Final Fantasy 7 Revelation Director Naoki Hamaguchi hat bestätigt, dass der Abschluss der Trilogie ein einziges Ende für alle Spieler bieten wird und das Endgame deutlich anspruchsvoller klingt als alles, was wir aus Final Fantasy VII Rebirth kennen.
Die Sache ist die: Sowohl Remake als auch Rebirth setzten verstärkt auf verzweigte Momente und affinitätsbasierte Ergebnisse, die den Spielern narrative Flexibilität boten. Revelation schließt diese Tür nun. Deine Entscheidungen beeinflussen zwar den Weg zum Finale, aber jeder kommt am selben Ziel an. Keine divergenten Zeitlinien, um deine Lieblingscharaktere zu retten, keine alternativen Routen für ein glücklicheres Ende. Ein Ende, Punkt.

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Weapons sind keine optionalen Side-Bosse mehr
Was die meisten Spieler bei den Neuigkeiten zu Revelation übersehen, ist, wie signifikant die Änderung bei den Weapons tatsächlich ist. Im ursprünglichen PS1-Spiel waren Emerald Weapon und Ruby Weapon berüchtigte, optionale Superbosse – die Art von Content, bei der Spieler stundenlang Guides wälzten und grinden mussten. In Revelation hat Square Enix sie komplett neu positioniert.
Das Studio beschreibt die Weapons als „Gegner, denen sich Cloud und seine Gefährten stellen müssen“, was stark darauf hindeutet, dass sie Teil der Hauptstory sind und nicht als optionale Herausforderungen versteckt werden. Das ist eine bedeutende strukturelle Änderung. Der Endgame-Content von Rebirth war weitgehend in sich geschlossen und optional. Revelation scheint seine härtesten Kämpfe direkt in den kritischen Pfad zu weben.
Ein einziges Ende in einer auf Divergenz aufgebauten Trilogie
Die Bestätigung eines einzigen Endes hat angesichts der Geschichte der Trilogie echtes Gewicht. Remake führte das Konzept der gespaltenen Zeitlinien durch die Whispers und Sephiroths Einmischung ein. Rebirth ging noch weiter in Richtung alternativer Zeitlinien und ließ die Spieler im Ungewissen darüber, worauf das letzte Spiel hinauslaufen würde.
Hamaguchis Bestätigung, dass Revelation mit einem „einzigartigen Ende“ abschließen wird, ist im Grunde ein Machtwort von Square Enix. Das Studio wird nicht zulassen, dass das Multiversum-Framing als Ausrede für ein zweideutiges Finale dient. Der Weg dorthin wird je nach Spielerentscheidungen variieren, aber das Ziel ist fix.
Das ist eine mutige Entscheidung. Die FF7-Community hat jahrelang darüber debattiert, worauf die Remake-Trilogie eigentlich zusteuert, und ein festes Ende bedeutet, dass es keine Version gibt, in der die Spieler-Agency die schmerzhaftesten Momente der Geschichte umschreiben kann.
Wie das Endgame-Setup tatsächlich aussieht
Abgesehen von den Weapons und dem einen Ende verspricht das Endgame von Revelation, das inhaltsreichste der drei Spiele zu werden. Das Luftschiff Highwind ermöglicht den Zugriff auf den gesamten Planeten, und Orte wie Wutai, Mideel und Rocket Town sind bereits bestätigt. Das Affinitätssystem wurde überarbeitet, um die Beziehungen zwischen allen Gruppenmitgliedern zu verfolgen, nicht nur Clouds Bindungen zu den einzelnen Charakteren.
Vincent Valentine ist mit seinen Bestien-Transformationsfähigkeiten voll spielbar, und Cid Highwind bringt seinen Dragoon-Kampfstil aus der Luft mit. Knights of the Round kehrt als Beschwörung zurück. Das Kartenspiel Queen's Blood ist wieder dabei. Der Schlagabtausch zwischen Tifa und Scarlet ist ein Mini-Game. Square Enix lässt offensichtlich nichts aus dem Original aus.
Das taktische Hybrid-Kampfsystem der beiden Vorgänger kehrt zurück, was bedeutet, dass die Option, mitten im Kampf zu pausieren und zu planen, weiterhin besteht. Da Weapons nun obligatorische Begegnungen sind, wird diese taktische Ebene wichtiger denn je.
Frühjahr 2027 ist das Ziel, und es erscheint direkt zum Release für PC
Revelation peilt einen Release im Frühjahr 2027 an und wird das erste Spiel der Trilogie sein, das zeitgleich auf PC und Konsolen erscheint. Steam und der Epic Games Store sind als Plattformen bestätigt, diesmal ohne zeitlich begrenzte Exklusivdeals.
Für Spieler, die die Serie auf dem PC verfolgt haben, sind das wirklich gute Nachrichten. Der PC-Release von Rebirth kam deutlich später als das Konsolendebüt. Dass Revelation diese Lücke schließt, bedeutet, dass die gesamte Community das Finale gemeinsam erleben kann.
Wenn du dich vor Revelation wieder in die Serie einarbeitest, deckt die FF7 Rebirth Strategie-Guide-Sammlung alles ab – von Charakter-Builds bis hin zu Waffen-Fähigkeiten –, damit du bereit bist, bevor die Trilogie endet.

