Stell dir vor: Du ziehst in eine neue Wohnung und wirst, noch bevor du überhaupt auspacken kannst, in eine Maus verwandelt. Das ist das Setting von Mousebusters, dem Pixel-Art-Horror-Adventure des Entwicklers Odencat, für das nun ein fester PC-Launch-Termin feststeht. Das Spiel erscheint am 11. Juni für $12.99 auf Steam, eine Version für die Nintendo Switch ist für einen späteren, noch unangekündigten Zeitpunkt geplant.
Falls dir der Name Odencat bekannt vorkommt: Das Studio hat bereits an Mouse: P.I. For Hire gearbeitet, einem weiteren Adventure mit einer Maus in der Hauptrolle, das stark auf seinen unverwechselbaren Artstyle und seine Atmosphäre setzte.
EEB-Kampf in Mousebusters

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Was du in diesem Spiel eigentlich machst
Die Prämisse ist gleichermaßen charmant wie unheimlich. Dein namenloser Protagonist zieht in einen Wohnkomplex, wird von mysteriösen Kräften in eine Maus verwandelt und tut sich mit einer schattenhaften Gestalt namens the Chief zusammen, um es mit den bösen Geistern aufzunehmen, die im Gebäude ihr Unwesen treiben. Der Chief drückt dir außerdem eine Strahlenpistole in die Hand, was genau so viel Spaß macht, wie es klingt.
Die Erkundung findet Raum für Raum bei den verschiedenen Bewohnern des Gebäudes statt, von denen jeder seine eigenen Story-Stränge und interaktiven Challenges bietet. Das Kampfsystem, das Odencat als EEB (Exciting Exorcism Battles) bezeichnet, erfordert von dir, Geisterangriffe zu kontern und dabei gezielt Schwachpunkte anzuvisieren. Es liest sich wie eine Mischung aus Bullet-Pattern-Awareness und reaktivem Timing – die Art von System, die simpel klingt, bis ein Geist anfängt, dir mit unvorhersehbaren Angriffen zuzusetzen.
Das Spiel bietet zudem Schwierigkeitsgrade für die Kampfabschnitte, sodass Spieler, die mehr Wert auf die Story und das Erkunden als auf die Action legen, nicht an einer Wand hängen bleiben.
Pixel-Art, Minigames und ein sehr gesprächiger Mentor
Odencat setzt hier voll auf Abwechslung. Neben den zentralen Exorzismus-Kämpfen bietet Mousebusters Minigames, Parodie-Momente und jede Menge Wortgefechte mit dem Chief. Der Pixel-Art-Stil verleiht dem Ganzen eine Retro-Horror-Ästhetik, die irgendwo zwischen gemütlich und wahrhaft gruselig angesiedelt ist – ein schwieriger tonaler Spagat, der hier jedoch gelingt.
Das Studio hat zudem bestätigt, dass Streaming ausdrücklich erwünscht ist, was angesichts der Mischung aus humorvollem Writing und visuell ausdrucksstarken Kampfsequenzen nur logisch ist. Content Creator werden mit den EEB-Segmenten sicher ihren Spaß haben.

Bildschirm zur Wohnungserkundung
Ein kleines Spiel, das man im Auge behalten sollte
Für $12.99 ist Mousebusters wie ein selbstbewusster Indie-Titel bepreist, der genau weiß, was er sein will. Die Kombination aus Horror-Rahmenhandlung, zugänglicher Mechanik und starker visueller Identität stellt es auf eine Stufe mit anderen kurzweiligen Pixel-Art-Adventures, die weit über ihrer Preisklasse spielen.
Für Spieler, die die Rubber-Hose-Shooter-Energie von Mouse: P.I. For Hire mochten, bedient dieser Titel zwar ein anderes Bedürfnis, teilt aber dieselbe Liebe für mausgroße Welten mit überdimensionaler Persönlichkeit. Mousebusters erscheint am 11. Juni auf Steam, die Switch-Version folgt, sobald Odencat bereit für den Port ist.








