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Ori and the Blind Forest

Über Ori and the Blind Forest

Studio

Moon Studios GmbH

Website

www.oriblindforest.com

Veröffentlichungsdatum

März 10. 2015

Ori and the Blind Forest Logo
Ori and the Blind Forest
AktionRätselAbenteuer

Erlebe Ori and the Blind Forest: Führe den kleinen Geist Ori durch einen sterbenden Wald voller Rätsel und rette eine atemberaubende, handgezeichnete Welt.

Entwickler

Moon Studios GmbH

Veröffentlichungsdatum

März 10. 2015

Plattform

Einführung

Kaum ein Plattformer berührt so sehr wie Ori and the Blind Forest. Das Debüt von Moon Studios kombiniert präzises Gameplay mit einer emotionalen Geschichte, wunderschöner Grafik und einem epischen Soundtrack. Ein Metroidvania, das dich bei jedem Sprung mitreißt!

Ori and the Blind Forest Gallery 1
Ori and the Blind Forest Gallery 2
Ori and the Blind Forest Gallery 3
Ori and the Blind Forest Gallery 4
Ori and the Blind Forest Gallery 5
Ori and the Blind Forest Gallery 6
Ori and the Blind Forest Gallery 7
Ori and the Blind Forest Gallery 8
Ori and the Blind Forest Gallery 9
Ori and the Blind Forest Gallery 10

Überblick

Ori and the Blind Forest ist ein 2D-Action-Platformer, der von Moon Studios entwickelt und von Xbox Game Studios veröffentlicht wurde. Das Spiel erschien ursprünglich am 10. März 2015. Die Story folgt Ori, einem kleinen weißen Schutzgeist, der vom Spirit Tree getrennt wurde und den sterbenden Wald von Nibel durchqueren muss, um drei elementare Kräfte wiederherzustellen: Wasser, Wind und Wärme. Begleitet wird Ori von Sein, einem Fragment des Lichts des Spirit Tree, das sowohl als Gefährte als auch als Kampf-Ability dient.

Der Wald von Nibel ist weit mehr als nur eine Kulisse. Jede Region besitzt ein eigenes Ökosystem, eine individuelle Farbpalette und spezifische Gefahren, die dein Movement und deine Kampfweise ständig fordern. Die Welt wirkt selbst im Verfall absolut lebendig, was den Handlungsstrang der Wiederherstellung emotional spürbar macht.

Gameplay und Mechaniken

Ori and the Blind Forest spielt sich wie ein Metroidvania, bei dem du nach und nach neue Abilities freischaltest, um zuvor unzugängliche Areale zu erreichen. Das Movement steht dabei klar im Mittelpunkt:

  • Wandsprung und Klettern
  • Bash (Gegner und Projektile umlenken)
  • Charge Jump für vertikale Sprünge
  • Stomp zum Zerstören von Bodenhindernissen
  • Spirit Flame für Fernkampf-Attacken

Besonders die Bash-Ability sticht hervor. Gegnerisches Feuer mitten in der Luft umzulenken, um sich selbst über einen Abgrund zu katapultieren, ist eine dieser Mechaniken, die sich jedes Mal aufs Neue genial anfühlt. Die Kämpfe sind rasant und erfordern ein gutes räumliches Verständnis, während die Platforming-Sequenzen immer komplexer werden, je mehr Abilities du miteinander kombinierst.

Das Soul Link-System erlaubt es dir, durch den Einsatz von Energie manuelle Savepoints zu erstellen, was dem Ressourcen-Management eine strategische Note verleiht. Das Setzen von Checkpoints wird so zu einer bewussten Entscheidung statt zu einem automatischen Sicherheitsnetz.

Visuals und Audio-Design

Der handgezeichnete Grafikstil ist sofort beeindruckend. Jeder Frame wirkt wie ein zum Leben erwecktes Concept Art, wobei die Beleuchtung zwischen den korrumpierten Zonen Nibels und den wenigen verbliebenen Lebensräumen stimmungsvoll wechselt. Die Charakter-Animationen sind Frame-für-Frame gestaltet und äußerst ausdrucksstark, wodurch Ori eine physische Persönlichkeit erhält, die ganz ohne Dialoge auskommt.

Der orchestrale Soundtrack von Gareth Coker reagiert direkt auf das Geschehen auf dem Bildschirm. Ruhige Erkundungsphasen atmen durch sanfte Streicher, während Fluchtsequenzen in orchestrale Dringlichkeit umschlagen. Die Musik ist eines der besten Beispiele für adaptives Scoring in diesem Genre.

Was macht die Fluchtsequenzen so intensiv?

Ori and the Blind Forest bietet mehrere zeitkritische Fluchtsequenzen, in denen die Umgebung selbst die Jagd auf Ori eröffnet. Diese Abschnitte lassen das Erkunden komplett hinter sich und stellen auf die Probe, wie gut du das Movement-System unter Druck verinnerlicht hast. Besonders die Flucht aus dem Ginso Tree ist ein vertikaler Hindernisparcours, der alle Kern-Mobilitäts-Skills in schneller Abfolge fordert. Hier gibt es keinen Raum für Zögern, und der orchestrale Score eskaliert perfekt mit dem Chaos auf dem Screen.

Diese Sequenzen funktionieren so gut, weil man sie sich verdient hat. Bis man an diesen Punkt gelangt, hat das Spiel stundenlang genau die Skills trainiert, die man zum Überleben braucht.

Einfluss und Vermächtnis

Ori and the Blind Forest erschien zu einer Zeit, als das Metroidvania-Genre ein echtes Comeback feierte, und setzte neue Maßstäbe dafür, wie das Genre visuell und emotional wirken kann. Die 2016 veröffentlichte Definitive Edition fügte zwei neue Gebiete, zusätzliche Abilities und eine Rückspul-Mechanik hinzu, die einige der härteren Checkpoints des Spiels entschärfte. Es ist für Windows PC, Xbox, Nintendo Switch und Steam erhältlich und damit einer der zugänglichsten Titel im Katalog von Moon Studios.

Der Einfluss des Spiels ist in einer Welle nachfolgender Platformer spürbar, die handgefertigte Grafik und eine emotionale Narrative mit präzisen Mechaniken kombinierten. Moon Studios baute 2020 mit Ori and the Will of the Wisps direkt auf diesem Fundament auf, doch das Original bleibt ein präziser, sorgfältig konstruierter Action-Platformer, der auch heute noch absolut überzeugt.

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