle des Chief Strategy Officer bei Xbox übernommen hat, bestätigte während eines Interviews auf dem Summer Game Fest, dass der Game Pass in den Monaten nach dieser Erhöhung "Millionen" von Abonnenten verloren hat. Die Zahl wurde nicht weiter aufgeschlüsselt, aber die Darstellung machte deutlich, dass es sich hierbei nicht um einen Rundungsfehler handelte.

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Der Schaden, den eine einzige Preiserhöhung anrichten kann
Die Sache ist die: Ein Preissprung von 50% bei einem Abonnementdienst ist für Spieler jederzeit eine große Forderung. Dass der Game Pass Ultimate mit einem Schlag von $19.99 auf $29.99 angehoben wurde, machte die Entscheidung für die Abonnenten sehr einfach, und Millionen von ihnen trafen sie. Das Value Proposition, das den Game Pass jahrelang zu einem der stärksten Verkaufsargumente von Xbox gemacht hatte, löste sich fast über Nacht in Luft auf.
Das Ausmaß dieser Verluste macht Balls Eingeständnis bemerkenswert. Subscription Churn ist normal. Millionen von Abonnenten innerhalb weniger Monate zu verlieren, ist jedoch ein strukturelles Problem.
Die Preiserhöhung im Oktober 2025 ließ den Game Pass Ultimate um 50% steigen, von $19.99 auf $29.99 pro Monat. Es ist nun bestätigt, dass diese eine Änderung Xbox Millionen von Abonnenten gekostet hat.
Xbox CEO Asha Sharma hatte bereits eingeräumt, dass die Preisgestaltung ein Fehler war, bevor Ball das Ausmaß bezifferte, und erklärte öffentlich, dass der Dienst eine "bessere Value-Gleichung" benötige. Die Geschwindigkeit, mit der sie den Kurs korrigierte, deutet darauf hin, dass die internen Abonnentendaten noch alarmierender waren, als die öffentliche Reaktion vermuten ließ.
Was Microsoft tat, um die Blutung zu stoppen
Die Preiskorrektur brachte den Game Pass Ultimate auf $22.99 pro Monat – immer noch höher als der Preis vor der Erhöhung, aber deutlich weniger schmerzhaft als $29.99. Die Erholung war jedoch nicht umsonst. Als Teil der Anpassung werden neue Call of Duty-Titel nicht mehr zum Launch im Game Pass erscheinen. Stattdessen werden sie etwa ein Jahr nach Veröffentlichung hinzugefügt, eine bedeutende Änderung für alle, die das Abo speziell abgeschlossen hatten, um neue Call of Duty-Spiele am Day One zu spielen.
Der Kompromiss ist kalkuliert. Microsoft setzt darauf, dass ein niedrigerer monatlicher Preis mehr Abonnenten hält, als der Day-One-Zugang zu Call of Duty neue anlockt. Sharmas eigene Worte im Mai untermauerten dies und wiesen darauf hin, dass die Akquise gewachsen sei und sich die Retention nach der Preissenkung verbessert habe. Ball schloss sich dem an und beschrieb die neue Preisgestaltung als etwas, das bei den Spielern "Anklang findet".
Für diejenigen, die den Überblick darüber behalten wollen, was sich auf Xbox und anderswo wirklich zu spielen lohnt, analysieren die Game Reviews bei GAMES.GG die Bibliothek jenseits der Schlagzeilen über Abonnements.
Das übergeordnete Problem von Xbox
Die Situation beim Game Pass ist ein Faden in einem viel größeren Knäuel. Balls neue Rolle als Chief Strategy Officer signalisiert, dass Xbox versucht, die langfristige Planung ernster zu nehmen, aber die Herausforderungen sind real. Seamus Blackley, einer der ursprünglichen Architekten der Xbox-Konsole, hatte vorausgesagt, dass Sharmas Ernennung im Grunde ein kontrollierter Rückzug der Marke Xbox sei. Er hat diese Einschätzung inzwischen abgemildert, und aktuelle Schritte geben ihm Grund dazu.
Jenseits der Preiskorrektur hat Xbox eine Rückkehr zu Konsolen-Exklusivtiteln signalisiert und damit die Multiplattform-Strategie zurückgefahren, die die Phil Spencer-Ära definierte. Ob diese Verschiebung das Wettbewerbsumfeld gegenüber PlayStation wirklich verändert oder nur für positive Schlagzeilen sorgt, ist noch offen. Die Abonnentenverluste sind kompensierbar, wenn die Content-Pipeline liefert. Was die meisten Spieler in der ganzen Strategiediskussion übersehen, ist, dass Abonnements davon leben, was an einem beliebigen Dienstag tatsächlich in der Bibliothek verfügbar ist.
Die Verzögerung bei Call of Duty ist der sichtbarste Preis der Preiskorrektur, und es bleibt abzuwarten, wie sich das in den nächsten 12 Monaten auswirkt. Wenn die Spiele, die zum Launch im Game Pass erscheinen, stark genug sind, schmerzt das Fehlen von Call of Duty am Day One vielleicht nicht so sehr, wie es klingt. Wenn die Bibliothek jedoch dünn wirkt, wird der Preis von $22.99 erneut unter Druck geraten.
Für einen tieferen Einblick, was sich auf jeder Plattform aktuell wirklich lohnt, bieten unsere Gaming Guides alles, was du darüber wissen musst, was man spielen sollte und wie man es gut spielt.








