Zwei neue Geekbench-Benchmark-Einträge sind für ein Gerät aufgetaucht, das unter dem Codenamen Fremont gelistet ist – ein Name, der bereits zuvor mit Valves kommender Steam Machine in Verbindung gebracht wurde. Die Einträge wurden diese Woche veröffentlicht und enthalten genügend technische Details, um darauf schließen zu lassen, dass die Hardware die frühe Entwicklungsphase längst hinter sich gelassen hat und sich einem realen Release-Zeitfenster nähert.

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Was die Fremont-Listings tatsächlich verraten
Beide Einträge identifizieren den Prozessor als eine AMD Custom CPU 1772 mit 6 Kernen und 12 Threads. Der Chip fällt in die Kategorie AMD Family 25 Model 124 Stepping 0, was mit einem angepassten Ryzen 5-Design übereinstimmt. Ein Basistakt von 4.86 GHz und 16 MB L3-Cache runden das CPU-Spezifikationsblatt ab.
Interessant wird es bei den Performance-Werten. Ein Eintrag verzeichnete einen Single-Core-Score von 2,334 und einen Multi-Core-Score von 7,316. Der zweite erreichte 2,282 im Single-Core und 7,392 im Multi-Core. Zum Vergleich: Der Zen-2-Prozessor der PlayStation 5 landet im Single-Core-Test von Geekbench normalerweise bei etwa 1,218. Dieser Abstand ist signifikant, selbst wenn man berücksichtigt, dass reine Benchmark-Ergebnisse nicht direkt auf die realen Gaming-Frameraten übertragbar sind.
GPU-Spezifikationen fehlen noch, aber frühere Leaks füllten einige Lücken
Bisher ist noch kein GPU-Benchmark aufgetaucht. Was zuvor kursierte, ist die Behauptung, dass die Steam Machine mit einem angepassten RDNA 3-Grafikprozessor mit 28 Compute Units ausgeliefert wird, was die GPU-Leistung in den Bereich einer AMD Radeon RX 7600 rücken würde. Damit würde sie jeden aktuellen Handheld-Gaming-PC auf dem Markt deutlich übertreffen.
Valve hat öffentlich erklärt, dass die Steam Machine eine hochskalierte 4K-Ausgabe bei 60 FPS anstrebt, inklusive Raytracing-Unterstützung und AMD FidelityFX Super Resolution (FSR)-Integration. Ob der Custom-RDNA-3-Chip diese Ziele in anspruchsvollen Titeln konstant erreichen kann, bleibt abzuwarten, aber der in den Geekbench-Ergebnissen gezeigte CPU-Headroom eliminiert zumindest einen potenziellen Bottleneck aus der Gleichung. Wenn Sie ein Gefühl dafür bekommen wollen, wie wichtig die Optimierung der GPU-Einstellungen auf PC-Hardware dieser Leistungsklasse ist, ist der Deep Rock Galactic: Rogue Core best graphics settings guide ein solider Referenzpunkt dafür, wie ein solches Tuning in der Praxis aussieht.
Die Preisfrage ist diejenige, die Valve noch immer nicht beantwortet hat
Die Sache ist die: Hardware-Specs erzählen nur einen Teil der Geschichte. Branchenschätzungen siedeln die Steam Machine derzeit zwischen $900 und $1,000 an – eine Preisspanne, die sie deutlich über dem Steam Deck und in direkter Konkurrenz zu Mid-Range-Gaming-PCs positioniert. Speicherknappheit und Komponentenkosten haben die Situation nicht gerade verbessert.
Der Zeitpunkt dieser Geekbench-Listings deckt sich mit früheren Berichten, wonach Valve bereits begonnen hat, Geräte an Reviewer zu verschicken. Das ist normalerweise einer der letzten Schritte, bevor ein Produkt in den Verkauf geht. Valve bestätigte Anfang des Jahres ein Zeitfenster für den Sommer 2026, und da der Juni bereits läuft, wird das Fenster schnell kleiner.
Was die meisten Spieler in der Diskussion "Konsole gegen PC" übersehen, ist, dass die Steam Machine nicht wirklich mit der PS5 oder Xbox bei den Software-Ökosystemen konkurriert. Sie konkurriert mit dem Versprechen eines Wohnzimmer-PCs, auf dem die vorhandene Steam-Bibliothek läuft, ohne dass man selbst etwas zusammenbauen muss. Die CPU-Zahlen deuten darauf hin, dass Valve die nötige Power hat, um dieses Argument zu untermauern. Der Preis wird entscheiden, ob tatsächlich genug Leute zugreifen.
Für weitere Hardware-Berichterstattung und gaming guides kurz vor dem Launch der Steam Machine schauen Sie regelmäßig vorbei. Die Seite Road to Vostok early access release date and start times ist ebenfalls ein Lesezeichen wert, wenn Sie andere große PC-Gaming-Releases dieser Saison verfolgen.








