Falls du gehofft hattest, dass Assassin's Creed Codename Hexe stetig auf den Release zusteuert, deuten neue Informationen darauf hin, dass das Projekt gerade auf ein erhebliches Hindernis gestoßen ist. Berichten zufolge wurden letzte Woche etwa 50 Entwickler aus dem Team abgezogen – ein Schritt, der eher als Budgetkontrolle und nicht als Reaktion auf Entwicklungsprobleme dargestellt wird.
Eine Budgetentscheidung, keine Krise (angeblich)
Die von Hexe abgezogenen Entwickler wurden nicht direkt entlassen. Sie wurden in das Interproject-Team von Ubisoft versetzt, eine interne Warteschleife, in der die Mitarbeiter drei Monate Zeit haben, um bei einem anderen Projekt unterzukommen. Wenn sich in diesem Zeitraum nichts ergibt, folgt die Kündigung. Es ist ein abgefedertes Ausscheiden im Vergleich zu einer sofortigen Entlassung, aber der Countdown für diese 50 Personen läuft.
Der Personalabbau wurde nicht durch Probleme mit dem Spiel selbst ausgelöst. Die Entwicklung scheint bisher recht gut vorangekommen zu sein. Die Kürzungen wirken wie eine präventive Budgetmaßnahme, um den Personalbestand zu reduzieren, bevor die Kosten explodieren, anstatt auf etwas Defektes zu reagieren.
Der Zeitplan und warum er bereits ins Wanken geraten könnte
Intern soll das Team den Juni 2027 anvisieren. Das ist das optimistische Ziel. Das realistischere Zeitfenster könnte angesichts der Personalrochade eher in Richtung Weihnachtsgeschäft 2027 rücken. 50 Entwickler mitten in der Produktion abzuziehen, beschleunigt den Zeitplan nicht, egal wie reibungslos die Dinge vorher liefen.
Der realistische Bereich liegt irgendwo zwischen Juni 2027 und dem Weihnachtsgeschäft desselben Jahres, wobei Letzteres angesichts der jüngsten Turbulenzen immer wahrscheinlicher wird.
Führungswechsel, die sich häufen
Die Personalnachrichten stehen nicht isoliert da. Codename Hexe hat im letzten Jahr bedeutende Führungswechsel durchlaufen. Jean Guesdon, jetzt Head of Content für das Assassin's Creed-Franchise bei Vantage Studios, übernahm die Rolle des Creative Directors, nachdem Clint Hocking Ubisoft verlassen hatte. Auch Game Director Benoit Richer ist kürzlich gegangen, was für zusätzliche Instabilität bei einem Projekt sorgt, das noch keine öffentliche Enthüllung hatte.
Guesdons Ankunft soll zu einer kreativen Neuausrichtung geführt haben. Frühere Gerüchte deuteten darauf hin, dass er darauf drängte, die offensichtlicheren magischen Elemente zu entfernen oder abzuschwächen, um das Spiel von dem übernatürlichen Ton wegzubewegen, den das vorherige Team etabliert hatte. Ob dieser kreative Schwenk zu den Personalentscheidungen beigetragen hat, ist unklar, aber das Timing ist auffällig.
Was das im Kontext des größeren Ubisoft-Bildes bedeutet
Die Situation um Codename Hexe fällt in dieselbe Woche, in der Ubisoft bestätigte, dass Assassin's Creed Black Flag Resynced am 9. Juli erscheint, was dem Publisher einen kurzfristigen Erfolg verschafft. Hexe hingegen bleibt für die Öffentlichkeit ein völliges Rätsel. Kein Gameplay, kein offizielles Release-Fenster, kein wirkliches Gefühl dafür, wie das finale Spiel nach all den kreativen Änderungen aussieht.
Das eingestellte Project Alterra (der von Animal Crossing inspirierte Ubisoft-Titel, der gestrichen wurde) ist ebenfalls Teil dieses Bildes, da einige der versetzten Entwickler von diesem Projekt stammen. Ubisoft konsolidiert Ressourcen, und Hexe ist eines der Projekte, die mitten in diesen Prozess geraten sind.
Für Spieler, die sich insgeheim auf das düstere Hexenprozess-Setting von Hexe gefreut haben, ist das Warten gerade etwas ungewisser geworden. Behalte unsere Gaming-News im Auge, während Ubisoft auf den Sommer zusteuert, denn wenn es ein Zeitfenster gibt, um das Spiel endlich öffentlich zu zeigen, wäre ein großes Showcase der logische Moment. Für mehr Kontext zum aktuellen Stand des Assassin's Creed-Franchise, schau dir unsere neuesten Reviews zu den kürzlich veröffentlichten Ubisoft-Titeln an.








