ASUS hat offiziell bestätigt, dass die ROG Xbox Ally X20 am 15. Oktober erscheint und Vorbestellungen ab sofort möglich sind. Das Gerät ist in zwei Konfigurationen erhältlich: als Standalone-Einheit und als Bundle, das mit der ROG XREAL R1 Edition 20 Gaming-AR-Brille, einem dbrand Killswitch Case und einem Pelican Case geliefert wird.
Die Standalone-Einheit kostet etwa $1,650 (umgerechnet vom britischen Preis von £1,299), während das vollständige XREAL-Bundle bei etwa $2,920 (umgerechnet von £2,299) liegt. Damit ist die Ally X20 mit Abstand der teuerste Handheld, den ASUS jemals unter dem Namen Ally veröffentlicht hat.
Was das OLED-Upgrade tatsächlich bedeutet
Hier ist der Punkt: Jedes bisherige Ally-Modell nutzte ein Standard-LCD-Panel. Die Ally X20 bricht mit dieser Tradition durch einen 7,4-Zoll-OLED-Bildschirm, der HDR unterstützt und mit 120Hz sowie VRR läuft. Diese Kombination ist bei einem Handheld dieser Größe nur schwer zu finden und dürfte bei schnellen Bewegungen oder HDR-lastigen Visuals einen echten Unterschied machen.
Der Sprung von LCD zu OLED bedeutet zudem tiefere Schwarztöne und einen besseren Kontrast, ohne dass die Helligkeit zur Kompensation voll aufgedreht werden muss. Für das mobile Gaming bei wechselnden Lichtverhältnissen ist das wichtiger, als es das Datenblatt vermuten lässt.
Drift-sichere Sticks sind eine größere Sache, als sie klingen
Die Ally X20 wird mit TMR-Thumbsticks ausgeliefert, die ein magnetisches Widerstandssystem anstelle des potenziometerbasierten Designs der meisten Controller verwenden. Stick-Drift ist ein wiederkehrendes Ärgernis im Handheld-Gaming-Bereich, daher ist dies eine sinnvolle Hardware-Änderung und nicht nur kosmetischer Natur.
Das Gehäuse selbst erhält zudem eine optische Überarbeitung mit goldenen Akzenten und einer transparenten Schale. Ob das gefällt, ist Geschmackssache, aber es macht die Ally X20 optisch unverwechselbar gegenüber jedem bisherigen Modell der Reihe.
Die Bundle-Frage
Das XREAL AR-Brillen-Bundle ist auf dem Papier die interessantere Option, da es den Handheld mit einem Wearable-Display kombiniert, das speziell für mobiles Gaming entwickelt wurde. Die Beigabe des dbrand Killswitch und des Pelican Case bietet einen praktischen Mehrwert, auch wenn man für das Privileg bei etwa $2,920 einen deutlichen Aufpreis gegenüber der Standalone-Einheit zahlt.
Für Spieler, die bereits eine ROG Xbox Ally X besitzen und mehr Performance aus bestehenden Games herausholen möchten, deckt der ROG Xbox Ally X Settings-Guide für ChainStaff getestete Power-Profile für 900p- und 1080p-Handheld-Gaming ab. Die Ally X20 sollte dieselben Titel aufgrund des Hardware-Sprungs mit noch mehr Leistungsreserven bewältigen.
Wo sich das Gerät im Handheld-Markt einordnet
Die ROG Xbox Ally-Reihe hat konsequent das obere Ende dessen ausgelotet, was Handheld-Gaming-Hardware leisten kann. Die ursprüngliche ROG Ally setzte die Erwartungen, die Ally X hob die Messlatte bei Performance und Akkulaufzeit, und die Xbox-gebrandeten Versionen vertieften die Software-Integration in das Microsoft-Ökosystem.
Die Ally X20 ist als die definitive Version dieser Formel positioniert. OLED, 120Hz VRR, drift-sichere Sticks und ein überarbeitetes Gehäuse in einem Paket. Der Preis spiegelt diesen Anspruch direkt wider.
Für Spiele, die bereits auf der bestehenden Ally X-Hardware getestet wurden, zeigt der Invincible VS Settings-Guide, wie 60 FPS-Performance mit optimierten TDP-Einstellungen aussieht. Die Ally X20 sollte dieselben Ziele mit weniger Kompromissen erreichen.
Vorbestellungen für beide Konfigurationen sind ab sofort vor dem Launch am 15. Oktober möglich. Wenn Sie einen breiteren Überblick darüber suchen, was sich dieses Jahr sonst noch auf mobiler Hardware zu spielen lohnt, bietet der Gaming-Guides-Hub Performance-Analysen für eine Vielzahl von Titeln.








