Überblick
The Legend of Zelda: Skyward Sword erschien im November 2011 als erstes Zelda-Spiel, das speziell für die Wii-Hardware entwickelt wurde. Dadurch wurde das Wii MotionPlus-Zubehör zum zentralen Bestandteil fast jeder Mechanik, anstatt es nur als Gimmick zu behandeln. Link lebt in Wolkenhort, einer Gemeinschaft aus schwebenden Inseln über einem endlosen Wolkenmeer, ohne jegliches Wissen über die Welt unter der Wolkendecke. Als seine Kindheitsfreundin Zelda von einem dunklen Tornado in diese unbekannte Welt hinabgezogen wird, beginnt das große Abenteuer.
Die Story etabliert Skyward Sword als das früheste Kapitel in der Zelda-Chronologie, noch vor Ocarina of Time, und erklärt die Ursprünge des Master Sword selbst. Der Schurke Ghirahim fungiert den Großteil des Spiels als primärer Antagonist und jagt Zelda, um den uralten Todbringer wiederzuerwecken. Es ist einer der erzählerisch fokussiertesten Ableger der Serie, wobei der Schwertgeist Phai während des gesamten Spiels ständige Unterstützung und Lore liefert.
Gameplay und Mechaniken
Das Kern-Kampfsystem verlangt von den Spielern, die Wii Remote mit gezielten Bewegungen zu schwingen. Gegner blocken aus bestimmten Winkeln, weshalb das Spiel überlegtes, präzises Schlagen gegenüber hektischem Button-Mashing belohnt. Zu den wichtigsten Mechaniken gehören:

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- Richtungsabhängige Schwertschläge dank Wii MotionPlus
- Ausdaueranzeige für Sprints und Klettereinlagen
- Käfer, Peitsche und Greifhaken als Dungeon-Tools
- Überarbeitetes Zielen mit dem Wii Remote-Pointer
- Verbesserbare Items und Schild-Haltbarkeit

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Das Ausdauersystem verändert zudem, wie Link sich durch die Welt bewegt. Klettern, Sprinten und sogar Rollen verbrauchen eine Ausdauerleiste, was eine Ebene des Ressourcenmanagements hinzufügt, die frühere Zelda-Spiele nicht erforderten. Schilde können zerbrechen, was die Spieler dazu zwingt, aktiver über ihre Ausrüstung nachzudenken als üblich.
Welt und Setting
Skyward Sword unterteilt seine Welt in zwei unterschiedliche Ebenen. Wolkenhort liegt über den Wolken als Hub, voller Charaktere zum Interagieren, Side-Quests und einem Tag-Nacht-Zyklus. Unter den Wolken ist die Erdoberfläche in drei Hauptregionen unterteilt: den Wald von Phirone, den Eldin-Vulkan und die Ranelle-Wüste. Jede Region ist um einen großen Dungeon herum aufgebaut und wird im Laufe des Spiels mehrfach besucht.

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Der Abschnitt in der Ranelle-Wüste sticht durch seine Zeitreise-Mechanik hervor, bei der bestimmte Bereiche zwischen einer kargen Gegenwart und einer üppigen, industrialisierten Vergangenheit wechseln. Es ist eine der kreativsten Arten des Environmental Storytellings in der Serie, und die uralten Zeitkristalle, die diesen Effekt antreiben, lassen das Puzzle-Design deutlich anders wirken als in jedem Zelda-Spiel zuvor.
Ist Skyward Sword für Puzzle-Fans spielenswert?
Für Spieler, die sich von Puzzle-Adventure-Games angezogen fühlen, bietet Skyward Sword einige der aufwendigsten Dungeon-Designs der Zelda-Reihe. Besonders die Dungeons „Alte Zisterne“ und „Sandgaleone“ werden häufig als Highlights des Franchise genannt. Die Oberwelt selbst ist wie ein weitläufiges Puzzle-Areal strukturiert, bei dem Hindernisse und Umgebungsrätsel die offene Erkundung früherer Teile ersetzen.
Einfluss und Vermächtnis
Skyward Sword erhielt 2021 ein HD-Remaster für Nintendo Switch, das die Bewegungssteuerung durch eine optionale Tastensteuerung ersetzte und einige der aufdringlicheren Hinweismeldungen von Phai entfernte. Die ursprüngliche Wii-Version hält einen Metacritic-Score von 93 und zählt damit zu den am höchsten bewerteten Spielen ihrer Generation. Ihr Ruf hat sich über die Jahre gewandelt: Während die Bewegungssteuerung immer wieder kritisiert wird, ernten das Dungeon-Design und die Story weiterhin großes Lob aus der Puzzle-Adventure-Community.

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