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Ultrakill: Letzter Sale vor bevorstehender Preiserhöhung

Ultrakill ist bis zum 18. Mai um 30% reduziert. Danach steigt der Basispreis aufgrund der seit Layer 8: Fraud hinzugefügten Inhalte.

Eliza Crichton-Stuart

Eliza Crichton-Stuart

Aktualisiert

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Ultrakill ist aktuell im Sale, 30% günstiger auf Steam, und die Entwickler haben eines ganz klar gemacht: Dies ist der letzte Rabatt, bevor der Basispreis endgültig steigt.

Der offizielle Ultrakill-Account hat diese Woche die Warnung veröffentlicht. „An diesem Wochenende werden wir ULTRAKILL in den Sale bringen; dies wird der letzte Sale sein, bevor wir den Basispreis anheben, um den neuen Content des LAYER 8: FRAUD-Updates zu berücksichtigen“, schrieb der Entwickler. „Wir geben euch Bescheid, falls ihr es noch nicht gekauft habt und euch den niedrigeren Preis sichern wollt!“ Der Sale läuft bis zum 18. Mai.

Layer 8: Fraud portal arenas

Layer 8: Fraud portal arenas

Warum der Preis jetzt steigt

Der Kontext ist hier entscheidend. New Blood Interactive hat den Early-Access-Preis seit 2022 nicht mehr angepasst, und seitdem ist viel passiert. Der Entwickler wies darauf hin, dass die letzte Erhöhung vor dem geheimen P-2-Level, Layer 7, dem ULTRA REVAMP-Overhaul und nun Layer 8: Fraud stattfand – dem größten Content-Drop, den das Spiel seit fast zwei Jahren erhalten hat.

Layer 8 ist kein kleines Update. Es führte Umgebungen im Inception-Stil ein, in denen sich die Geometrie selbst verbiegt und faltet. Das Team musste jeden Gegner im Spiel umschreiben, damit er mit den neuen Portalsystemen korrekt funktioniert. Das ist kein einfacher Patch-Hinweis, sondern eine grundlegende Überarbeitung eines bedeutenden Teils des Spiels.

Der Entwickler drückte es direkt aus: „Das Spiel und das Team sind stark gewachsen!“ Ein konkreter neuer Preis wurde noch nicht genannt, daher ist das aktuelle Rabattfenster euer deutlichstes Signal.

Was Ultrakill für Unwissende eigentlich ist

Nach fünf Jahren im Early Access hat Ultrakill eine der leidenschaftlichsten Player-Bases im Indie-FPS-Bereich aufgebaut. Das Spiel hat über 141.000 fast perfekte Steam-Reviews, was es in eine wirklich seltene Kategorie einordnet.

Die Prämisse ist simpel und die Umsetzung gnadenlos: Ihr steigt durch die Ebenen der Hölle hinab und tötet alles, was euch vor die Flinte kommt, während ein Scoring-System im Character-Action-Stil eure Performance in Echtzeit bewertet. Stellt euch die Dynamik von Doom Eternal gepaart mit dem Style-Meter von Devil May Cry vor, verpackt in eine Retro-Ästhetik, die direkt aus dem id Software-Katalog der Mitte der 90er Jahre stammen könnte. Blut ist zudem eure Heilmechanik, was bedeutet, dass ihr nah an den Gegnern bleiben und aggressiv spielen müsst – das ist Überlebensstrategie, nicht nur Style.

Layer 7 erschien bereits 2023, was bedeutet, dass die Lücke zwischen den großen Content-Drops fast zwei Jahre betrug. Dass Layer 8 diese Lücke schließt und gleichzeitig das technisch ambitionierteste Update bisher ist, erklärt, warum das Team die Preisanpassung für gerechtfertigt hält.

Das Gesamtbild für Early-Access-Shooter

Die Situation von Ultrakill ist über den Sale hinaus beachtenswert. Spiele, die während des Early Access massiv wachsen, stehen vor einem echten Spannungsfeld: Der Preis, den Spieler zum Launch gezahlt haben, spiegelt nur einen Bruchteil dessen wider, was das Spiel am Ende ist. Insurgency: Sandstorm hat eine ähnliche Entwicklung durchlaufen und Jahre damit verbracht, seine taktische Shooter-Erfahrung auszubauen, bevor es bei einem Preis landete, der seinem finalen Umfang entsprach. Ultrakill befindet sich an genau diesem Wendepunkt, nur mit mehr Dämonenblut.

Die Transparenz der Entwickler ist hier erfrischend. Ein öffentlicher Hinweis, eine klare Deadline und eine ehrliche Erklärung, die an spezifische Updates geknüpft ist, statt vager Formulierungen über „gesteigerten Wert“. So geht man mit einer Preisänderung um, ohne die Community zu verärgern.

Der 30%-Rabatt läuft auf Steam bis zum 18. Mai. Danach steigt der Basispreis um einen Betrag, den das Team noch nicht spezifiziert hat, und die „Sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt“-Attitüde des offiziellen Accounts lässt vermuten, dass sie es ernst meinen.

Ankündigungen

aktualisiert

Mai 15. 2026

veröffentlicht

Mai 15. 2026

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