Die Wachen am Hyrule Castle werfen dich jedes Mal raus. Das ist kein Bug und auch kein Skill-Issue. The Legend of Zelda: Ocarina of Time erwartet von dir tatsächlich, dass du einen versteckten Weg findest, und das Spiel gibt dir so gut wie keine Hinweise darauf, wo dieser ist. Für Spieler, die über die Nintendo Switch Online + Expansion Pack-Mitgliedschaft zurückkehren, oder für jeden, der den N64-Klassiker zum ersten Mal spielt, ist diese frühe Hürde immer noch ein Stolperstein.
Hier ist der Lowdown dazu, was das Spiel eigentlich von dir verlangt und warum die Lösung komplexer ist, als die meisten Spieler erwarten.

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Das Spiel verrät dir nicht, dass es einen Hintereingang gibt
Die meisten Spieler laufen gegen das Fronttor, werden von einer Wache rausgeworfen und gehen davon aus, dass ihnen ein Item oder ein Trigger fehlt. Was die meisten Spieler übersehen, ist, dass der eigentliche Einstiegspunkt ein kleines Abflussloch auf der rechten Seite des Schlosses ist, das man nur erreicht, wenn man die Wachen komplett umgeht. Das Fronttor ist designbedingt eine Sackgasse.
Bevor das jedoch funktioniert, benötigst du ein seltsames Ei von Malon, einem Mädchen, das du auf dem Schlossgelände in der Nähe einer erkletterbaren Ranke an der rechten Mauer findest. Der Haken: Malon erscheint erst, nachdem du das Gebiet verlassen und wieder betreten hast. Sprich mit ihr, hol dir das Ei und verbringe anschließend Zeit außerhalb der Stadt oder der Lon Lon Ranch, da die Zeit nur im Hyrule Field oder auf dem Schlossgelände vergeht. Das Ei schlüpft zu einem Huhn, wenn die Sonne aufgeht, und dieses Huhn wirst du später brauchen.
An den Wachen vorbeikommen, ohne direkte Konfrontation
Der Weg um die Wachen herum ist der Teil, der die meisten Spieler vor Probleme stellt. Nachdem du die Ranke bei Malon erklettert hast und oben auf der Mauer angekommen bist, teilt sich der Pfad. Wenn du direkt auf die Wachen zuläufst, wirst du rausgeworfen. Biege stattdessen links ab und nimm den grasbewachsenen Hügel nach oben und außen herum.
Von dort aus begibst du dich zur nordwestlichen Ecke des Areals. Es gibt eine Felswand, die du erklimmen kannst. Wenn du auf der anderen Seite herunterspringst, landest du im eingezäunten Bereich, ohne jemanden zu alarmieren. Der Schlüssel hier ist der Wassergraben direkt vor dir: Spring hinein, schwimme bis zur hinteren Ecke und geh dann die Rampe zum trockenen Boden hoch. Die Wachen in der Nähe des Tors können dich vom Wasser aus nicht sehen.
Folge dem Pfad entlang der rechten Seite des Schlosses und du wirst schließlich einen schlafenden Mann finden, der zwei verschiebbare Kisten blockiert. Das ist Talon, Malons Vater. Benutze das geschlüpfte Huhn bei ihm, um ihn aufzuwecken und den Weg freizumachen. Schiebe die beiden Kisten auf die Plattform vor dem Abflussloch, staple sie, um die Öffnung zu erreichen, und krieche hinein.
Fünf Räume voller Wachen zwischen dir und Zelda
Der Innenbereich ist eine Stealth-Sequenz durch fünf miteinander verbundene Gartenräume, in denen jeweils Wachen patrouillieren. Die ersten beiden Räume folgen demselben Muster: Warte, bis die Wache nach rechts geht, und sprinte dann hindurch. Raum drei fügt einen Holzbalken über dem Hauptpfad hinzu, über den du laufen kannst, um den Boden komplett zu meiden.
In den Räumen vier und fünf machen Spieler meistens Fehler. Zwei Wachen patrouillieren nah beieinander, und der Instinkt sagt einem, man solle an beiden vorbeihuschen. Der bessere Move ist es, zu warten, bis beide Wachen vorbeigezogen sind, und dann der zweiten zu folgen. Sie drehen sich nicht um, also reicht es, ruhig hinter ihnen herzulaufen, bis sich der Ausgang öffnet.
Schließe alle fünf Räume ab und du triggerst die Cutscene mit Princess Zelda, die durch das Fenster späht – dies bildet den Grundstein für die gesamte zentrale Story des Spiels.
Warum diese Sequenz immer noch wichtig ist
Ocarina of Time war eines der ersten 3D-Adventure-Spiele, das Umwelt-Puzzle-Logik so gezielt eingesetzt hat. Die Stealth-Sequenz im Hyrule Castle lehrt Spieler, wie man die Welt liest, wie NPCs wie Malon als Questgeber fungieren und wie Zeitmechaniken funktionieren – alles noch vor dem ersten Dungeon. Es ist eine Design-Lektion, die auch heute noch Bestand hat.
Spieler, die Adventure-Games mit ähnlicher Design-DNA spielen, wie Ori and the Will of the Wisps, werden dieselbe Philosophie wiedererkennen: Die Umgebung selbst ist das Puzzle, und die Lösung ist immer da, wenn man nur genau genug hinsieht.
Wenn du andere Klassiker durchspielst oder Hilfe bei moderneren Titeln benötigst, bietet der Gaming-Guides-Hub Walkthroughs für eine große Auswahl an Spielen. Für Fans des Genres ist insbesondere der Bereich Adventure-Games einen Bookmark wert, da das ganze Jahr über neue Titel erscheinen.








