SAND: Raiders of Sophie erschien mit einer kurzen Verzögerung, und obwohl das Spiel großartig aussieht, bedeutet das schießlastige Gameplay, dass jeder Frame-Drop oder Ruckler dich einen Kampf kosten kann. Die gute Nachricht ist, dass ein paar gezielte Änderungen an den Grafikeinstellungen für einen flüssigen Ablauf sorgen können, selbst auf Hardware, die die Mindestanforderungen nur knapp erfüllt. Hier erfährst du genau, was du ändern musst und warum.
Was sind die besten Grafikeinstellungen für SAND: Raiders of Sophie?
Die unten aufgeführten Einstellungen wurden auf einem System mit 32 GB DDR4 RAM, einem AMD Ryzen 7 5700X und einer AMD Radeon RX 9060 XT 16 GB getestet. Dieses Setup übertrifft die empfohlenen Spezifikationen deutlich, dennoch traten vor diesen Optimierungen Lags auf. Wenn dein Rechner eher den Mindestanforderungen entspricht, solltest du dich bei den angegebenen Bereichen eher am unteren Ende orientieren.

Custom graphics preset screen
Anzeige- und Bildrateneinstellungen
- Display Mode: Fullscreen. Fenstermodi verursachen Input-Overhead, den du nicht gebrauchen kannst.
- Resolution: Nutze die native Auflösung deines Monitors. Eine niedrigere Auflösung hilft selten so viel wie die anderen Einstellungen hier.
- Field of View: 90
- V-Sync: Off. SAND ist im Kern ein kompetitiver Shooter, und das Limitieren der Frame-Generierung auf die Bildwiederholrate des Monitors führt zu Input-Lag.
- Frame Rate: 90 FPS auf High-End-Hardware, 60 FPS auf schwächeren Systemen.
- Limit FPS in Background: Off
- Limit FPS in Menu: Off
Anti-Aliasing und Upscaling
- Anti-Aliasing: Off. Es ist einer der rechenintensivsten Post-Processing-Effekte und der visuelle Unterschied bei nativer Auflösung ist minimal.
- Super Resolution: On, stelle es auf Performance, falls du nach der Anpassung aller anderen Einstellungen immer noch Drops hast. Dies ist deine beste Einzeloption, um schwache Hardware zu entlasten.
Geometrie, Texturen und Materialien
- Texture Resolution: Medium
- Geometry Quality: Medium
- Materials Quality: Low
- Terrain Tessellation: Off
Schatteneinstellungen
Schatten sind in SAND durchgehend der größte Performance-Fresser. Halte alle Schattenoptionen konservativ.
- Shadow Quality: Low oder Medium. Gehe unter keinen Umständen über Medium hinaus.
- Shadow Refresh Frequency: Low
- Contact Shadows: Low
Beleuchtung und Atmosphäre
- Sky Quality: Low
- Volumetric Fog: Low
- Screen Space Ambient Occlusion (SSAO): Medium
- Screen Space Global Illumination (SSGI): Low
Post-Processing
- Post-Processing Quality: Medium
- Post-Processing Injection Point: Before Upscaler
- Motion Blur: Off. Dies beeinträchtigt die Übersicht im Kampf mehr, als es Frames kostet.
- Bloom: Off
- Film Grain: Off
- Chromatic Aberration: Off
- Vignette: On
- Color Filters: Persönliche Präferenz, hat keine Auswirkungen auf die Performance.
Warum diese Einstellungen in einem Shooter wichtig sind
SAND setzt stark auf Reaktionsschnelligkeit im Kampf. Das Frame-Pacing ist hier genauso wichtig wie die rohen FPS, da eine inkonsistente Bildausgabe dazu führt, dass sich Gegnerbewegungen ruckelig und das Zielen unvorhersehbar anfühlen. Das Deaktivieren von V-Sync und Motion Blur sowie das Reduzieren der Schatten tragen direkt dazu bei, wie flüssig sich das Spiel anfühlt – nicht nur, wie hoch die Zahl im FPS-Counter ist.
Für weitere Hilfe zum Spiel deckt die Sammlung der Sands of Aura Strategie-Guides zusätzliche Systeme und Mechaniken ab, die man kennen sollte. Wenn du neu bei Adventure-Spielen mit komplexen Kampfsystemen bist, macht es das Lernen deutlich einfacher, wenn die Performance-Basis von Anfang an stimmt.


