Der PlayStation Store hat ein Shovelware-Problem, und Sony arbeitet kontinuierlich daran, dieses zu beheben. Diese Woche wurde eine weitere Welle von Low-Effort-Titeln entfernt, wobei die gesamten Kataloge von GoGame Console Publisher, VRCForge Studios und Welding Byte aus Sonys digitalen Storefronts gelöscht wurden. Die Delistings wurden stillschweigend von Community-Datenbanken erfasst, die Entfernungen im PlayStation Store überwachen.

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Die entfernten Titel
Zu den spezifischen Spielen, die von dieser Säuberungsaktion betroffen sind, gehören Urban Driver Simulator (PS5-Stack) von GoGame Console Publisher sowie mehrere Titel von VRCForge Studios: Water Blast Shooter - Wet Gun, Racing Car Chaos: Extreme Stunt Showdown, Supermarket CEO Simulator (PS5-Stack) und der fragwürdige Jesus Simulator. Dies sind genau die Art von Titeln, die digitalen Storefronts einen schlechten Ruf einbringen: Namen, die vage bekannt klingen, Asset-Flips mit minimalem Aufwand oder KI-generierter Müll, der als Produkt getarnt wird.
Das Problem bei solcher Shovelware ist Folgendes: Publisher benennen ihre Spiele oft so, dass sie an erfolgreiche Indie-Titel erinnern, in der Hoffnung, durch Suchverwirrung versehentliche Käufe zu generieren. Es ist eine zynische Taktik, und die Tatsache, dass Sony immer wieder neue Fälle findet, deutet darauf hin, dass das Problem tiefer sitzt, als es eine einzelne Säuberungsaktion beheben könnte.
Ein Muster, das Monate zurückreicht
Dies ist kein Einzelfall. Bereits im Januar löschte Sony ohne Vorwarnung über 1.000 Spiele eines einzigen Entwicklers aus dem PlayStation Store, was eine der größten Säuberungen eines einzelnen Publishers war, die jemals dokumentiert wurde. Dieser Schritt signalisierte, dass Sony nicht länger toleriert, dass massenhaft hochgeladener Müll den Store verstopft.
Das Shovelware-Problem ist nicht auf Sony beschränkt. Mob Entertainment, das Studio hinter Poppy Playtime, reichte im Januar 2025 rechtliche Schritte gegen Daigo Game 2020 Inc. ein, weil diese den Google Play Store mit Fake-Apps unter Namen wie Poppy Playtime: Chapter 3 und Poppy Playtime: Chapter 4 überfluteten, noch bevor diese Kapitel überhaupt für Mobilgeräte erschienen waren. Die Taktik ist plattformübergreifend dieselbe: auf einem bekannten Namen mitschwimmen, Käufe abgreifen und verschwinden, bevor es jemand bemerkt.

Publisher-Kataloge im PS Store
Warum das immer wieder passiert
Der entscheidende Punkt ist, dass Plattformbetreiber es in der Vergangenheit relativ einfach gemacht haben, Spiele in digitalen Stores zu veröffentlichen. Dies öffnete zwar Türen für legitime Indie-Entwickler, aber auch für Akteure, die minderwertige Inhalte in Massen produzieren. Sonys Einreichungsprozess für den PS Store hatte schon immer eine niedrigere Hürde als beispielsweise ein Retail-Release, und Shovelware-Publisher nutzen diese Lücke seit Jahren aus.
Was die meisten Spieler übersehen, ist, dass diese Delistings zwar befriedigend sind, aber reaktiv erfolgen. Sony entfernt, was gemeldet wird, aber die Publisher hinter diesen Spielen können und werden unter anderen Namen wieder auftauchen. VRCForge Studios und Welding Byte sind keine bekannten Namen, und es gibt nichts, was ähnliche Akteure davon abhalten könnte, neue Konten zu erstellen und den Kreislauf von vorn zu beginnen.
Für einen tieferen Einblick, wie die Kuratierung durch Plattformbetreiber die Spiele beeinflusst, die du tatsächlich spielst, durchstöbere die neuesten Gaming-News auf unserer Seite für weitere Berichte darüber, wie Sony und andere Plattformbetreiber mit der Qualität im Store umgehen. Die Aufräumarbeiten gehen weiter, aber das Tempo des Problems hat sich bisher nicht verlangsamt.








