Die Zahlen liegen vor und sie sehen nicht gut aus. Microsoft hat offiziell neue Preise für die Xbox Series X und S Konsolen in Europa und Großbritannien bestätigt, und die Erhöhungen fallen deutlich drastischer aus, als die meisten Spieler befürchtet hatten.
Die Einsteiger-Konsole Xbox Series S (512GB) kostet in den USA nun $499.99 (zuvor $399.99), doch der eigentliche Schock trifft Europa, wo dieselbe Konsole bei aktuellen Wechselkursen von rund $385 auf $545 gestiegen ist. Das Top-Modell Xbox Series X (1TB Disc) hat allein in Großbritannien einen Preisanstieg von fast 48% verzeichnet und bewegt sich damit von einem ohnehin schon hohen Preisniveau in einen Bereich, der für viele Haushalte schlicht unerschwinglich ist.
Wie stark die Preise tatsächlich gestiegen sind
Hier ist die vollständige Aufschlüsselung der neuen US-Preise, damit Sie das Ausmaß der Microsoft-Entscheidung nachvollziehen können:
Die Erhöhungen in Europa und Großbritannien fallen prozentual noch größer aus. Das Series X Disc-Modell in Großbritannien stieg bei aktuellen Wechselkursen von etwa $565 auf $850, ein Sprung von fast 50%. Ein Fan auf ResetEra brachte es auf den Punkt: „Ich versuche immer noch zu begreifen, wie eine Konsole, die vor fast sechs Jahren für umgerechnet $545 verkauft wurde, jetzt $870 kosten soll.“
Das 2TB Series X Modell wurde komplett eingestellt, was Microsoft nicht im Detail begründet hat, wobei die Vermutung nahe liegt, dass es eine Preisgrenze überschritten hätte, die es kommerziell nicht mehr tragbar gemacht hätte.
Warum Microsoft diesen Schritt begründet
Bereits im Juni führte Microsoft die Preiserhöhungen auf eine schwere Komponentenkrise zurück und erklärte spezifisch, dass die Preise für Konsolenspeicher und Arbeitsspeicher um „mehr als das 2,5-Fache gestiegen“ seien, mit einer weiteren Verdopplung bis Ende 2027. Das Unternehmen merkte an, dass Konsolen im Gegensatz zu Smartphones oder Laptops traditionell zum Selbstkostenpreis oder darunter verkauft werden, was bedeutet, dass Hersteller Preisschocks bei Komponenten auf eine Weise abfedern, wie es in anderen Elektroniksparten nicht der Fall ist.
Der Boom der KI-Infrastruktur ist hier ein wesentlicher Treiber. Die Nachfrage nach High-Bandwidth-Memory und fortschrittlichen Speicherkomponenten ist im Rechenzentrumssektor sprunghaft angestiegen, was das Angebot für Hersteller von Consumer-Hardware verknappt. Xbox CEO Asha Sharma räumte Anfang des Jahres ein, dass die Branche „einen Punkt erreicht hat, an dem es schwer vorstellbar ist“, dass ein Massenpublikum „Tausende von Dollar“ für zukünftige Konsolengenerationen ausgeben kann, und forderte „radikal andere Geschäftsmodelle“.
Xbox ist nicht allein, aber am härtesten getroffen
Dies ist ein branchenweites Problem, aber die Erhöhungen von Microsoft sind die bisher dramatischsten. Sony hat die PS5-Preise Anfang des Jahres aufgrund des globalen wirtschaftlichen Drucks angehoben. Nintendo bestätigte, dass die Preise für die Switch 2 etwa ein Jahr nach dem Launch steigen würden. Valve musste seine Steam Machine mit $1,049 deutlich über dem ursprünglichen Zielpreis ansetzen.
Das Timing macht die Situation besonders unangenehm. GTA 6 soll im November erscheinen, ein Event, das historisch gesehen für massive Hardware-Verkäufe bei Konsolen sorgt. Die Sorge ist nun, dass weder Sony noch Microsoft diesen Nachfrageschub zu Preisen bedienen können, die die Konsumenten bereit sind zu zahlen.
Die Reaktion der Fans war prompt und überwiegend negativ. „Der letzte Sargnagel“ war eine der sachlicheren Reaktionen, die in Gaming-Foren kursierten. „Es gibt keine Möglichkeit, dass ich 2026 fast $850 für eine Series X mit Disc-Laufwerk bezahlen werde“, fasst die Stimmung eines großen Teils der Community zusammen.
Was das für die kommende Release-Phase bedeutet
Der Kontext ist hier entscheidend. Diese Preiserhöhungen kommen zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt für Xbox, das bereits um Marktanteile gegen die PS5 kämpft. Mit GTA 6 am Horizont und Spielern, die sich aktiv für eine Plattform entscheiden müssen, ist ein Einstiegspreis von $799.99 für das volle Series X-Erlebnis eine erhebliche Hürde. Wenn Sie bereits einen Kauf planen und das Beste aus Ihrem Setup herausholen möchten, ist unser Battlefield REDSEC Best PS5 and Xbox Settings Guide ein solider Ausgangspunkt, um die beste Performance aus der vorhandenen Hardware zu kitzeln, während Sie die Upgrade-Frage abwägen.
Für Spieler, die kommende Releases auf verschiedenen Plattformen im Blick haben, steigen die Gaming-Kosten auf breiter Front. Der EA FC 27 Editions Preis- und Bonus-Guide ist einen Blick wert, wenn Sie ein knapperes Gaming-Budget verwalten und sicherstellen wollen, dass Sie nicht zu viel für die falsche Version eines großen Titels ausgeben.
Microsoft hat noch nicht bestätigt, wann die neuen Preise in allen Regionen in Kraft treten, aber die Zahlen sind nun öffentlich. Spieler in Europa und Großbritannien, die sich vor der Preisänderung noch eine Series X oder S sichern wollen, sollten ihren regionalen Xbox Store auf das aktuelle Zeitfenster prüfen. Für alles andere, was dieses Jahr auf der Xbox erscheint, bietet unser vollständiger Gaming-Guides-Hub alle nötigen Informationen, während sich der Release-Kalender für die Feiertage füllt.









