Übersicht
Rayman® Origins stellt das UBIart Framework von Ubisoft Montpellier in den Mittelpunkt und liefert handgezeichnete 2D-Animationen, die auch heute noch schärfer aussehen als die meisten modernen Platformer. Die Prämisse ist klassisches Chaos: Das Schnarchen des Bubble Dreamer löst einen Krieg mit dem Land of the Livid Dead aus, Darktoons fluten die Glade of Dreams und Rayman, Globox sowie zwei Teensies müssen das Ganze ausbaden. Es ist albern, farbenfroh und bekennt sich voll und ganz zu seiner eigenen Absurdität.
Das Spiel umfasst 12 abwechslungsreiche Umgebungen und mehr als 60 Level, die von üppigen Dschungeln und Unterwasserhöhlen bis hin zu gefrorenen Tundren und rasanten Mücken-Reit-Sequenzen reichen. Jede Welt führt neue Mechaniken ein, ohne dabei den Bogen zu überspannen. Überall sind sammelbare Electoons versteckt, die gründliche Spieler mit Bonus-Stages und freischaltbaren Inhalten belohnen. Das Pacing lässt dabei nur selten nach.
Gameplay und Mechaniken
Im Kern ist Rayman Origins ein präziser 2D-Platformer mit einem großzügigen Moveset, das sich im Laufe des Abenteuers stetig erweitert. Zu den wichtigsten Fähigkeiten gehören:

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- Wandlauf und Wandsprünge
- Schwimmen und Tauchen
- Der HairlyCopter-Gleitflug
- Schrumpfen, um versteckte Pfade zu erreichen
- Aufgeladene Schläge für Kämpfe und Umgebungsrätsel

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Die Steuerung ist präzise genug, um Spieler zufriedenzustellen, die auf Goldmedaillen und Bestzeiten aus sind, aber gleichzeitig so fehlerverzeihend, dass Neulinge die Kampagne ohne ständigen Frust meistern können. Boss-Fights lockern die Levelstruktur mit wirklich kreativen Begegnungen auf: ein berggroßer Golem, eine fleischfressende Pflanze, ein pinkes Monster mit hunderten Augen. Jeder Boss erfordert eine eigene Taktik.
Vier-Spieler-Koop: Lohnt es sich mit Freunden?
Ja, und genau hier wird Rayman Origins so richtig chaotisch. Bis zu vier Spieler können jederzeit ein- oder aussteigen, ohne die Session zu unterbrechen. Spieler eins steuert Rayman, während die weiteren Spieler in die Rollen von Globox oder einem der beiden Teensies schlüpfen. Das Drop-in-System bestraft niemanden, der mitten im Level aussteigt, was es ideal für Gruppen mit unterschiedlichem Skill-Level macht.

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Der Koop-Modus bringt zudem eine kompetitive Note ins Spiel. Spieler können sich gegenseitig greifen und werfen, was je nach Gruppe zu heldenhaften Rettungsaktionen oder gezielter Sabotage führt. Das Spiel bestraft dieses Verhalten nicht, was dazu führt, dass Sessions mit Freunden ständig zwischen kooperativem Problemlösen und ausgelassenem Trolling hin- und herschwanken.

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Visuelles und Audio-Design
Das UBIart Framework verleiht Rayman Origins einen Look, den kein anderer großer Platformer seiner Ära erreichte. Die Charaktere bewegen sich mit übertriebenen, flüssigen Animationen, die sich eher wie ein Cartoon Network-Kurzfilm als wie ein Videospiel anfühlen. Die 12 Umgebungen sind absolut einzigartig, jede mit ihrer eigenen Farbpalette, ihrem eigenen Gegnerdesign und ihrer eigenen visuellen Logik.
Der Soundtrack passt perfekt zur visuellen Energie. Komponist Christophe Héral hat Musik geschrieben, die den Ton über die Welten hinweg wechselt, ohne dabei den roten Faden zu verlieren – von schwungvollen Dschungel-Rhythmen bis hin zu unheimlicher Unterwasser-Ambiente. Das Sound-Design ist ebenso ausdrucksstark; jeder Schlag, jeder Stampfer und jeder Rülpser von Globox sitzt perfekt im Timing.
Systemanforderungen
Inhalt und Wiederspielwert
Das Abschließen der Hauptkampagne ist nur ein Teil dessen, was Rayman Origins zu bieten hat. Electoon-Käfige schalten Time-Trial-Level frei, die die Beherrschung jeder im Spiel eingeführten Mechanik auf die Probe stellen. Die Stages im Land of the Livid Dead bieten einige der härtesten Platforming-Herausforderungen im gesamten Paket. Spieler, die auf 100% Completion aus sind, werden feststellen, dass die zweite Hälfte des Spiels deutlich anspruchsvoller ist, als die ersten Stunden vermuten lassen. Hinweis: Seit Januar 2024 hat Ubisoft die Online-Features des Spiels abgeschaltet, daher funktionieren Bestenlisten oder andere Online-Funktionen auf dem PC nicht mehr.







