• Startseite
  • Spiele
  • Anleitungen
  • Neuigkeiten
  • Bewertungen
  • Quests
  • Mystery Box
  • Spiele kaufen
  • Listen
  • GAMES+
  • Angebote & Rabatte
  • Spielekalender (Mit GAMES+ freischalten)
Tunic Banner
  1. Spiele
  2. Tunic
  3. Übersicht

Tunic

Über Tunic

Studio

Andrew Shouldice

Website

www.tunicgame.com

Veröffentlichungsdatum

März 16. 2022

Tunic Logo
Tunic
RätselAbenteuerIndie

Erkunde als kleiner Fuchs in Tunic eine geheimnisvolle Welt, löse knifflige Rätsel und setze ein verlorenes Handbuch Stück für Stück wieder zusammen.

Entwickler

Andrew Shouldice

Veröffentlichungsdatum

März 16. 2022

Plattform

Einführung

Tunic weckt das Kind in dir! In diesem isometrischen Action-Adventure von Andrew Shouldice und Finji erkundest du als kleiner Fuchs eine Ruinenwelt voller Geheimnisse, gefährlicher Kreaturen und einer fremden Sprache. Ein absolutes Muss für Fans von Zelda-artigen Entdeckungsreisen!

Tunic Gallery 1
Tunic Gallery 2
Tunic Gallery 3
Tunic Gallery 4
Tunic Gallery 5
Tunic Gallery 6
Tunic Gallery 7
Tunic Gallery 8
Tunic Gallery 9
Tunic Gallery 10
GAMES.GG Deals

Größte Rabatte, kostenlose Spiele und zeitlich begrenzte Angebote in allen großen Gaming-Stores.

Nie wieder den vollen Preis zahlen.

Angebote ansehen

Overview

In Tunic übernimmst du die Kontrolle über einen kleinen Fuchs, der ohne Erklärung, ohne Tutorial-Hilfe und ohne sofort lesbare Karte an einem mysteriösen Ufer strandet. Das Spiel zieht offensichtliche Inspiration aus klassischen Zelda-Titeln, entwickelt aber eine ganz eigene Identität durch eine zentrale Mechanik, die es von fast allem anderen in diesem Genre abhebt: ein sammelbares In-Game-Handbuch, das in einer fiktiven Sprache verfasst ist und das die Spieler nach und nach entschlüsseln müssen, um die Welt um sie herum zu verstehen.

Tunic wurde über mehrere Jahre hinweg komplett von Andrew Shouldice entwickelt, von Finji veröffentlicht und erschien am 16. März 2022 für Xbox, PC sowie später für PlayStation und Nintendo Switch. Die isometrische Perspektive verleiht der Welt eine spielzeugartige Optik, doch das Combat-System ist deutlich anspruchsvoller, als es aussieht, und zieht Vergleiche zu FromSoftwares Ansatz bei der Bestrafung von Spielern und dem Ressourcen-Management.

Gameplay und Mechaniken

Der Core-Loop dreht sich um Exploration, Combat und Entdeckungen. Tunic sagt dir nie, was du als Nächstes tun sollst. Du findest Items, findest heraus, wofür sie gut sind, und setzt langsam ein Bild davon zusammen, wie die Welt miteinander verbunden ist.

Zu den wichtigsten Mechaniken gehören:

  • Stamina-basiertes Ausweichen und Schild-Combat
  • Sammelbare Handbuch-Seiten mit versteckten Hinweisen
  • Eine fiktive Sprache, die in die Welt eingebettet ist
  • Vernetzte Map mit Shortcuts und Secrets
  • Optionale Accessibility-Einstellungen für den Schwierigkeitsgrad

Das Combat-System übernimmt den Roll-and-Block-Rhythmus, der aus Action-RPGs bekannt ist, aber Tunic hält sein Gegner-Roster kompakt und zielgerichtet. Jeder Gegnertyp bringt dir etwas Neues über die Regeln der Welt bei. Boss-Kämpfe sind knackig, aber das Spiel bietet einen No-Fail-Modus und eine Option zur Verlangsamung des Gameplays, was es zu einem der durchdachteren Indie-Games in Sachen Accessibility macht.

Was macht das Handbuch so besonders?

Die Handbuch-Mechanik ist das definierende Feature des Spiels. Über die Welt verstreut finden sich zerrissene Seiten aus einem Spielhandbuch im Stil der 1980er Jahre, komplett mit farbigen Illustrationen und kryptischen Diagrammen. Das Handbuch ist in einer fiktiven Schrift verfasst, aber die Bilder und Layouts liefern genug Kontext, damit du die Funktionen von Items, Map-Details und versteckte System-Regeln zusammenreimen kannst, ohne jedes Wort verstehen zu müssen.

Das Entschlüsseln der Sprache wurde nach dem Launch zu einem echten Community-Event. Spieler arbeiteten gemeinsam daran, die Schrift zu knacken, und entdeckten, dass sie auf echten phonetischen Lauten basiert und tatsächlich lesbaren Inhalt enthält. Die Handbuch-Seiten sind nicht nur Deko, sie sind funktionale Hinweise, die auf einige der tiefsten Secrets von Tunic deuten, einschließlich Puzzles, die die meisten Spieler beim ersten Durchgang komplett übersehen werden.

Welt und Setting

Die Welt von Tunic ist feindselig und stillschweigend schön. Schattige Wälder führen in weitläufige Ruinen, die in labyrinthartige Katakomben münden – jedes Gebiet ist auf eine Weise verbunden, die die Map nur andeutet. Die Art Direction nutzt einen warmen isometrischen Stil, der einladend wirkt, aber hinter jeder Ecke echte Gefahren verbirgt.

Der Soundtrack, komponiert von Lifeformed (bekannt für Dustforce), gepaart mit dem Sound-Design von Power Up Audio (Celeste, Darkest Dungeon), erzeugt eine Atmosphäre, die sich uralt und melancholisch anfühlt. Die Musik drängt sich nie in den Vordergrund, sondern nimmt sich zurück, wenn die Spannung steigt, und füllt ruhigere Momente mit etwas zutiefst Bewegendem.

Impact und Legacy

Tunic erntete nach dem Launch breite kritische Anerkennung, mit besonderem Lob für das Puzzle-Design und die schiere Dichte an Secrets, die in der relativ kompakten Welt versteckt sind. Die Handbuch-Mechanik beeinflusste, wie Spieler und Kritiker über Environmental Storytelling in isometrischen Adventure-Games denken. Für ein Solo-Entwicklungsprojekt ist der Umfang bemerkenswert, und die optionalen, schwereren Puzzles setzen noch einen drauf für Spieler, die alles sehen wollen, was die Welt zu bieten hat.

Das Spiel ist für Xbox, PlayStation, Nintendo Switch, Windows, macOS, Steam und den Epic Games Store erhältlich und damit einer der zugänglichsten Indie-Releases seiner Generation. Für Fans von explorationsgetriebenen Spielen mit einem echten Mysterium im Kern bleibt Tunic ein Meilenstein dessen, was ein einzelner Entwickler erreichen kann.