
Mostafa Salem
Leiter der Content-Abteilung
The Legend of Zelda: Ocarina of Time Remake Bewertung
9.5/10
Ocarina of Time Remake verdient seine 9,5 durch erstklassige Dungeons und die sorgfältig modernisierte Steuerung von Link. Eine freie Kamerasteuerung, eine dedizierte Sprungtaste und durchdachte Raumanpassungen beseitigen alte Hürden, ohne den Charakter des Abenteuers zu verfälschen. Der orchestrale Soundtrack und die vertonten Zwischensequenzen unterstreichen die emotionale Tiefe der Handlung. Die Schwächen zeigen sich vor allem beim erneuten Durchspielen: bekannte Rätsellösungen, das Fehlen von Master Quest oder eines schweren Modus sowie ein Grafikstil, der stellenweise an Eigenständigkeit verliert. Ladezeiten und unerledigte Nebenquests nach dem Ende fallen dabei kaum ins Gewicht. Trotz dieser Abstriche bleibt es die beste Möglichkeit, Ocarina of Time zu erleben. Neueinsteiger erwartet ein herausragendes Dungeon-Abenteuer, während Veteranen eine respektvoll neu aufgelegte Version der größten Stärken des Originals erhalten.
9.5
Vorteile
Miteinander verbundene Dungeons und handgefertigte Nebenaktivitäten behalten ihren Reiz
Eine freie Kamera, eine eigene Sprungtaste und neu gestaltete Räume modernisieren das Bewegungssystem
Neu gestaltete Umgebungen laufen sowohl im TV-Modus als auch im Handheld-Modus mit 60 fps
Live eingespielte Orchestermusik verleiht vertrauten Themen eine stärkere Präsenz
Vertonte Zwischensequenzen stärken die Geschichte
Nachteile
Kein Master Quest oder dedizierter Hard Mode zum Launch
Einige neu gestaltete Schauplätze verlieren den Charakter der ursprünglichen Art Direction
Ein flüssigerer Dungeon-Ablauf mindert gelegentlich die Befriedigung beim Lösen von Rätseln
Ladebildschirme und Einschränkungen bei Nebenquests nach dem Spielende sorgen für gewisse Reibungspunkte














