Die Trilogie ist fast komplett. Final Fantasy 7 Revelation erscheint im Frühjahr 2027, und für die meisten Fans ist allein diese Nachricht Grund genug zur Freude. Doch eine leisere Sorge macht sich breit: Wird das finale Kapitel der Remake-Trilogie überhaupt auf einer physischen Disc erscheinen?
Zum jetzigen Zeitpunkt hat Square Enix dazu noch keine Entscheidung getroffen. Was die Fans jedoch haben, ist die Zusicherung, dass Game Director Naoki Hamaguchi sich persönlich für eine physische Edition einsetzt.
Was Hamaguchi tatsächlich gesagt hat
Während des Final Fantasy 14 Fan Festivals in Berlin äußerte sich Hamaguchi direkt zum aktuellen Stand. „Wir führen noch interne Diskussionen darüber, wie genau das SKU-Produkt-Lineup für Revelation aussehen wird“, sagte er. „Daher kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts Definitives sagen. Aber ich arbeite daran, die Voraussetzungen zu schaffen, damit wir eine Art physische Edition anbieten können.“
Das ist keine Bestätigung. Aber es ist auch keine Absage. Hamaguchi möchte offensichtlich eine physische Version, und die Tatsache, dass er dies auf einem großen Fan-Event offen anspricht, deutet darauf hin, dass die internen Gespräche real und im Gange sind.
Das Gesamtbild, das die Sache kompliziert macht
Die Sache ist die: Der Release-Zeitraum von Revelation macht die Frage nach der physischen Version brisanter, als sie normalerweise wäre. Sony hat angekündigt, die Produktion von PlayStation-Discs im Januar 2028 einzustellen, was das Zeitfenster von Revelation im Frühjahr 2027 technisch gesehen noch innerhalb der Disc-Ära platziert. Das bedeutet jedoch nicht, dass Publisher verpflichtet sind, Discs zu verwenden, und der Branchentrend hin zu reinen Digital-Releases beschleunigt sich ohnehin, unabhängig von Sonys Zeitplan.
Rockstar hat bereits bestätigt, dass GTA 6 nicht auf einer physischen Disc erscheinen wird, daher wäre Revelation nicht der erste große Titel, der nur digital veröffentlicht wird. Der Präzedenzfall existiert, und Square Enix wägt dies offensichtlich ab.
Die Multi-Plattform-Strategie von Revelation fügt eine weitere Ebene der Komplexität hinzu. Hamaguchi erkannte die praktischen Herausforderungen direkt an: „Wenn man mit Nintendo spricht, gibt es Überlegungen zu den Speicherkapazitäten auf den Game Cards und ähnlichem, und bei anderen Plattformen geht es darum, wie viel man auf eine Disc packen kann.“
Sowohl Final Fantasy VII Rebirth als auch der Vorgänger Remake wurden auf mehreren Discs ausgeliefert, daher liegt die Dateigröße von Revelation mit ziemlicher Sicherheit in einem ähnlichen Bereich. Dies auf ein Nintendo Switch 2-Modul zu bringen, ist ein echtes technisches Puzzle.
Warum das für die Fans der Trilogie von Bedeutung ist
Fans, die physische Kopien von Remake und Rebirth gekauft haben, haben die natürliche Erwartung, dass die Trilogie genauso endet, wie sie begonnen hat. Es hat einen hohen Stellenwert, alle drei Kapitel im Regal stehen zu haben, und Hamaguchi versteht das zweifellos.
Die Reaktion der Community auf den allgemeinen Rückzug von physischen Medien seitens Sony war laut genug, dass die Publisher aufmerksam geworden sind. Ein rein digitales Revelation würde anders aufgenommen werden als noch vor ein paar Jahren, besonders bei einer Trilogie, die als Box-Produkt begann.
Hamaguchis abschließende Botschaft war abgewogen, aber deutlich: „Ich hoffe, dass wir etwas auf die Beine stellen können, das so nah wie möglich an dem ist, was sich die Spieler und Fans wünschen, aber für Details müsst ihr auf zukünftige Ankündigungen warten.“
Das Warten geht also weiter. Wenn ihr euren Revelation-Playthrough plant und vorher die Systeme des Vorgängers auffrischen wollt, ist der FF7 Rebirth Best Builds Guide für jeden Charakter ein solider Ausgangspunkt, bevor das finale Kapitel im nächsten Frühjahr erscheint.








