"Wir diskutieren derzeit aktiv den Release-Zeitplan für eine Standalone-Version des neuen Ally. Bitte halten Sie Ausschau nach kommenden Ankündigungen." Das ist die Aussage eines Asus-Sprechers, und obwohl sie so knapp ist, wie offizielle Statements nur sein können, bestätigt sie, was die meisten von Anfang an vermutet haben: Man wird nicht dazu gezwungen sein, AR-Brillen zu kaufen, nur um die ROG Xbox Ally X20 in die Hände zu bekommen.

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Warum die X20 zum Launch nur im Bundle erhältlich war
Als Asus Anfang Juni erstmals den Vorhang für die ROG Xbox Ally X20 lüftete, wurde das Gerät nur als Teil eines Bundles mit den ROG XREAL R1 Edition 20 Gaming AR Glasses angekündigt. Keine Erwähnung einer Standalone-SKU, kein separater Preis. Für viele, die ein Auge auf den verbesserten Handheld geworfen hatten, war das ein Problem. Die AR-Brillen sind schwer zu verkaufen, wenn sie für jeden, der lediglich einen besseren Screen und optimierte Controls möchte, ein Pflichtkauf sind.
Die Vermarktung als Bundle ergab aus Marketing-Sicht durchaus Sinn. Asus wollte die X20 als Herzstück eines breiteren AR-Gaming-Setups positionieren. Die Sache ist jedoch: Ein Handheld-Upgrade mit einem Premium-Peripheriegerät zu koppeln und dies als einzigen Weg zu verkaufen, ist eine schwierige Forderung – besonders wenn die bisherige ROG Xbox Ally X bereits eine engagierte Player-Base hat, die einfach nur den nächsten Schritt nach vorne machen will.
Was sich zwischen der Ally X und der X20 tatsächlich geändert hat
Das wichtigste Upgrade ist das größere OLED-Display, das einen echten Fortschritt gegenüber dem Original darstellt. Neben dem Screen bietet die X20 TMR-Joysticks, ein neu gestaltetes, transformierbares D-Pad, ein neues Layout der Face-Buttons und gummierte Griffe. Das sind keine rein kosmetischen Anpassungen. Allein der Wechsel der Joysticks ist für präzises Gameplay wichtig, und das neue Design der Griffe behebt eine der häufigsten Beschwerden bezüglich des Komforts bei längeren Sessions auf dem Originalgerät.
Erste Hands-on-Eindrücke derjenigen, die das Gerät vor der breiten Ankündigung testen konnten, waren durchweg positiv. Besonders das OLED-Panel erntete einhelliges Lob.
Falls Sie bereits Games auf der ROG Xbox Ally X spielen und während der Wartezeit das Maximum herausholen möchten, deckt der ROG Xbox Ally X Settings-Guide für ChainStaff zwei Power-Profile für 900p- und 1080p-Gameplay ab, die die Performance stabil bei 60 FPS halten.
Was die Bestätigung der Standalone-Version wirklich bedeutet
Der springende Punkt ist, dass Asus zusammen mit dieser Bestätigung weder einen Preis noch ein Datum genannt hat. Das Statement des Sprechers ist eine Hinhaltetaktik, die dem Markt im Grunde sagt: "Es kommt, hört auf zu fragen." Das ist für Hardware in diesem Stadium nicht ungewöhnlich, bedeutet aber, dass jeder, der darauf hofft, die X20 ohne das Brillen-Bundle zu ergattern, noch auf das Gesamtbild warten muss.
Was die meisten Spieler in solchen Situationen übersehen, sind die Auswirkungen auf die Preisgestaltung. Eine Standalone-Einheit wird mit ziemlicher Sicherheit unter dem Bundle-Preis liegen, aber wo genau Asus sie im Verhältnis zur aktuellen ROG Xbox Ally X positioniert, ist entscheidend. Zu nah dran, und das Upgrade-Argument schwächelt. Zu weit weg, und man riskiert, die Kern-Zielgruppe auszuschließen, die die ursprüngliche Ally X zu einem Erfolg gemacht hat.
Für alle, die planen, Titel wie Invincible VS auf der neuen Hardware zu zocken, enthält der Invincible VS Settings-Guide für ROG Ally und ROG Xbox Ally X bereits getestete TDP- und Grafik-Konfigurationen, die man sich vor dem X20-Launch vormerken sollte.
Ankündigungen zum Release-Zeitplan der Standalone-Version werden in den kommenden Wochen von Asus erwartet. Schauen Sie regelmäßig in unserem Gaming-Guides-Hub vorbei, um Performance-Settings und Setup-Berichte zu erhalten, sobald die X20 als Standalone-Gerät erscheint.








