Valves Steam Machine kostet $1,049. Die PS5 ist deutlich günstiger. Die eigentliche Frage ist also nicht, ob die Steam Machine ein guter PC ist, sondern ob sie gut genug ist, um diese Preisdifferenz gegenüber einer Konsole zu rechtfertigen, die bereits alles flüssig abspielt.
Ein direkter Vergleichstest bei vier Spielen liefert ein klareres Bild, als es Datenblätter jemals könnten.

Sichern Sie sich 1 Monat GTA+ Abonnement mit Ihrer Vorbestellung.
GTA 6 jetzt vorbestellen
Vier Spiele, ein ehrliches Fazit
Die Testmethodik blieb fair: Die Steam Machine lief in 4K (3840x2160) mit FSR auf Performance und dem Medium-Preset für jedes Spiel, was in etwa dem entspricht, was die PS5 in ihrem Performance-Modus liefert. Vier Spiele wurden getestet: Cyberpunk 2077, 007 First Light, Resident Evil Requiem und Death Stranding 2.
Die Ergebnisse fielen fast genau ausgeglichen aus. Zwei Spiele liefen Kopf an Kopf mit der PS5. Zwei taten es nicht.
In Cyberpunk 2077 erreichte die Steam Machine durchschnittlich 68 fps, fiel gelegentlich auf 56 fps ab, bewegte sich aber meist in einem flüssigen 60-70 fps Bereich. Die PS5 ist im Performance-Modus auf stabile 60 fps gelockt, daher hat keines der Geräte einen dramatischen Vorsprung. Der Kompromiss liegt bei den Texturdetails: Beim Heranzoomen an Charaktermodelle zeigt sich, dass die PS5 bei Medium-Einstellungen ein schärferes Bild liefert – ein Nebeneffekt der niedrigeren Texturqualität des Steam Machine-Presets und kein grundlegendes Hardware-Defizit.
Resident Evil Requiem bot ein ähnliches Bild. Die Steam Machine erreichte durchschnittlich 59,74 fps und fiel in Zwischensequenz-lastigen Momenten auf niedrige 50er-Werte ab. Die PS5 blieb bei stabilen 60 fps. In der Praxis dürfte man den Unterschied beim Spielen kaum bemerken.
Wo die Schwächen sichtbar werden
Bei 007 First Light wurde es komplizierter. Die Steam Machine erreichte im Schnitt nur 53 fps bei 4K mit einer Mischung aus Medium- und Low-Einstellungen und fiel in explosionsreichen Sequenzen auf bis zu 35 fps ab. Die PS5 hielt ihren 60 fps Lock durchgehend.
Der Punkt ist jedoch: Die Reduzierung der Ausgabeauflösung der Steam Machine auf 1800p hob den Durchschnitt auf etwa 70 fps an, und das Bild wirkte tatsächlich schärfer als bei der PS5-Version. Die PS5 skaliert ihre interne Auflösung dynamisch bis auf 720p herunter, um die Framerate zu halten, was bei Umgebungsdetails für sichtbare Unschärfe sorgt. Die Steam Machine rendert selbst bei niedrigerer Ausgabeauflösung sauberere Geometrie bei Charaktermodellen und Objekten.
Das ist der klassische Kompromiss beim PC-Gaming. Man erhält die Kontrolle. Die PS5 trifft diese Entscheidungen für einen.
Death Stranding 2 zeigt die Grenzen auf
Death Stranding 2 ist mit deutlichem Abstand das schlechteste Ergebnis der Steam Machine. Bei 4K mit FSR Performance und dem Medium-Preset lag der Schnitt bei nur 35 fps. Ein Wechsel auf 1440p und das Low-Preset brachte nur 45-50 fps. Stabile 60 fps waren erst bei 1080p-Ausgabe mit Dynamic Resolution Scaling möglich, was auf einem 4K-Display ein harter Kompromiss ist.
Im Vergleich zur PS5-Version ist der Unterschied kaum zu ignorieren. Die PS5 bietet dichtere Vegetation, bessere globale Beleuchtung und sauberere Schatten, während sie bei stabilen 60 fps bleibt. Die Steam Machine-Version sieht aus, wie man es von einem Handheld-Gaming-PC erwarten würde. Da Death Stranding 2 eines der größten PS5-Exklusivspiele der letzten Zeit war und wahrscheinlich eine starke plattformspezifische Optimierung von Kojima Productions erhalten hat, ist ein Teil dieses Abstands zu erwarten. Aber das Ausmaß schmerzt dennoch.
Der Aspekt von Größe und Lautstärke, der oft übersehen wird
Die Steam Machine ist fast ein Drittel so groß wie die PS5 und läuft unter Last deutlich leiser. Für jeden, der ein Wohnzimmer-Setup plant, bei dem ein großer Tower-PC keine Option ist, spielt das eine Rolle. Was die meisten Spieler in der Debatte um Datenblätter übersehen, ist, dass die Steam Machine nicht wirklich mit der PS5 um die reine Power konkurriert. Sie konkurriert mit der Vorstellung, dass man einen großen, lauten PC braucht, um PC-Gaming-Performance zu erhalten.
In dieser Hinsicht liefert sie weitgehend ab. Drei von vier getesteten Spielen liefen auf PS5-äquivalentem Leistungsniveau. Das vierte war ein klarer Verlust, aber es ist auch einer der anspruchsvollsten Titel auf dem Markt.
Für Spieler, die bereits eine Steam library besitzen, verschiebt sich die Wertkalkulation erheblich. Der Zugriff auf Tausende von PC-Titeln, Mod-Support und die Flexibilität bei den Einstellungen ändert, was man für $1,049 bekommt, verglichen mit einer Konsole, die in ihrem eigenen Ökosystem gefangen ist. Wer bei Null anfängt und keine Steam library hat, für den ist die PS5 nach wie vor der klügere Einstiegspunkt.
Für PS5-Spieler, die neugierig darauf sind, wie bestimmte Titel auf Sonys Hardware laufen, ist der Starfield PS5-Guide zu DualSense-Features und PS5 Pro-Modi eine gute Referenz dafür, wie plattformoptimierte Performance tatsächlich aussieht. Spieler, die die plattformübergreifende Performance vergleichen, finden zudem im Nova Roma Guide für die besten Einstellungen auf PC und PS5 wertvolle Informationen, der zeigt, wie man die Lücke zwischen PC- und Konsolen-Optik in einem anspruchsvollen Titel schließt.
Das Gesamtbild der Steam Machine entwickelt sich noch, während weitere Spiele getestet werden. Schauen Sie regelmäßig in unserem Gaming-Guides-Hub vorbei, während wir unsere Berichterstattung auf weitere Titel und Hardware-Konfigurationen ausweiten.








