Fünf Millionen verkaufte Einheiten in weniger als zwei Monaten. Das ist die Zahl hinter dem ersten Early Access Update von Subnautica 2, das Unknown Worlds diese Woche veröffentlicht hat, nachdem das Spiel Anfang Juni diesen Meilenstein erreichte. Die Fortsetzung startete am 14. Mai in den Early Access, und das Studio hat nun sein Versprechen eingelöst, das Spiel transparent weiterzuentwickeln – dieser erste Patch basiert direkt auf dem Feedback der Spieler.
Was die Biomod-Erweiterung tatsächlich ändert
Die wichtigste Neuerung ist eine sinnvolle Erweiterung des Biomod-Systems. Für alle, die sich noch orientieren: Biomods erlauben es Spielern, vorübergehend Eigenschaften von Kreaturen in der Nähe zu übernehmen und so die Fähigkeiten der Umgebung zu absorbieren. Zum Launch waren vier Biomods verfügbar. Dieses Update fügt zwei neue Biolabs hinzu, die sich in den Coral Gardens und den Axum Ruins befinden, womit die Gesamtzahl der freischaltbaren Mods auf sechs steigt.
Der Clou dabei ist, wie Spieler zusätzliche passive Biomod-Slots freischalten. Das Scannen von Zielen mit dem Bioscanner belohnt Spieler nun mit zusätzlichen passiven Slots, was dem Progression-Loop im Early-Game etwas mehr Spielraum verleiht. Man scannt nicht mehr nur für die PDA Databank. Jeder Scan hat nun einen spürbaren Mehrwert.
Co-op-Sessions sind jetzt deutlich weniger chaotisch
Jeder, der Subnautica 2 mit Freunden gespielt hat, kennt wahrscheinlich das Problem mit den Audio-Logs. Man hebt ein Log auf, es spielt sofort ab, und plötzlich hört der Co-op-Partner Story-Dialoge mitten in einem Kampf gegen eine Kreatur, mit der er nicht gerechnet hat. Das wurde jetzt behoben.
Audio-Logs starten beim Aufsammeln nicht mehr automatisch. Spieler können sie nun manuell über die PDA Databank abspielen, was bedeutet, dass gemeinsame Sessions flüssiger laufen und niemand mehr im falschen Moment mit Story-Inhalten überrumpelt wird. Es ist ein kleines Quality-of-Life-Update, das in der Praxis einen deutlichen Unterschied macht.
Exploration, Survival und Base-Building wurden überarbeitet
Neben den Biomod-Erweiterungen umfasst das Update Änderungen an verschiedenen Systemen. Wracks bieten nun zusätzliche Routen und Rätsel, die auf Sauerstoff basieren, was die Exploration strukturierter macht. Spieler können jetzt an Land sprinten und sich auf der Oberfläche sowie in Basen fortbewegen, ohne das träge Tempo, das die Fortbewegung über Wasser zuvor wie eine Randnotiz wirken ließ.
Auch das Base-Building erhält praktische Verbesserungen. Das Tadpole Dock und der Fabricator bieten nun bessere Platzierungsoptionen, und eine neue, dedizierte Lagerstruktur wurde hinzugefügt. Unknown Worlds weist zudem auf Verbesserungen beim Rendering, Anpassungen am Verhalten der Kreaturen und allgemeine UI-Optimierungen hin.
Fernando Melo, Executive Producer bei Unknown Worlds, brachte es auf den Punkt: "Mit diesem Update haben wir uns darauf konzentriert, die Early-Game-Erfahrung und die Kernsysteme zu verfeinern. Wir werden die Welt von Subnautica 2 während des gesamten Early Access gemeinsam mit unseren Spielern weiter gestalten."
Dieser Ansatz ist entscheidend. Das Studio betrachtet den Early Access als echten Feedback-Loop und nicht als Warteposition vor dem Release. Fünf Millionen Verkäufe in etwa sieben Wochen deuten darauf hin, dass die Spieler engagiert genug sind, um dranzubleiben und die Zukunft des Spiels mitzugestalten.
Was das für Spieler bedeutet, die tiefer eintauchen
Dieses erste Update zielt auf die Early-Game-Erfahrung ab, aber die Roadmap reicht weit über den aktuellen Stand hinaus. Neue Biome, Kreaturen und Story-Kapitel sind bereits für zukünftige Updates bestätigt. In der vollständigen Subnautica 2 Early Access Roadmap könnt ihr sehen, was für den gesamten Early-Access-Zeitraum geplant ist.
Für Spieler, die gerade erst einsteigen oder das Beste aus dem aktuellen Build herausholen wollen, deckt die Subnautica 2 Guides-Sammlung alles ab – vom Setup am ersten Tag bis hin zu den bestätigten neuen Features, die in Zukunft noch folgen werden.








