Overview
Astra Bestiary ist ein 2D-Monster-Raising-RPG des Indie-Entwicklers Bicho Feo, dessen Core-Loop weit über das bloße Sammeln von Kreaturen hinausgeht. Du brütest Bestien aus Eiern aus, hegst und pflegst sie durch Füttern und Training, treibst ihre Evolution voran und schickst sie in eine nicht-lineare Welt voller Gefahren. Die Generations-Mechanik hebt das Spiel von der Masse ab: Bestien altern, und ihr Vermächtnis wird weitergegeben, anstatt einfach zurückgesetzt zu werden.
Die Welt selbst wird als schwindend beschrieben – ein Ort, an dem das Aufdecken von Geheimnissen genauso zentral für das Erlebnis ist wie der Kampf. Die nicht-lineare Struktur bedeutet, dass der Weg durch das Spiel nicht geskriptet ist, was den Spielern die Freiheit gibt, in ihrem eigenen Tempo zu erkunden und die Überreste einer sterbenden Zivilisation zu entdecken.

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Gameplay und Mechaniken
Der Creature-Raising-Loop in Astra Bestiary deckt den gesamten Lebenszyklus jeder Bestie ab. Zu den bestätigten Kernmechaniken des Spiels gehören:

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- Ausbrüten von Bestien aus Eiern
- Füttern und Training zum Aufbau von Stats
- Evolution in Champion-Tier-Formen
- Schnelles, taktisches Kampfsystem
- Generationsübergreifender Fortschritt
Das Kampfsystem ist eher taktisch als rein actionorientiert und erfordert echte Entscheidungsfindung in den Fights, anstatt nur Button-Mashing. Geschwindigkeit scheint ebenfalls ein Faktor zu sein, sodass Spieler, die Timing und Positionierung meistern, einen entscheidenden Vorteil haben.

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Was macht das Generations-System so besonders?
Die Generations-Mechanik ist das markanteste Feature von Astra Bestiary. Anstatt jede Bestie als permanenten Begleiter zu behandeln, erkennt das Spiel an, dass sie altern und schließlich das Zeitliche segnen. Was sie hinterlassen – ihr Vermächtnis – prägt die nachfolgenden Bestien. Das schafft eine langfristige Bindung an dein Roster, die weit über das Grinden einer einzelnen Kreatur auf das Max-Level hinausgeht.
Es ist eine Design-Entscheidung, die Geduld und Planung belohnt. Eine Bestie in einer Generation gut aufzuziehen, hat greifbare Konsequenzen für die nächste, was eine strategische Tiefe hinzufügt, die man in Monster-Taming-Spielen selten sieht. Die nächsten Vergleichspunkte sind Zuchtsysteme wie in Harvest Moon, gepaart mit den Kampfambitionen von Titeln wie Cassette Beasts, wobei Astra Bestiary das Konzept noch weiter voranzutreiben scheint.
Welt und Setting
Die Welt von Astra Bestiary ist von Verfall und Geheimnissen geprägt. Die nicht-lineare Struktur verleiht ihr eher das Gefühl eines Open-Exploration-Spiels als einer geführten Story, mit Geheimnissen, die über eine gefährliche Umgebung verteilt sind, welche unvorbereitete Teams hart bestraft.

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Der 2D-Artstyle von Bicho Feo passt perfekt zum Ton. Die Ästhetik besitzt eine handgefertigte Qualität, die zu einer Welt im Niedergang passt, in der Ruinen und seltsame Kreaturen in einer Atmosphäre koexistieren, die sich eher bedrohlich als generisch fantasy-haft anfühlt. Die Kombination aus der Wärme des Monster-Raisings und dem Grauen der Umgebung ist eine ungewöhnliche tonale Balance und eine der interessantesten kreativen Entscheidungen des Spiels.
Inhalt und Wiederspielwert
Das nicht-lineare Weltdesign und der generationsübergreifende Fortschritt sind starke Treiber für den Wiederspielwert. Kein Durchgang wird dieselben Bestien-Linien hervorbringen, und das Erkunden der Welt in unterschiedlicher Reihenfolge verändert, wie sich Story und Setting entfalten. Für Spieler, die es lieben, Creature-Builds über mehrere Runs hinweg zu optimieren, bietet das Generations-System einen tiefen Brunnen an Experimentiermöglichkeiten.
Astra Bestiary erscheint am 30. September 2026 für PC via Steam. Für Fans von Monster-Taming-RPGs, die nach etwas mit mehr mechanischem Anspruch als der Genre-Durchschnitt suchen, entwickelt sich das Spiel von Bicho Feo zu einer wirklich fesselnden Option.







