Meta hat ein Gesichtserkennungssystem in seine Smart-Glasses-App integriert, es über mehrere App-Updates hinweg an Millionen von Nutzern ausgerollt und dann stillschweigend entfernt, nachdem der Code entdeckt und öffentlich gemeldet wurde. Das Feature, intern als NameTag bezeichnet, wurde entwickelt, um Gesichter zu identifizieren, die durch das Objektiv der Smart Glasses erfasst werden, und den Träger zu benachrichtigen, wenn eine Person erkannt wurde.
Über diesen letzten Punkt sollte man kurz nachdenken. Die Brille kann das Gesicht eines Fremden identifizieren und dir sagen, wer er ist. Das ist kein unbedeutendes Quality-of-Life-Feature. Das ist ein Überwachungstool.

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Wie NameTag von internem Code zur öffentlichen Kontroverse wurde
Der NameTag-Code wurde Berichten zufolge über mehrere Updates im Jahr 2026 hinweg in die Meta AI app integriert, stillschweigend und ohne öffentliche Ankündigung oder Offenlegung gegenüber den Nutzern. Die betreffende App wurde millionenfach heruntergeladen, was bedeutet, dass der Code eine enorme User-Base erreichte, bevor irgendjemand außerhalb des Unternehmens von seiner Existenz wusste.
Das Ding ist: Dies kam nur wenige Wochen ans Licht, nachdem ein Meta spokesperson öffentlich erklärt hatte: „Sollten wir ein solches Feature veröffentlichen, würden wir sehr bedacht vorgehen, bevor wir irgendetwas ausrollen.“ Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Code bereits in der App. Die Lücke zwischen dieser Aussage und dem, was tatsächlich innerhalb der App geschah, ist schwer zu ignorieren.
Sobald der Code öffentlich gemeldet wurde, entfernte Meta ihn. Kein Statement, warum er dort war. Keine Erklärung, ob er jemals aktiviert wurde. Einfach weg.
Dies ist nicht Metas erste Kontroverse um Gesichtserkennung
Meta hat diesen Weg schon einmal beschritten, und die Historie ist hier von Bedeutung. Das Unternehmen betrieb von 2010 bis 2021 ein automatisches Face-Tagging-Feature auf Facebook, wobei es Berichten zufolge etwa eine Milliarde Faceprints aus Nutzerfotos sammelte. Als das System abgeschaltet wurde, wurden die gespeicherten Daten gelöscht, doch nicht bevor das Unternehmen mit schwerwiegenden rechtlichen Konsequenzen konfrontiert wurde.
Meta zahlte 2021 in Illinois 650 Millionen $ zur Beilegung einer Sammelklage zum Datenschutz. Im Jahr 2024 führte eine Klage des Generalstaatsanwalts von Texas zu einem Vergleich in Höhe von 1,4 Milliarden $, wobei der Kernvorwurf lautete, dass biometrische Daten ohne rechtmäßige Zustimmung von Nutzern gesammelt wurden. Die gesamte Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt derzeit bei etwa 1,45 Billionen $, was beide Vergleichssummen in eine unangenehme Perspektive rückt.
Das Muster ist konsistent: erst deployen, später Fragen beantworten.
Smart Glasses und das größere Bild der Überwachung
NameTag existiert nicht isoliert. Ein separater Bericht ergab, dass Aufnahmen, die mit Meta's AI smart glasses gemacht wurden, von menschlichen Auftragnehmern überprüft werden. Die Mitarbeiter beschrieben, weit mehr gesehen zu haben als erwartet, einschließlich privater Momente, die Nutzer wahrscheinlich nicht aufzeichnen wollten. Eine Klage folgte.
Bereits 2024 nutzten Harvard-Studenten Meta Ray-Ban 2 Brillen, um ein Wearable zu bauen, das Fremde identifizieren und in Echtzeit persönliche Informationen über sie anzeigen konnte, indem es auf öffentlich zugängliche Datenquellen zugriff. Das Projekt wurde speziell entwickelt, um zu demonstrieren, wie zugänglich diese Fähigkeit bereits war, und es funktionierte mit alarmierender Genauigkeit. Das Projekt wurde nicht breit gestreut, aber es zeigte genau, was die Hardware ermöglicht, wenn jemand beschließt, darauf aufzubauen.
Der springende Punkt ist, dass die Sorge nicht rein hypothetisch ist. Die Hardware existiert, sie ist bereits in Millionen von Händen, und der Code für einen Gesichtserkennungs-Layer befand sich bereits in der Companion-App. Die Entfernung dieses Codes ist eine positive Entwicklung, ändert aber nichts an der Tatsache, dass er vorhanden war.
Für Gamer und Tech-Nutzer, die Zeit in virtuellen Räumen verbringen, wird die Überschneidung zwischen physischer Überwachungstechnologie und digitaler Identität immer schwerer zu ignorieren. Wenn du neugierig bist, wie sich diese Fragen zu Datenschutz und Identität in virtuellen Welten auswirken, ist unser Decentraland Metaverse Fashion Week guide ein nützliches Fenster dazu, wie digitale Identität und Präsenz in Web3-Spaces gehandhabt werden, wo die Regeln in Echtzeit geschrieben werden.
Pro-Tipp: Es lohnt sich, regelmäßig zu prüfen, welche Apps auf deinem Smartphone Kameraberechtigungen haben. Companion-Apps für Smart Glasses, soziale Plattformen und AR-Tools sollten besonders genau unter die Lupe genommen werden, da ihr Kamerazugriff weit über das hinausgeht, was eine Standard-Foto-App benötigen würde.
Die Entfernung des NameTag-Codes schließt dieses spezielle Kapitel, aber Meta hat nicht erklärt, warum das Feature entwickelt wurde, wie weit es fortgeschritten war oder ob eine Version davon noch in der Entwicklung ist. Das sind die Fragen, die man im Auge behalten sollte. Für weitere Berichterstattung über Tech- und Gaming-Hardware-Storys, während sie sich entwickeln, wird unser gaming guides-Bereich regelmäßig mit dem Neuesten aus der Branche aktualisiert.








