PlayStation-Spieler waren zwei komplette Konsolengenerationen lang von den Originalen Call of Duty: Black Ops und Black Ops 2 ausgeschlossen. Das ändert sich diesen Juli.
Treyarch hat offiziell angekündigt, dass beide Spiele für PlayStation 4 und PlayStation 5 erscheinen werden, wobei die Ports von Iron Galaxy umgesetzt werden. Die Ankündigung folgt unmittelbar auf frühere Gerüchte, die bereits Anfang des Monats kursierten, und bestätigt, worauf viele PlayStation-Fans gehofft hatten. Wer Call of Duty: Black Ops 6 gespielt hat und sich fragt, wo die Wurzeln der Franchise liegen, wird es bald aus erster Hand erfahren.

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Zwei Jahrzehnte Abwesenheit auf PlayStation
Black Ops erschien im November 2010, gefolgt von Black Ops 2 im November 2012. Beide waren damals für die PlayStation 3 erhältlich, schafften aber nie den Sprung auf die PS4 oder PS5. Xbox-Spieler hingegen behielten durch die Abwärtskompatibilität über verschiedene Konsolengenerationen hinweg Zugriff auf die älteren Titel. Für PlayStation-Besitzer bedeutete das Spielen dieser Titel entweder, die PS3 wieder hervorzuholen oder ganz darauf zu verzichten.
Diese Lücke von zwei Generationen ist eine lange Zeit im Gaming. Spieler, die erst mit der PS4 eingestiegen sind, hatten nie eine native Möglichkeit, die ursprünglichen Black Ops-Kampagnen, die ikonischen Multiplayer-Maps oder die Zombies-Modi zu erleben, die den Ruf der Franchise maßgeblich geprägt haben.
Ports, keine Remaster
Eines vorab: Es handelt sich um direkte Ports, keine Remaster. Iron Galaxy übernimmt die Arbeit, und Treyarch hat bereits klargestellt, dass Spieler keine dramatischen grafischen Upgrades erwarten sollten. Die Spiele werden auf moderner PlayStation-Hardware laufen, aber das grundlegende Gameplay bleibt identisch mit der PS3-Version.
Das ist nicht unbedingt etwas Schlechtes. Beide Spiele überzeugen nach wie vor durch ihr Design, und die Multiplayer-Communitys dieser Titel haben sich immer wieder lautstark für eine Verfügbarkeit auf modernen Plattformen ausgesprochen. Was die meisten Spieler an der ursprünglichen Black Ops-Ära vermissen, ist das Map-Design und das direktere, bodenständigere Spielgefühl – und genau das ist in diesen Ports enthalten.
Der aktuelle Stand der Black Ops-Serie
Die Black Ops-Franchise hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Black Ops 6 erschien 2024, gefolgt von Black Ops 7 im Jahr 2025 – das erste Mal, dass die Sub-Serie in aufeinanderfolgenden Jahren veröffentlicht wurde. Für 2026 legt die Franchise eine Pause ein, da Call of Duty: Modern Warfare 4 den jährlichen Slot einnimmt, mit einem Release am 23. Oktober für Xbox Series X|S, PS5, Switch 2 und PC.
Das Timing dieser Ports ergibt in diesem Kontext Sinn. Da für 2026 kein neuer Black Ops-Titel geplant ist, hält die Veröffentlichung der Originale für PlayStation die Franchise im Gespräch und gibt einer neuen Generation von Spielern einen Grund, sich mit den Anfängen zu beschäftigen.
Wer sich vor dem Release der Ports noch einmal mit der aktuellen Ära der Franchise vertraut machen möchte, findet in den Call of Duty: Black Ops 6 Guides einen soliden Einstieg. Und für eine umfassendere Berichterstattung zu Shooter-Spielen in der zweiten Jahreshälfte 2026 gibt es noch viel zu verfolgen, während der Launch von Modern Warfare 4 im Oktober näher rückt.








