Subnautica 2 startete am 14. Mai in den Early Access und entwickelte sich sofort zu einem der größten Survival-Game-Launches auf Steam der letzten Zeit. Mit einem Peak von 467,582 gleichzeitig aktiven Spielern wurden innerhalb von 12 Stunden nach Release insgesamt 2 Millionen Verkäufe erzielt.

Pioneers erkunden das neue Biom
Zahlen, die das Original in den Schatten stellen
Um die Tragweite dieses Erfolgs zu verstehen, muss man sich den Ursprung der Serie ansehen. Das ursprüngliche Subnautica erreichte über seine gesamte Laufzeit auf Steam einen Peak von 51,156 gleichzeitig aktiven Spielern. Subnautica: Below Zero kam auf einen Höchstwert von 42,115. Subnautica 2 übertraf beide Zahlen, bevor die meisten Spieler überhaupt ihre erste Rohstoffquelle gefunden hatten.
Der Steam-Peak von 467,582 ist zwar die Schlagzeile wert, doch die Verkaufszahlen sind wohl noch aussagekräftiger. Unknown Worlds gab kurz nach dem Launch 1 Million verkaufte Einheiten über alle Plattformen hinweg bekannt und korrigierte diese Zahl noch vor Tagesende auf 2 Millionen. Das Spiel ist für PC und Xbox Series X/S erhältlich und zudem im Game Pass enthalten, wobei Microsoft keine öffentlichen Zahlen zu den Abonnenten nennt.
Der Vergleich mit den Schwergewichten des Survival-Genres
Setzt man Subnautica 2 in den Kontext zu anderen Survival-Games, wirken die Zahlen noch beeindruckender. Rust, das das Genre seit Jahren dominiert, hält einen Allzeit-Steam-Peak von 262,284 gleichzeitig aktiven Spielern. Der Piraten-Survival-Hit Windrose erreichte 222,134. Subnautica 2 überholte beide bereits am ersten Tag.
Der einzige vergleichbare Launch der letzten Zeit war Dune: Awakening, das im letzten Jahr ein explosives Debüt feierte. Subnautica 2 hat nun einen neuen Benchmark gesetzt, der für jeden zukünftigen Survival-Game-Launch als Referenzpunkt dienen wird.
Die Steam-Spielerzahlen spiegeln nur die PC-Daten wider. Die tatsächliche Gesamtzahl der Spieler von Subnautica 2, einschließlich Xbox- und Game-Pass-Nutzern, liegt höher als die SteamDB-Daten vermuten lassen.
Was das für Unknown Worlds und Publisher Krafton bedeutet
Die Sache ist die: Dieser Launch hat eine zusätzliche Bedeutung, die über die übliche Begeisterung bei einer großen Veröffentlichung hinausgeht. Berichten zufolge hatte sich Publisher Krafton auf ein signifikantes, leistungsabhängiges Bonuspaket geeinigt, das an die kommerziellen Ergebnisse von Subnautica 2 geknüpft war – ein Deal, der Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen zwischen den beiden Parteien wurde. Ein Ergebnis von 2 Millionen verkauften Einheiten am ersten Tag ist ein so klarer Leistungsnachweis, wie man ihn sich nur wünschen kann.
Für Unknown Worlds bestätigt dies die jahrelange Entwicklungsarbeit und verschafft dem Studio eine starke Ausgangslage für den gesamten Early-Access-Zyklus. Der Druck verlagert sich nun darauf, das Momentum aufrechtzuerhalten, während das Team das Spiel weiter ausbaut.

Early-Access-Basisbau
Was die Spieler erwartet
Die Early-Access-Version bietet einen neuen Planeten namens Zazura, einen 4-Spieler-Koop-Modus, das Tauchfahrzeug Tadpole, dynamische Meeresströmungen und ein überarbeitetes Basisbau-System. Du kannst dir die vollständige Übersicht aller für den Early Access bestätigten neuen Features ansehen, wenn du genau wissen willst, was dich erwartet, bevor du einsteigst.
Die Map ist zudem die größte, die die Serie jemals zum Launch hatte. Unknown Worlds hat spezifische Details zu Tiefe und Umfang bestätigt, die du in der Analyse zur Map-Größe von Subnautica 2 im Early Access nachlesen kannst.
Mit 2 Millionen Spielern, die bereits ins Wasser eingetaucht sind, stellt sich nun die Frage, wie Unknown Worlds den weiteren Weg meistert. Early-Access-Survival-Games stehen und fallen mit ihrem Update-Rhythmus und der Reaktion der Community auf das erste Feedback. Das Studio hat derzeit die Aufmerksamkeit des gesamten Genres auf sich gezogen.







